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Sony will Betrüger und Täter auf PlayStation mit KI-gesteuerten Köderkonten aufspüren

Das Pseudokonto ahmt das Nachrichtenverhalten einer bestimmten Zielgruppe nach und wird von einem LLM betrieben.
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Das Pseudokonto ahmt das Nachrichtenverhalten einer bestimmten Zielgruppe nach und wird von einem LLM betrieben.
Sony hat das Patent mit der Antragsnummer 18/314775 eingereicht, das ein von KI gesteuertes System beschreibt, das speziell angelegte Konten als Köder nutzt, um Betrüger, Spammer, Cheater und potenzielle Täter auf PlayStation zu identifizieren. Das als Pseudo-Konto bezeichnete Konto soll das Kommunikationsverhalten einer bestimmten Zielgruppe nachahmen und wird während der Interaktion mit markierten Nutzern von einem Large Language Model überwacht.

Sony hat ein Patent für ein von KI gesteuertes System mit speziell angelegten Lockkonten eingereicht, das Betrüger, Spammer, Cheater und potenzielle Täter auf PlayStation identifizieren soll. Die Patentanmeldung mit der Antragsnummer 18/314775 wurde am 13. August 2026 veröffentlicht.

Laut Zusammenfassung des Patents richtet das System ein sogenanntes Pseudo-Konto ein, das das Kommunikationsverhalten einer bestimmten Zielgruppe nachahmen und für andere Nutzer wie ein legitimes Konto wirken soll. Das Konto wird von einem Large Language Model (LLM) gesteuert, das in der Patentschrift mit einem sogenannten Generative Pre-trained Transformer verglichen wird.

Wenn ein markierter Nutzer mit dem Pseudo-Konto interagiert, wertet das System diese Interaktion als ein Indiz dafür, dass von dem Konto möglicherweise ein Risiko ausgeht. Sie dient jedoch nicht automatisch als Grundlage für eine Bestrafung.

Das Pseudo-Konto ahmt das Nachrichtenverhalten einer bestimmten Zielgruppe nach und wird von einem großen Sprachmodell gesteuert, während es mit gemeldeten Nutzern interagiert.

Das Patent nennt verschiedene Verhaltensweisen, auf die das System achten soll. Dazu gehören Versuche, eine Unterhaltung in einen privaten Kanal zu verlagern, die Abfrage persönlicher Informationen, Kontaktaufnahmen mit Konten, die offenbar Minderjährigen gehören, unangemessene Nachrichten, Betrugsversuche, Spam sowie Verhaltensweisen, die mit Cheating in Verbindung stehen.

Markierte Konten werden überwacht, anstatt sofort gesperrt zu werden. Das System soll andere Spieler warnen oder schützen, bevor es zu einem weiteren Kontakt kommt. Wie bei jeder Patentanmeldung gibt es allerdings keine Garantie dafür, dass das System tatsächlich in PlayStation-Produkte integriert wird.

Unternehmen melden regelmäßig Konzepte zum Patent an, die später nie als tatsächliche Produkte oder Funktionen erscheinen. Die Patentanmeldung folgt auf ein früheres Sony-Patent, das im Juli veröffentlicht wurde und einen modularen PlayStation-Controller beschreibt.

Dieser soll anstelle des Touchpads des DualSense über einen abnehmbaren Touchscreen sowie ein drehbares Navigationsrad und magnetisch befestigte Komponenten verfügen. Das Patent hat Spekulationen über ein mögliches PS6-Controller-Design ausgelöst. Sony hat jedoch keine Produktpläne im Zusammenhang mit einer der beiden Patentanmeldungen bestätigt.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-08 > Sony will Betrüger und Täter auf PlayStation mit KI-gesteuerten Köderkonten aufspüren
Autor: Antony Muchiri, 16.08.2026 (Update: 16.08.2026)