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Dieses Feature fehlt fast allen Budget-Gamern - außer dem Acer Nitro V 17

Das Acer Nitro V 17 mit SD Karten auf der Handballenauflage
Das Acer Nitro V 17 mit SD Karten auf der Handballenauflage
SD-Kartenleser sind in Gaming-Laptops, vor allem im Budget-Segment, fast vollständig verschwunden. Modelle wie das MSI Katana 17, Lenovo LOQ 17 oder Omen 16 verzichten komplett darauf. Acer geht mit der Nitro-Serie einen anderen Weg: Sowohl das Nitro V 14 als auch das Nitro V 17 bieten noch einen integrierten SD-Kartenleser. Wir ordnen das ein und erklären, wie gut der Kartenleser wirklich funktioniert und für wen er im Alltag einen echten Mehrwert bietet.

Haben Budget-Gaming-Laptops noch einen SD-Kartenleser?

In der aktuellen Generation verzichten fast alle Budget-Gaming-Laptops auf einen SD-Kartenleser. Eine der wenigen Ausnahmen ist derzeit der kürzlich getestete RTX-5070-Gaming-Laptop Acer Nitro V 17 (jetzt schon bei 1.299 Euro bei notebooksbilliger). Also haben wir mal genauer geschaut, unsere gesamten Notebookcheck-Tests einmal nach Gaming-Laptops bi 1.800 Euro gefiltert und nach einem SD Kartenleser geschaut.

Der einzige Budget-Gamer mit SD Kartenleser?

Und tatsächlich scheinen die Acer-Nitro-Laptops wie das Nitro V 14 oder eben das V 17 die einzigen preiswerteren Gaming-Laptops zu sein, die noch mit einem SD Card Reader ausgestattet sind. 2024 konnten immerhin noch das Gigabyte G5 sowie das Asus TUF Gaming A14 mit diesem Ausstattungsmerkmal punkten, aber 2025 und 2026 bislang nur die Nitro-Serie. Das Ende 2025 getestete Asus TUF Gaming A18 hat hingegen keinen Kartenleser mehr verbaut.

Was bringt ein SD-Kartenleser im Acer Nitro V 17 im Alltag?

Naja, die gute Nachricht ist, dass einer vorhanden ist. Klar gibt es mittlerweile unzählige USB-Anstecklösungen, Hubs oder Docking Stations, die einen Kartenleser integrieren, aber gerade für unterwegs ist es nicht schlecht einen auch ohne weiteres Zubehör dabei zu haben.

Außerdem ist das Acer Nitro V 17 ein besonderer Budget-Gamer: Er bleibt ungewöhnlich leise und ist sehr sparsam. Das macht ihn für alle Kunden, die sich nicht mehrere PCs leisten wollen oder können, interessant als Option für einen Allzweck-Laptop an dem man sowohl arbeitet als auch zockt. Und gerade als Arbeitslaptop ist ein Kartenleser durchaus sinnvoll.

Wie gut ist der SD-Kartenleser im Acer Nitro V 17 wirklich?

Dafür gibt es zwei weniger gute Nachrichten: Erstens liest das verbaute Modell nur MicroSD Karten und zweitens ist der Kartenleser im Nitro V 17 wirklich unglaublich langsam! In unseren Benchmarks messen wir eine Geschwindigkeit von nur etwa 30 MB/s. Der Klassendurchschnitt Gaming liegt bei über 100 MB/s. Allerdings, wie erwähnt, sind es vor allem die teureren Modelle, die überhaupt einen Kartenleser verbaut haben. Diese sind natürlich dem Budget entsprechend besser und ziehen den Durchschnittswert nach oben.

Ein eher langsamer MicroSD-Kartenleser
Ein eher langsamer MicroSD-Kartenleser

Fazit – Ist der SD-Kartenleser im Nitro mehr als nur ein Gimmick?

Der Kartenleser in der Nitro-Serie ist langsam, aber er ist vorhanden, ganz im Gegenteil zu vielen anderen Budget-Gamer-Konkurrenten. Vor dem Hintergrund, dass das Nitro V 17 ein besonders leiser und sparsamer Gamer ist, und so auch als Allzweckmaschine und tägliches Arbeitsgerät taugt, ergibt die Integration eines SD Kartenlesers durchaus Sinn. Wer dann noch öfter mit dem Nitro unterwegs ist, wird einen Kartenleser zu schätzen wissen. Unser Test des Acer Nitro V 17 zeigt alle sonstigen Vor- und Nachteile des Budget-Gaming-Laptops auf und klärt für wen sich das Modell lohnt.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-01 > Dieses Feature fehlt fast allen Budget-Gamern - außer dem Acer Nitro V 17
Autor: Christian Hintze, 26.01.2026 (Update: 26.01.2026)