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Seiko zeigt neue Solaruhren auf den Markt, die kompakter als eine Cartier Tank sind

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Die neuen Seiko-Uhren erinnern mit ihren rechteckigen Gehäusen an die Cartier Tank, sind jedoch deutlich flacher
Im November bringt Seiko vier neue rechteckige Solaruhren auf den Markt. Mit Abmessungen von 27,4 × 18 mm und einer Höhe von 5,9 mm ist die HFJ-Serie in jeder Hinsicht kompakter als die Cartier Tank Must. Die Uhren bieten eine Gangreserve von bis zu einem Jahr und sind ab 35.200 Yen (ca. 205 Euro) erhältlich – allerdings ausschließlich im stationären Handel.

Seiko bringt im November vier neue rechteckige Uhren auf den Markt, die allesamt kleiner als eine Cartier Tank sind.

Die Modelle HFJ001P, HFJ002P, HFJ003P und HFJ004P ergänzen die „Seiko Selection“-Reihe in Japan. Alle vier verfügen über ein 27,4 mm langes, 18 mm breites und 5,9 mm hohes Gehäuse. Zum Vergleich: Die „Tank Must“ im Small-Format misst 29,5 × 22 mm und ist 6,6 mm hoch. Damit fallen die Seiko-Modelle in jeder Dimension kleiner aus.

Angetrieben werden die zierlichen Uhren vom Kaliber V115. Das Solarwerk verfügt über zwei Zeiger und kommt ohne Sekundenzeiger und Datumsanzeige aus. Seiko gibt eine Gangabweichung von ±15 Sekunden pro Monat und eine Laufzeit von rund zwölf Monaten nach vollständiger Aufladung an. Ein Überladeschutz ist ebenfalls vorhanden. Das länglich geformte Uhrwerk misst 11,8 × 15,5 mm bei einer Höhe von 2,09 mm und ermöglicht dadurch die besonders schlanke Bauweise des Gehäuses.

Die Solartechnologie ist hier weitaus wichtiger, als es zunächst den Anschein haben mag. Kleine Quarzuhren benötigen entsprechend kleine Batterien, und das wiederholte Öffnen eines 18-mm-Gehäuses alle paar Jahre kann schnell lästig werden. Seiko hat diesen Wartungsaufwand vollständig eliminiert.

Diese vier Modelle unterscheiden sich vor allem durch ihre Ausführung. Die HFJ001P verfügt über ein Edelstahlarmband und ein weißes Zifferblatt, während die HFJ002P dasselbe Armband in Goldoptik bietet. Die HFJ003P ist in Roségold gehalten und mit einem braunen Rindslederarmband ausgestattet. Die HFJ004P kombiniert dagegen ein goldfarbenes Gehäuse mit einem schwarzen Zifferblatt und einem schwarzen Rindslederarmband. Alle Zifferblätter sind mit römischen Ziffern versehen, die innerhalb einer fein linierten Umrandung angeordnet sind. Die Armbänder werden mit einer Sicherheitsfaltschließe mit Drücker geschlossen. Laut Seiko sind zudem alle vier Modelle gegen Magnetfelder geschützt.

Als Uhrenglas kommt Hardlex zum Einsatz. Die Wasserdichtigkeit ist auf den alltäglichen Gebrauch ausgelegt. Beides sind angesichts der Preisklasse und des Dresswatch-Charakters nachvollziehbare Kompromisse.

Die beiden Modelle mit Lederarmband sind ab 35.200 Yen (ca. 199 Euro) erhältlich. Die HFJ001P kostet 38.500 Yen (ca. 217 Euro), während für die HFJ002P 41.800 Yen (ca. 236 Euro) fällig werden. Ein Metallarmband kostet jeweils 3.300 Yen (ca. 19 Euro) mehr als die Lederversion, während für die goldfarbene Ausführung weitere 3.300 Yen berechnet werden.

Allerdings gibt es einen Haken: Seiko kennzeichnet alle vier Modelle als reine Ladenmodelle. Sie werden daher nicht über den eigenen Online-Shop erhältlich sein.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-10 > Seiko zeigt neue Solaruhren auf den Markt, die kompakter als eine Cartier Tank sind
Autor: Anubhav Sharma,  8.10.2026 (Update:  8.10.2026)