Der Nachfolger der Sony PlayStation 5 (ca. 499 Euro auf Amazon) und der PS5 Pro dürfte frühestens im Jahr 2027 auf den Markt kommen, die Entwicklung der Heimkonsole der nächsten Generation läuft aber bereits auf Hochtouren. Der meist ausgesprochen gut informierte Leaker Moore's Law is Dead konnte nun schon erste Informationen zur angeblichen AMD APU der PlayStation 6 in Erfahrung bringen, die wie gehabt sowohl den Prozessor als auch den Grafikchip auf einem einzigen Chip unterbringen soll.
Demnach trägt dieser AMD-Chip den Codenamen "Magnus". Der Chip soll ein 384-bit Speicherinterface besitzen, wodurch die PlayStation 6 eine höhere Speicherbandbreite als die Nvidia GeForce RTX 5080 erzielen könnte. Magnus kombiniert eine geradezu gigantische 264 mm² GPU mit einem 144 mm² SoC, der vor allem den brandneuen Prozessor beherbergt. Dieser setzt auf eine ungewöhnliche Konfiguration aus drei Zen 6 und acht Zen 6C Kernen, sodass die PS6 insgesamt elf Rechenkerne besitzen würde. Die größeren Zen 6 Kerne dürften in jedem Fall mehr Cache bieten, ob diese Kerne auch höhere Taktfrequenzen erreichen als die übrigen Prozessorkerne bleibt abzuwarten.
Sony soll insgesamt 12 MB L3-Cache verbauen. Der AMD "Magnus" Chip wird angeblich in einem fortschrittlichen 3-nm-Verfahren hergestellt. Moore's Law is Dead konnte noch keine Informationen zur Ausstattung des Grafikchips in Erfahrung bringen. Die Experten von Digital Foundry haben kürzlich spekuliert, dass die Sony PlayStation 6 aus Kostengründen wahrscheinlich "nur" 24 GB Arbeitsspeicher besitzen wird, der wie schon bei der PS5 auch als Grafikspeicher verwendet wird, da 32 GB RAM die Konsole schlicht zu teuer machen würden.

















