Sharps erste Smartwatch zählt Kalorien beim Essen

Zusammen mit dem Aquos R11 Smartphone hat Sharp heute auch seine erste Smartwatch vorgestellt. Das Design der Karada Mate Watch erinnert auf den ersten Blick an herkömmliche Smartwatches wie die Xiaomi Watch S4 (ca. 129 Euro auf Amazon), wobei Sharp auf ein wahlweise silbernes oder goldenes Metallgehäuse und auf eine sehr schlicht gestaltete Benutzeroberfläche setzt.
Neben den typischen Smartwatch-Features, wie der Überwachung der Herzfrequenz und der zurückgelegten Schritte sowie Schlaf-Tracking, beherrscht die Sharp Karada Mate Watch vor allem ein ungewöhnliches Feature: Kalorien-Tracking. Dabei werten nicht nur die aktiv und passiv verbrannten Kalorien ermittelt, sondern vor allem auch die Kalorien, die in Form von Essen und Getränken zugeführt werden. Durch einen bioelektrischen Impedanz-Sensor (BIA) sollen die Veränderungen von Wasser und Zucker im Körper erfasst werden können.
Dadurch kann die Smartwatch schätzen, wie viele Kalorien gegessen wurden, und wie viel Flüssigkeit getrunken wurde. Sharp stellt die Kalorienzufuhr den verbrannten Kalorien grafisch gegenüber, sodass Nutzer mit einem Blick sehen können, ob gerade ein Überschuss oder ein Defizit besteht – praktisch, wenn Gewicht zu- oder abgenommen werden soll. Die Uhr erkennt auch, wenn zu wenig getrunken wird, und warnt Anwender.
Sharp verbaut ein rundes 1,32 Zoll OLED-Display mit einer Auflösung von 466 x 466 Pixel und einer Always-on-Funktion, einen Beschleunigungsmesser, ein GPS-Modul, einen Umgebungslichtsensor, einen Hauttemperatur-Sensor und einen Herzfrequenz- sowie SpO2-Sensor in das 11,9 Millimeter dicke Gehäuse, das bis 5 ATM wasserfest ist. Die Uhr ist sowohl mit dem Apple iPhone als auch mit Android-Smartphones kompatibel.
Preise und Verfügbarkeit
Die Sharp Karada Mate Watch (MH-W01) kommt in Japan am 9. Juli 2026 für einen Preis von 59.400 Yen (ca. 319 Euro) auf den Markt. Bisher sind keine Details zu einem möglichen internationalen Launch bekannt, allerdings dürfte ein Direktimport wie üblich eine Option sein.









