Square Enix deutet weitere Final-Fantasy-7-Spiele nach dem Release von Revelation an

Im April 2027 markiert die Veröffentlichung von Final Fantasy 7 Revelation das Ende der Remake-Trilogie. In einem Interview mit GamerBraves deutete Square-Enix-Direktor Yoshinori Kitase allerdings an, dass weitere Spin-offs möglich seien. Zusätzliche Titel könnten bei Fans auf gemischte Reaktionen stoßen, da einige der Meinung sind, dass der Publisher den Markt bereits mit zu vielen Final-Fantasy-7-Inhalten übersättigt hat.
In einem von GamesRadar+ aufgegriffenen Gespräch äußert sich Kitase zu Final Fantasy 7 Revelation: „Wir können mit Sicherheit sagen, dass dies das Ende der Reihe ist.“ Ob Spieler dennoch neue Projekte rund um die Geschichte und Charaktere zu sehen bekommen, könnte allerdings von der „Reaktion der Fans und davon, wie die Menschen diese Reihe und dieses Finale aufnehmen“ abhängen.
Kitase erklärt, dass bereits der ursprüngliche Titel aus dem Jahr 1997 ein Kapitel innerhalb des Franchise abschließen sollte. Die Nachfrage der Spieler führte jedoch später zu Crisis Core und dem Film Advent Children. Indem Ereignisse vor und nach dem siebten Teil beleuchtet wurden, baute Square Enix die Geschichte kontinuierlich weiter aus. Das im Oktober eingestellte Mobile-Spiel Ever Crisis bündelte bestehende FF7-Inhalte.
Final Fantasy 7 Remake erschien 2020 für die PS4 und präsentierte eine deutlich erweiterte Version von Midgar. Vor Rebirth veröffentlichte das Studio mit INTERmission eine ergänzende zweiteilige Geschichte. Auch die Deluxe und Collector’s Edition von Final Fantasy 7 Revelation werden zwei DLCs enthalten. Sephiroth sowie Vincent and the Turks sollen nach der Veröffentlichung des Spiels in den Jahren 2027 bis 2028 erscheinen.
Wie viel FF7 ist zu viel?
Selbst ohne weitere Spin-offs nach Revelation kann es für Spieler bereits eine Herausforderung sein, die komplette Trilogie durchzuspielen. Wie gut ein ohnehin ausgelastetes Publikum weitere Titel aufnehmen würde, dürfte auch davon abhängen, wann diese erscheinen. Andere Kritiker würden es bevorzugen, wenn Square Enix seine Aufmerksamkeit stattdessen einem Remake von Final Fantasy 9 widmen würde. Ein aktuelles Gerücht deutet allerdings darauf hin, dass das seit Langem gewünschte Projekt vorerst auf Eis liegt.
Der Publisher hat bereits bewiesen, dass er mehrere Final-Fantasy-Spiele gleichzeitig entwickeln kann. Final Fantasy 17 wird trotz einer bislang fehlenden Ankündigung weithin erwartet. Äußerungen auf einem Fan-Festival im Juli sorgten jedoch für Spekulationen, dass Naoki Hamaguchi, Director der FF7-Trilogie, dabei eine wichtige Rolle übernehmen könnte. Da Hamaguchi gleichzeitig auch Kingdom Hearts IV betreut, könnte selbst ein erfahrener Multitasker damit an seine Grenzen stoßen.















