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Q.rad: Ryzen-CPUs heizen Wohnungen und Büros

Q.rad: Ryzen-CPUs heizen Wohnungen und Büros
Q.rad: Ryzen-CPUs heizen Wohnungen und Büros
Der französische hersteller Qarnot nutzt in seinen Q.rad-Heizungssystemen ab sofort Ryzen-Prozessoren statt Intel-Produkte.

Die Q.rad-Systeme dienen als verteilte, über das Internet verbundene Teile eines hochperformantes Rechenclusters, deren Rechenleistung vom Hersteller Qarnot an Unternehmen vermietet werden.

Die aufwendige und kostenintensive Kühlung der Rechenanlagen will Qarnot umgehen: Die im Inneren des Systems arbeitenden drei Ryzen Pro 1700X-Prozessoren geben ihre Abwärme von bis zu 500 Watt über ein passives Kühlsystem direkt an die Umwelt, in diesem Fall Privathaushalte und Büros, ab.

Das 27 Kilogramm schwere, an die Wand montierbare Q.rad soll so einen bis zu 28 Quadratmeter großen Raum beheizen können und ist mehreren Sensoren ausgestattet, darunter auch für die Luftfeuchte und den Kohlenstoffdioxidgehalt. 

Qarnot selbst äußert sich in einem Blogpost über die Gründe für die Umstellung von Intel- auf AMD-Prozessoren: So würden die Ryzen Pro-CPUs beim 3D-Rendering 30 bis 45 Prozent mehr leisten als die bisher eingesetzten Intel-Modelle, zudem ergeben sich Vorteile in der Sicherheit.

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Autor: Silvio Werner, 17.09.2017 (Update: 15.05.2018)
Silvio Werner
Silvio Werner - Editor
Als stolzer Digital Native mag ich Zahlen und liebe Technik. Ein Chemiestudium endete zwar nicht erfolgreich, entfesselte dafür aber das Interesse an Testmethodiken und naturwissenschaftlichen Zusammenhängen, deren anwendernahe Vermittlung für mich im Fokus steht. Als Ausgleich dienen mir Laufen und Trekken.