Raspberry Pi: NAS-Board mit RAID-Unterstützung und schnellem Ethernet startet

Der Radxa Taco dürfte aufmerksamen Lesern möglicherweise bekannt vorkommen, nun bietet der Hersteller ein neues Modell (V.1.61) zumindest zur Vorbestellung an. Konkret wird ein Preis von 58 Euro angegeben, dazu kommen noch die Kosten für den Raspberry Pi 5. Dabei kommt der Einplatinenrechner nicht in seiner ganz typischen Form, sondern in Form des Raspberry Pi Compute Module (im Preisvergleich) zum Einsatz. Folgerichtig erlaubt der Radxa Taco eben nicht nur die Anbindung von Massenspeichern, sondern auch an das Netzwerk. Dafür stehen zwei Ethernet-Ports bereit, jeweils einer der Anschlüsse unterstützt eine maximale Datenübertragungsrate von 1- und 2,5-GBit/s. Dass sich nicht nur auf Gigabit-Ethernet beschränkt wird, ist sinnvoll. Selbst klassische Magnetfestplatten können einen Gigabit-Anschluss schon auslasten. Es steht ein M.2 2230-Slot bereit, welcher die Nutzung von drahtlosen Netzwerkkarten mit WiFi und Bluetooth erlaubt.
Vorgesehen ist die Installation von fünf einzelnen Massenspeichern. Unterstützt werden jeweils 3,5- und 2,5-Zoll-Laufwerke. Damit ist die Montage von klassischen Magnetfestplatten, kleineren und primär aus Laptops bekannten 2,5-Zoll-Festplatten und natürlich auch SATA-SSDs möglich. Ein microSD-Kartenslot ist vorhanden, auf diesem wird dann im Regelfall das Betriebssystem installiert. Diesbezüglich ergeben sich viele Freiheiten für Nutzer, die sich selbst aber auch um die Installation und Aktualisierung des Betriebssystems kümmern müssen. Unterstützt werden die RAID-Varianten 0, 1, 5 und 10. GPIO-Anschlüsse stehen bereit. Zweimal USB 3.2 Gen 1 erlauben auch die Anbindung von externen Speichermedien.









