Starlink streicht Gratis-Schüssel vor Start neuer Standard- und Mini-Kits

Der Börsengang von SpaceX ist inzwischen erfolgt, und schon bald soll es neue Starlink-Hardware für die Standard- und Mini-Schüssel geben, die allerdings nicht mehr kostenlos angeboten wird. Die nächste Starlink-Schüsselgeneration soll durch ein kompakteres Standard-Kit leichter transportierbar sein, während die Mini-Schüssel einen integrierten Akku erhalten soll.
Die Bewertung von SpaceX hat zum Handelsschluss am Freitag mittlerweile die Marke von 2 Billionen US-Dollar überschritten, und die neuen Aktionäre des Unternehmens dürften allesamt finanzielle Ergebnisse erwarten. Das kostenlose Angebot für die Standard- und Mini-Schüssel, das Starlink seit geraumer Zeit genutzt hat, um für die Wachstumsgrafiken im Börsenprospekt möglichst viele Kunden zu gewinnen, gibt es nicht mehr.
Neue Starlink-Monatsgebühr und Schüssel-Funktionen
Anstatt eine Starlink-Standard-Schüssel als kostenlose Leihgabe im Rahmen eines Residential-Tarifs anzubieten, verlangt Starlink nun rund 10 pro Monat für das Kit, entweder als "monatliche Kit-Gebühr" oder als "Hardware-Miete". Diese neue monatliche Starlink-Zahlung kann den Preis der Schüssel im Laufe der Zeit übersteigen, während der Abonnent sie weiterhin nicht besitzt und sie bei einer Kündigung des Dienstes zurückgeben muss.
Nicht nur das, auch der kostenlose Vorteil einer Starlink-Mini-Schüssel, der bislang zum 112 Euro pro Monat teuren Residential-Max-Tarif mit voller Geschwindigkeit gehört hat, ist eingestellt worden. Max-Abonnenten müssen wegen der neuen "Kit-Gebühr" jetzt nicht nur 120 Euro pro Monat zahlen, sondern auch eine eigene Mini-Schüssel kaufen, falls das Satelliteninternet während der Vertragslaufzeit bei Bedarf mobil nutzbar sein soll.
Die neue Mietgebühr für das Hardware-Kit gilt weltweit und dürfte SpaceX angesichts von inzwischen mehr als 12 Millionen Starlink-Abonnenten jeden Monat einen erheblichen zusätzlichen Betrag einbringen. Andererseits könnte SpaceX damit den Boden für den bevorstehenden Wechsel auf die nächste Hardware-Generation bereiten. Das Starlink Standard Gen 4 Kit könnte leichter transportierbar sein und zusätzliche Funktionen unterstützen, darunter die neue Satellitenkonstellation mit Gigabit-Geschwindigkeit, die mit dem Start der Starlink-V3-Satelliten im weiteren Jahresverlauf kommen soll.
Auch die Mini-Schüssel könnte ein reisefreundlicheres Upgrade erhalten, etwa mit eigenem integrierten Akku und USB-C-Ladung, und künftig höhere Geschwindigkeiten für Starlink-Satelliteninternet unterstützen. Die Mietgebühr könnte damit eine Folge der neuen Funktionen sein.
Quelle(n)
Starlink





