StarCraft-Shooter könnte laut Blizzard-Stellenanzeige zum Live-Service-Spiel werden

Die Enthüllung eines StarCraft-Shooters gehörte zu den größten Überraschungen der BlizzCon 2026. Blizzard beschreibt den Titel als storygetriebenes Open-World-Erlebnis. Der Fokus auf eine Handlung könnte darauf hindeuten, dass das Spiel nicht als Live-Service-Titel konzipiert ist. Eine neue Stellenanzeige deutet allerdings auf eine saisonale Struktur ähnlich wie bei Destiny hin.
Wen sucht Blizzard?
Bei einem voraussichtlichen Release im Jahr 2030 sind bislang nur wenige Details zum neuen StarCraft-Spiel bekannt. Da das Studio jedoch weiterhin nach Verstärkung sucht, könnte eine Stellenanzeige neue Hinweise liefern. Auf Blizzards Karriereportal wird derzeit ein „Software Engineer, Gameplay, NPC – StarCraft“ gesucht.
Passend zu den Medienberichten von der BlizzCon bezeichnet die Website das nächste Kapitel der Reihe als „Open-World-Shooter“. Gleichzeitig bevorzugt das Unternehmen Bewerber mit „Erfahrung bei der Unterstützung der Entwicklung von Live-Spielen“. Ob ein Koop- oder PvP-Modus geplant ist, bleibt unklar. In der Ausschreibung werden jedoch auch „soziale“ sowie „Multiplayer-Gameplay-Systeme“ erwähnt.

Um mehr über das Projekt zu erfahren, sprach das koreanische Gaming Magazin Inven Global mit Lead Developer Dan Hay. Seine Aussagen lassen daran zweifeln, dass der neue StarCraft-Shooter überhaupt Live-Service-Elemente enthalten wird. Auf die Frage, ob sich der Titel an Looter-Shootern orientiere oder eher auf Einzelspieler beziehungsweise Multiplayer ausgelegt sei, bezeichnet Hay ihn als „Box-Produkt“.
Hay erklärt weiter, die „Geschichte hat einen Anfang, eine Mitte und ein Ende“. Spieler sollen die futuristischen Open-World-Umgebungen frei erkunden können, das Spiel biete jedoch ein „klares Ende“. Zudem stellt Hay klar, dass es sich in seiner derzeitigen Form nicht um ein „saisonales Spiel“ handelt.
Widerstand gegen das Live-Service-Modell
Bereits vor der BlizzCon hatte sich Bloombergs Jason Schreier in einem Podcast von Ryan Gilliam gegen Vergleiche mit Destiny ausgesprochen. Da World of Warcraft und Diablo bereits stark auf Live-Service und wiederkehrenden Grind setzen, dürfte das für einige Battle.net-Nutzer eine Erleichterung sein. Mikrotransaktionen und ein ständiger Strom neuer Inhalte könnten eine zusammenhängende Erzählung schließlich beeinträchtigen.
Aus Sorge vor Verzögerungen haben Fans Blizzard dafür kritisiert, den StarCraft-Shooter so lange vor seinem geplanten Veröffentlichungstermin angekündigt zu haben. Unabhängig davon könnten die Entwickler bereits eine klare Vorstellung davon haben, wohin sich der nächste Teil der Reihe entwickeln soll. Die Stellenanzeige hat dennoch Spekulationen darüber ausgelöst, ob sich das Studio möglicherweise mehrere Optionen offenhält.













