Final Fantasy 17: Final Fantasy 7 Revelation Director soll an neuem Hauptteil arbeiten

Square Enix hat Final Fantasy 17 noch nicht angekündigt, doch die Spekulationen über die Leitung des Projekts nehmen zu. Bei einer Veranstaltung zu Final Fantasy 14 hat Produzent und Director Naoki Yoshida Naoki Hamaguchi auf die Bühne gebeten. Dessen Reaktion auf eine Frage könnte darauf hindeuten, dass der leitende Entwickler von Final Fantasy 7 Revelation am nächsten Hauptteil beteiligt ist.
Ein aufschlussreicher Wortwechsel?
Yoshida hat über die kommende FF14-Erweiterung Evercold und einen gemeinsamen Raid mit FF7 gesprochen. Auf Social Media hat aitaikimochi beschrieben, wie er seinen Kollegen gelobt hat:
Ich glaube, eines der größten Komplimente in den Kommentaren war, dass sich die Leute wünschen, Hamaguchi würde FF17 entwickeln. Aber du musst darauf nicht antworten ...!
Hamaguchi hat daraufhin eine Antwort angesetzt, sich dann jedoch zurückgehalten. Yoshida hat ihm zugestimmt, dass dies eine kluge Entscheidung gewesen sei. Die Reaktion des Directors von Final Fantasy 7 Revelation hat dennoch Diskussionen unter Fans der RPG-Reihe ausgelöst.
Der 17. Hauptteil der Franchise bleibt ein Rätsel, obwohl viele Spieler davon ausgehen, dass die Entwicklung bereits begonnen hat. Sollte das zutreffen, wären Zweifel an Hamaguchis Einfluss auf das Projekt angebracht. Der langjährige Square-Enix-Entwickler ist nach Abschluss der ersten beiden Titel der erfolgreichen Remake-Reihe derzeit vollständig mit dem dritten Teil beschäftigt.
Selbst mit ausgeprägten Fähigkeiten im Projektmanagement dürfte es für Hamaguchi schwierig werden, beide Spiele parallel zu betreuen. In diesem Fall könnte Final Fantasy 17 später erscheinen als bislang erwartet. Anders als bei der Neuauflage bestehender Titel müssen dafür eine neue Welt und eine eigenständige Handlung geschaffen werden.
Square Enix könnte auf aufstrebenden Entwickler setzen
Yoshida, Produzent von Final Fantasy 16, hat bereits Hinweise auf den Nachfolger gegeben. In einem IGN-Interview Anfang 2024 hat er einen unerwarteten Kandidaten für die Leitung angedeutet: "Vielleicht ist es Zeit für jemand Neues." Damit dürften sowohl Hiroshi Takai als auch Yoshida selbst als Director ausscheiden, was Prognosen zusätzlich erschwert.
Hamaguchi hat unterdessen erklärt, dass er sich nach Revelation einem neuen JRPG widmen möchte. Ein eigenständiges Final-Fantasy-Spiel hat er nicht ausgeschlossen, allerdings könnte er damit ebenso eine völlig neue Marke gemeint haben.
Unabhängig von der Leitung des Projekts hofft Square Enix bei Final Fantasy 17 auf langfristig stärkere Verkaufszahlen. Eine zeitgleiche Veröffentlichung auf mehreren Plattformen könnte die Ergebnisse gegenüber dem zunächst PS5-exklusiven Vorgänger verbessern.






