Samsung Galaxy S26 Ultra: Mit Alleinstellungsmerkmalen zum Spitzen-Smartphone

Im Test zeigt sich das Galaxy S26 Ultra als ein sehr ausgereiftes Gesamtpaket, bei dem Samsung gezielt an wichtigen Stellen nachschärft, ohne das Gerät radikal zu verändern. Das Smartphone ist schlanker als der Vorgänger, hervorragend verarbeitet und liegt trotz der Größe gut in der Hand. Der integrierte S Pen bleibt an Bord, wird aber noch schmaler und profitiert im Alltag nur eingeschränkt, weil das große Kameramodul das Gerät auf dem Tisch deutlich wackeln lässt. Positiv fallen außerdem die IP68-Zertifizierung, die starke Funk-Ausstattung mit Wi‑Fi 7, 5G-Sub6, UWB und schnellem USB 3.2 sowie die lange Update-Zusage von sieben Jahren auf.
Besonders interessant ist das neue Privacy Display. Es schützt Inhalte zuverlässig vor seitlichen Blicken und ist damit im Alltag ein echter Mehrwert, etwa in Bahn, Büro oder Café. Allerdings kostet die Funktion sichtbar Helligkeit und etwas Farbtreue, weshalb sie eher situativ als dauerhaft sinnvoll ist. Das AMOLED-Panel bleibt auch ohne Privacy-Modus sehr hell, kontrastreich und outdoor-tauglich, flackert aber weiterhin mit relativ niedrigen PWM-Frequenzen.
Bei der Leistung spielt das S26 Ultra ganz oben mit. Der Snapdragon 8 Elite Gen 5 for Galaxy liefert eine sehr hohe Alltags- und Gaming-Performance, bleibt dabei vergleichsweise kühl, drosselt unter Dauerlast aber spürbar. Auch die Kamera überzeugt insgesamt mit sehr guter Bildqualität, hoher Vielseitigkeit und großen Zoom-Reserven, obwohl Samsung eher verfeinert als neu denkt. Der Akku hält ordentlich durch, erreicht aber nicht mehr ganz das Niveau des Vorgängers. Mit 60-Watt-Laden ist das Aufladen immerhin angenehm schnell.
In summa ist das Galaxy S26 Ultra (hier bei Amazon kaufen) ein starkes, technisch beeindruckendes Flaggschiff mit klarem Fokus auf Sicherheit, Display und Alltagstauglichkeit.












