Smartphone-Flaute 2025: Gaming-Hype und PC-Boom retten Technikmarkt

Die deutsche Technikbranche tritt auf der Stelle. Unterm Strich verbuchte der Markt für Home Electronics im Jahr 2025 einen Umsatz von 46,9 Milliarden Euro. Das entspricht einer glatten Nullrunde im Vergleich zum Vorjahr. Hinter dieser statischen Fassade tobt jedoch ein massiver Umbruch. Das Geld der Kunden fließt komplett anders als noch vor zwei Jahren.
Bei Handys und TV-Geräten herrscht Flaute. Die Leute behalten ihre Smartphones immer länger. Die Technik ist ausgereift, wirkliche Kaufanreize fehlen. Das drückte die Absatzzahlen um fünf Prozent nach unten. Bei den Fernsehern ist die Lage sogar noch paradoxer. Die Deutschen kauften zwar wieder mehr Bildschirme, aber der Preisdruck ist enorm. Ein neuer Fernseher kostete im Schnitt nur noch 642 Euro. Das ist ein Absturz um über acht Prozent. Für den Handel bedeutet das trotz mehr Arbeit deutlich weniger Umsatz in der Kasse.
Die Rettung kam 2025 aus der IT-Ecke und dem Gaming-Bereich. Klassische Desktop-Rechner feierten eine regelrechte Wiederauferstehung. Der Umsatz schoss hier um fast 34 Prozent nach oben. Viele Kunden mussten ihre Hardware wegen auslaufender Software-Lizenzen oder für Homeoffice-Upgrades dringend austauschen. Auch an den Konsolen wurde nicht gespart. Obwohl die Preise anzogen, stieg der Umsatz im Gaming-Sektor um fast 20 Prozent. Auch Action-Cams profitierten massiv vom Social-Media-Boom.
In der Küche zeigt sich ein Riss im Markt. Während kleine Helfer wie Multifunktionsgeräte weiter gefragt sind, bleiben Großgeräte wie Kühlschränke im Laden stehen. Die Sättigung aus den Pandemie-Jahren wirkt hier immer noch nach. Für 2026 klammert sich die Industrie an die Hoffnung auf die Fußball-Weltmeisterschaft. Auch neue Geräte mit integrierter künstlicher Intelligenz sollen die Leute wieder zum Kaufen animieren.









