Das Samsung Galaxy S26 Ultra (ca. 1.450 Euro auf Amazon) ist bereits eines der teureren Flaggschiff-Smartphones am Markt. Samsung lässt sich offenbar trotzdem dafür bezahlen, Bloatware von Meta, Microsoft und Co. ab Werk zu installieren. Denn Android Authority konnte bereits ein Samsung Galaxy S26 Ultra im Einzelhandel erstehen, und abgesehen von den üblichen Anwendungen von Samsung und Google zumindest acht Apps von drei Drittanbietern ausfindig machen, die ab Werk installiert sind:
- Microsoft 365 Copilot
- Microsoft OneDrive
- Outlook
- Link to Windows
- Spotify
Die genaue Auswahl der ab Werk installierten Apps dürfte von der Region abhängen, in der das Smartphone gekauft wurde. Samsung lässt Nutzern beim Einrichten des Smartphones keine Wahl, welche Drittanbieter-Apps installiert werden sollen, und zwingt die genannten Apps Kunden kurzerhand auf. Darüber hinaus sind einige der Samsung- und Google-Apps redundant, wie etwa der Samsung Browser und Google Chrome, der Samsung Galaxy Store und der Google Play Store, oder auch Outlook und Gmail.
Alleine die ab Werk installierten Apps belegen 17 GB Speicher auf einem brandneuen Samsung Galaxy S26 Ultra, zusätzlich zu den rund 24 GB, die das Betriebssystem beansprucht. Nutzer auf Reddit beklagen darüber hinaus, dass Samsung standardmäßig zahlreiche Hintergrund-Dienste nutzt, die teilweise für AI-Features erforderlich sind, die aber auch Daten an Server übertragen können. Nachdem Samsung in der Vergangenheit bereits Smartphones mit Spyware ausgeliefert hat, empfiehlt es sich, diese Dienste in den Systemeinstellungen zu deaktivieren, wenn sensible Daten auf dem Smartphone gespeichert werden.








