Neues FSR-Update lässt Multi Frame Generation Support erahnen

AMD bietet zwar technisch gesehen Frame-Generierung mit FSR an, diese ist bislang jedoch weitgehend auf einen 2×-Multiplikator beschränkt, was für die meisten Anwendungsfälle ausreichen dürfte. Die Multi-Frame-Generierung (MFG) galt hingegen bisher als Spezialgebiet von Nvidia, auch wenn sie sich über Drittanbieter-Tools wie Lossless Scaling nachrüsten lässt. Ein neues FidelityFX SDK deutet nun darauf hin, dass FSR mit einem kommenden Update endlich MFG unterstützen könnte.
Entwickler können dies über die Option IADLX3DFidelityFXFrameGenUpgradeRatioOption aktivieren. Sie erlaubt es Nutzern, das gewünschte Frame-Generierungsverhältnis flexibel festzulegen, um ein optimales Verhältnis zwischen Leistung und Bildqualität zu erreichen. Statt fester Multiplikatoren wie 4× oder 6× setzt AMD dabei auf benutzerdefinierte Werte. Ganz neu ist dieser Ansatz allerdings nicht, da auch Nvidia eine dynamische Multi-Frame-Generierung bietet, die sich an der maximalen Bildwiederholrate des Monitors orientiert.
Als größte Herausforderung der MFG-Technologie galt bislang die Latenz. Die zusätzlich berechneten („künstlichen“) Frames können Verzögerungen von einigen Millisekunden verursachen, die insbesondere in schnellen Spielen spürbar sind. Hier könnte AMD mit Radeon Anti-Lag 2 gegensteuern. Wann genau MFG für AMD-GPUs verfügbar sein wird, ist noch unklar, doch Nutzer der RDNA-4-Generation dürften voraussichtlich zuerst davon profitieren.
Für ältere AMD-GPUs ist eine offizielle Unterstützung eher fraglich, allerdings ist damit zu rechnen, dass Modder entsprechende Lösungen über DLL-Workarounds entwickeln. Nvidia selbst beschränkt die MFG-Funktion derzeit ebenfalls auf seine RTX-50-Serie, was inzwischen einem allgemeinen Branchentrend entspricht.











