PlayStation 6 Portable: Leaker enthüllt neue Preis-Infos

Sony ist seit langer Zeit nicht mehr im Handheld-Segment vertreten, nachdem die PS Vita Anfang 2019 offiziell eingestellt worden ist. Da leistungsstarke Handhelds inzwischen wieder an Beliebtheit gewinnen, soll das Unternehmen nun an einem eigenen PlayStation 6 Handheld arbeiten.
Jüngsten Gerüchten aus der Branche zufolge soll die PlayStation 6 Portable auf einer AMD-APU mit dem Codenamen Canis basieren, deren Prozessorkerne die Zen-6-Architektur nutzen. Denkbar ist eine Konfiguration mit sechs Kernen, darunter vier Zen-6c- und zwei stromsparende Zen-6-Kerne. Für die integrierte GPU auf Basis von RDNA 5 stehen 16 Compute Units im Raum, ergänzt durch 24GB LPDDR5X-RAM an einem 192-Bit-Speicherinterface.
Der bekannte Leaker KeplerL2 hat sich nun erneut zu Wort gemeldet und einen ersten kleinen Hinweis zum Preis des PS6-Handhelds gegeben. Das NeoGAF-Mitglied behauptet, dass ein Preis von weniger als 600 Dollar oder Euro unter den aktuellen Marktbedingungen schlicht nicht möglich sei. Das wäre zwar enttäuschend, käme aber nicht überraschend.

Angesichts der stark gestiegenen DRAM-Preise der vergangenen Quartale und der derzeit wenig aussichtsreichen Entwicklung könnte der Sony PS6-Handheld letztlich teurer werden als bisher prognostiziert. Allein die vorgesehenen 24GB RAM dürften das Gerät für die meisten durchschnittlichen Spieler unerschwinglich machen.
Lenovo, Asus und Valve haben die Preise ihrer Handhelds bereits deutlich angehoben. Dazu zählt das Legion Go S, dessen Variante mit 32GB LPDDR5X-RAM und 1TB Speicher alles andere als günstig ist. Das Modell mit dem Z2 Go und halb so viel Arbeitsspeicher ist dagegen derzeit für deutlich weniger Geld erhältlich.
Der kürzlich erschienene GPD Win Max 3 mit Strix Halo startet ebenfalls zu einem sehr hohen Preis von deutlich über 1.000 Euro. Damit dürften leistungsstarke Flaggschiff-Handhelds für die meisten preisbewussten Spieler kaum noch infrage kommen.
Nach aktuellem Stand könnte Sony gezwungen sein, seine Konsolen der nächsten Generation bis 2028 oder sogar 2029 zu verschieben, falls sich die Krise auf dem Arbeitsspeichermarkt weiter verschärft.







