
RTX Spark-Laptop im Hands-On: HPs OmniBook Ultra, das das MacBook Pro schlagen will
Benjamin Herzig (übersetzt von Benjamin Herzig) Veröffentlicht am 🇺🇸
Es ist der Beginn einer neuen Ära für den PC-Markt: Ein neuer Konkurrent betritt das traditionell von Intel und AMD dominierte Feld der PC-Prozessoren. In diesem Fall handelt es sich mit Nvidia um einen sehr bekannten Akteur, den wichtigsten Hersteller von GPUs für Computer.
Die Markteinführung von Nvidias neuer RTX-Spark-Plattform mit ARM-basierten SoCs steht kurz bevor, und Nvidia ist es gelungen, alle großen PC-Hersteller ins Boot zu holen. Einer davon ist HP, gemessen an den Verkaufszahlen der zweitgrößte PC-Hersteller. Das amerikanische Technologieunternehmen bringt zwei Geräte mit RTX Spark auf den Markt, die beide zur Marke OmniBook gehören: das OmniBook Ultra 14 und das OmniBook Ultra 16.
Vor der Markteinführung hatten wir die Gelegenheit, uns das größere der beiden Geräte anzusehen, das neue HP OmniBook Ultra 16. Leider konnten wir nur ein ausgeschaltetes Muster begutachten, da Nvidia vor der offiziellen Veröffentlichung keine Benchmarks zulässt. Verarbeitungsqualität und Desgin des Laptops interessieren uns aber natürlich dennoch.
HP OmniBook Ultra 16: Ein OmniBook, das ein ZBook sein könnte
Im Vergleich zum neuen, farbenfrohen Einstiegsmodell OmniBook 5 wirkt das OmniBook Ultra 16 deutlich geschäftsmäßiger. Es steckt in einem komplett schwarzen Aluminiumgehäuse mit einer glatten Lackierung und polierten Seiten. Dank der gewählten CNC-Unibody-Konstruktion ist die Gesamtqualität des Geräts sehr hoch, allerdings gilt das auch für das Gewicht. Mit 2,2 kg ist dies kein Gerät, das viele Menschen jeden Tag mit sich herumschleppen möchten, und es fühlt sich in der Hand entsprechend schwer an - aber auch hochwertig.
Dazu trägt auch die Glasfront des Bildschirms bei. Sie macht den Bildschirm zudem stark spiegelnd, was das deutlichste Merkmal ist, das dieses Gerät als Consumer-Modell ausweist. In anderer Hinsicht könnte das OmniBook Ultra 16 auch problemlos als Workstation-Modell der HP-ZBook-Reihe verkauft werden. Ein Beispiel ist die Scharnierkonstruktion: Die Scharniere auf der Oberseite der Basis ermöglichen große Lüfterauslässe an der Rückseite und damit einen besseren Luftstrom. Ein Nachteil dieser Konstruktion: Der Öffnungswinkel des Bildschirms ist mit rund 135 Grad recht begrenzt.
Ein Blick auf die Unterseite des Systems offenbart einen recht großen Lufteinlass für die beiden Lüfter. Zwar konnten wir den Laptop nicht aufschrauben, doch laut HP verfügt das neue OmniBook Ultra 16 über insgesamt zwei Lüfter und drei Heatpipes, wodurch die hier eingesetzte Version der Nvidia RTX Spark mit 20 Kernen bis zu 70 W aufnehmen kann. Die Stromversorgung erfolgt über ein 140-W-Netzteil oder einen 99-Wh-Akku.
Die Tastatur des OmniBook erinnert an die des kürzlich von uns getesteten EliteBook X, unterscheidet sich jedoch durch einen geringeren Tastenhub. HP hat aber auch das Design verändert und die Tastenoberflächen leicht konkav gestaltet, um den Komfort zu erhöhen. Als Mausersatz verbaut HP ein riesiges haptisches Touchpad, das wir leider nicht testen konnten, da das Gerät ausgeschaltet war. Bei den Anschlüssen bietet HP Thunderbolt sowie USB A und HDMI und außerdem einen microSD-Steckplatz – schade, dass kein Platz für einen SD-Kartenleser in voller Größe war. Immerhin gibt es vier Lautsprecher, und HP konnte auch eine physische Webcam-Abdeckung integrieren. Das ist ein weiteres Merkmal, das auch in HPs Business-Serien sehr verbreitet ist.
Wenn ihr an einem ausführlichen Test des HP OmniBook Ultra 16 interessiert seid, müsst ihr nicht lange warten: Ein Notebookcheck-Test dieses neuen 16-Zoll-Flaggschiffs für den Creator-Markt ist bereits geplant.
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