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RPCS3 setzt bei der PS3-Emulation große Hoffnungen auf Sonys PS6

Sonys DualShock-3-, DualShock-4- und DualSense-Controller funktionieren einwandfrei mit RPCS3.
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Sonys DualShock-3-, DualShock-4- und DualSense-Controller funktionieren einwandfrei mit RPCS3.
Es ist bedauerlich, dass Sony weder auf der PS4 noch auf der PS5 eine offizielle PS3-Emulation anbietet. Das RPCS3-Team sieht den Hauptgrund dafür in den schwachen CPUs dieser Konsolen. Bei der PS6 dürfte die Leistung nach Einschätzung der Entwickler jedoch ausreichen, um PS3-Spiele vernünftig zu emulieren.

RPCS3 hat kürzlich eine wichtige neue Funktion angekündigt, mit der sich physische PlayStation-3-Spiele unter einer wichtigen Einschränkung direkt von Blu-ray-Discs abspielen lassen. Daraufhin fragte ein Nutzer das RPCS3-Team, ob „Sony einfach nur faul war und die Kompatibilität mit PS3-Spielen offiziell hätte umsetzen können“. Nach Ansicht des RPCS3-Teams wäre dies auf der PS4 nicht möglich gewesen. Die Entwickler bezeichnen die CPU der PS4 als „kompletten Toaster“, die selbst in einem reinen FLOPS-Benchmark zur Rechenleistung gegen den Cell-Prozessor der PS3 verliere.

Die PS3-Emulation mit RPCS3 stellt enorme Anforderungen an die CPU. Das geht so weit, dass in den offiziellen Systemanforderungen von RPCS3 ein Ryzen 5 9600X mit sechs Kernen und ein Intel Core i5-13600K mit 14 Kernen als Beispiele für „optimale“ CPUs genannt werden. Für maximale Leistung benötigt RPCS3 Prozessoren wie den Ryzen 7 9800X3D.

Daher überrascht es nicht, dass die Sony PlayStation 4 mit ihrer vergleichsweise schwachen AMD-Jaguar-CPU mit acht Kernen für eine PS3-Emulation nie ausreichend leistungsfähig gewesen wäre. Nach Einschätzung von RPCS3 ist selbst die PS5 mit ihrer Zen-2-CPU mit acht Kernen nicht leistungsfähig genug, um PS3-Spiele vernünftig zu emulieren.

Für die nächste Konsolengeneration in Form der Sony PS6 hat das RPCS3-Team dagegen große Hoffnungen.

Sony PS6 soll eine deutlich leistungsfähigere CPU erhalten

Mehreren Leaks zufolge wird die Sony PS6 mit einer Zen-6-CPU mit zehn Kernen ausgestattet sein. Gegenüber der PS5, die eine mittlerweile sieben Jahre alte CPU-Architektur verwendet, wäre dies ein gewaltiger Leistungssprung.

Das RPCS3-Team geht deshalb davon aus, dass die PS6 „die erste Konsole sein dürfte, die vollständig dazu in der Lage ist, die PS3 vernünftig zu emulieren“. Das bedeutet allerdings nicht, dass Sony auf der PS6 tatsächlich eine PS3-Emulation anbieten wird. Es bedeutet lediglich, dass Sony eine PS3-Emulation auf den PlayStation-6-Konsolen integrieren könnte, ohne sich dabei um eine unzureichende Emulationsleistung sorgen zu müssen.

Es bleibt zu hoffen, dass Sony einen Weg findet, PS3-, PS4- und PS5-Spiele auf der PS6 zu emulieren. Die Chancen dafür stehen allerdings eher schlecht, da die PS6 voraussichtlich ohne physisches Disc-Laufwerk erscheinen wird und Sony offenbar auch kein Programm zur Umwandlung physischer Spiele in digitale Versionen plant. Bis zum erwarteten Launch-Zeitraum der PS6 ist es jedoch noch mindestens ein Jahr hin – und in einem Jahr kann sich vieles ändern.

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RPCS3 auf X, Bildquelle: R auf Unsplash, bearbeitet

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-09 > RPCS3 setzt bei der PS3-Emulation große Hoffnungen auf Sonys PS6
Autor: Fawad Murtaza,  8.09.2026 (Update:  8.09.2026)