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Samsung Galaxy S26: Präzise Ortung nicht vergönnt?

Samsung Galaxy S26
ⓘ Daniel Schmidt
Samsung Galaxy S26
Neben GPS und Co. gibt es noch andere Arten zu orten: Dabei zählt nicht nur, den Standort des Smartphones zu bestimmen, sondern auch wie dieses andere Objekte im Raum erfassen kann. Doch ausgerechnet hier beschneidet Samsung sein günstigstes Flaggschiff.

Um genau zu sein geht es dabei um die kurzen Funkverbindungen wie NFC, UWB und Bluetooth. Während NFC eher eine Rolle beim mobilen Bezahlen einnimmt, spielen UWB und Bluetooth auch eine Rolle im Smart Home sowie die bei der Ortung von Gegenständen. Während UWB im S26+ und S26 Ultra integriert sind, müssen Käufer des Galaxy S26 weiterhin auf die präzise Nahfunktechnik verzichten. Dabei spielt sie nicht nur eine Rolle bei der Ortung von Tracking-Tags, sondern auch als Zugangstechnologie für Smartphone Fahrzeug- oder Türschlüssel. 

Auch Bluetooth nimmt im Smart Home eine wichtige Rolle ein und soll ab Version 6.0 auch UWB der 1. Generation Konkurrenz machen können, wenn es darum geht smarte Gegenstände zu orten, doch Samsung verschlechtert das Galaxy S26 hier künstlich, indem nur der ältere Standard Bluetooth 5.4 spendiert wird. Es bleibt nur zu hoffen, dass mit dem Galaxy S27 die künstliche Verschlechterung ad acta gelegt wird. 

Ansonsten präsentiert sich das Galaxy S26 (hier bei Amazon kaufen) im Test als kompaktes Premium-Smartphone, das vor allem durch seinen Exynos 2600, das 6,3-Zoll-OLED und den 4.300-mAh-Akku überzeugt. Im Test hinterlässt es einen sehr hochwertigen Eindruck, weil Verarbeitung, Haptik und Materialwahl klar auf Oberklasse-Niveau liegen. Besonders stark fällt das Display aus: Es ist sehr hell, sauber ausgeleuchtet und farblich präzise abgestimmt, wodurch das Gerät im Alltag und auch im Freien angenehm nutzbar bleibt. Dazu kommen eine schnelle und zuverlässige Bedienung, gute Empfangs- und Funkleistungen sowie Samsungs lange Update-Zusage über sieben Jahre. Weniger beeindruckend sind dagegen die eher konservative Ladegeschwindigkeit mit 25 Watt, die nur moderat verbesserte Ausdauer im Alltag und die unter Dauerlast spürbare Drosselung des Chips. Auch die Kamera bleibt technisch weitgehend auf dem Niveau des Vorgängers, sodass größere Fortschritte ausbleiben. Unterm Strich ist das S26 damit kein radikaler Neustart, sondern ein sorgfältig verfeinertes Flaggschiff, das vor allem mit Display, Bedienung und Gesamtqualität punktet.

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Autor: Daniel Schmidt,  5.05.2026 (Update: 28.04.2026)