Das Samsung Galaxy S26 Ultra (ca. 1.450 Euro auf Amazon) besitzt wie schon das Galaxy S25 Ultra vier rückseitige Kameras. Die 50 MP f/1.9 Ultraweitwinkel-Kamera mit 1/2,5 Zoll Sensor und die 10 MP f/2.4 Tele-Kamera mit dreifachem optischen Zoom und winzigem 1/3,94 Zoll Sensor wurden unverändert vom Vorgängermodell übernommen.
Die 200 MP Hauptkamera mit 1/1,3 Zoll Sensor erhält allerdings ein lichtstärkeres Objektiv mit einer Blendenöffnung von f/1.4, das laut Samsung 47 Prozent mehr Licht zum Sensor führt als noch beim Vorgängermodell. Die 50 MP Periskop-Tele-Kamera mit 1/2,52 Zoll Sensor wird mit einem f/2.9-Objektiv ebenfalls lichtstärker, wobei Samsung ein deutlich kompakteres ALoP-Modul verbaut, welches Spitzlichter im Hintergrund rund statt quadratisch abbildet, allerdings verdoppelt sich die Mindestfokus-Distanz auf 52 Zentimeter.
DxOMark konnte die Kamera des Samsung Galaxy S26 Ultra bereits ausprobieren, und dabei vor allem Verbesserungen in zwei Bereichen feststellen. Erstens zeichnet die 200 MP Hauptkamera bei wenig Licht tatsächlich detailreichere Fotos mit weniger Bildrauschen auf, das lichtstärkere Objektiv macht sich also sichtbar bezahlt.
Und zweitens zeichnet das Galaxy S26 Ultra bei schwierigem Licht wesentlich akkuratere Hauttöne auf als noch das Galaxy S25 Ultra. Allerdings betont DxOMark, dass die Hauptkamera des Apple iPhone 17 Pro noch mehr Details aufzeichnet und weniger Bildrauschen aufweist als die verbesserte Hauptkamera des Galaxy S26 Ultra. DxOMark kritisiert auch, dass der Autofokus Gesichter nicht immer präzise erfassen kann, und dass die Bokeh-Simulation Personen nicht perfekt freistellen kann, was zu sichtbaren Artefakten führt.
Update 9. März 2026: Die ausführliche DxOMark Kamera-Analyse zum Samsung Galaxy S26 Ultra ist mittlerweile verfügbar.
















