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SpaceX startet Starlink Mobile: 5G-Mobilfunkdienst tritt in direkten Wettbewerb mit T-Mobile

SpaceX startet Starlink Mobile: 5G-Mobilfunkdienst tritt in direkten Wettbewerb mit T-Mobile
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Starlink Mobile 5G: Videoanruf
SpaceX hat Starlink Mobile gestartet – einen eigenständigen Mobilfunkdienst, der darauf abzielt, 5G-Konnektivität über sein Direct-to-Cell-Satellitennetzwerk weltweit direkt auf herkömmliche Mobiltelefone zu bringen. Die Starlink-V2-Satelliten der nächsten Generation werden Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 150 Mbit/s direkt auf Smartphones übertragen, die mit Modems wie Qualcomms neuem ‚Release 19 X105‘-Chip ausgestattet sind.

SpaceX hat, wie bereits vermutet, Starlink Mobile gestartet – einen Mobilfunkdienst, der unabhängig vom Standort auf dem Globus 5G-Downloadgeschwindigkeiten direkt auf Mobiltelefonen ermöglicht. Sobald SpaceX mit dem Start seiner Direct-to-Cell-(DTC)-Satelliten der nächsten Generation beginnt, werden für Starlink Mobile 5G-Geschwindigkeiten von bis zu 150 Mbit/s pro Nutzer erwartet. Das Ziel besteht in einer Konstellation von insgesamt bis zu 15.000 DTC-Einheiten.

Aktuell befinden sich erst 650 solcher Satelliten im niedrigen Erdorbit. Sie stellen bereits grundlegende Konnektivität für Millionen von Nutzern in über 32 Ländern bereit (darunter T-Mobile-Kunden in den USA). Die DTC-Satelliten der nächsten Generation, die SpaceX nun V2 nennt, verfügen über die 20-fache Durchsatzkapazität der aktuellen Modelle.

Hardware und Partnerschaften Aktuell können Smartphones wie das neue Galaxy S26 Ultra (derzeit mit Rabatt bei Amazon erhältlich) ohne Modifikationen begrenzte Satellitendienste wie das T-Satellite-Signal von T-Mobile nutzen. SpaceX hat jedoch mit Prozessorherstellern zusammengearbeitet, um 5G-Satellitenkonnektivität direkt in die Modems zukünftiger Chipsätze zu integrieren.

Qualcomm lieferte hierzu das neue X105-Modem, das erste „Release 19“-fähige Modem, das Starlink Mobile 5G direkt unterstützen soll. Es wird mit Qualcomms erstem 2-nm-Chipsatz kombiniert, der Ende dieses Jahres angekündigt wird und 2027 in großer Zahl in iPhones und Android-Geräten verbaut sein soll – vorausgesetzt, der SpaceX-Bandbreitendeal mit der Dish-Muttergesellschaft EchoStar, wird abgeschlossen.

Technische Dimensionen: Die Starlink-Mobile-V2-Satelliten haben die Größe einer Boeing 737, weshalb sie für den Transport auf die Starship-3-Rakete angewiesen sind. Sie sind mit eigenentwickelten Chips und Phased-Array-Antennen ausgestattet. Dieses maßgeschneiderte Design ermöglicht eine 100-fache Datendichte im Vergleich zur aktuellen Generation.

Die nächste Satellitengeneration wird nicht nur 5G-Verbindungen und Downloads mit einer Geschwindigkeit von 150 Mbit/s direkt auf Handys am Boden ermöglichen – was schneller ist, als eine „Mini“-Antenne leisten kann –, sondern auch das Starlink-Gigabit-Netzwerk realisieren. Dieses soll Unternehmen, die mit dem neuen „Performance-Kit“ ausgestattet sind, Geschwindigkeiten von über 1 Gbit/s bieten.

Starlink V2 vs.V1: Satellitenabdeckung und Durchsatz.
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Starlink V2 vs.V1: Satellitenabdeckung und Durchsatz.
Aktuelle Starlink Mobile-Abdeckung.
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Aktuelle Starlink Mobile-Abdeckung.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-03 > SpaceX startet Starlink Mobile: 5G-Mobilfunkdienst tritt in direkten Wettbewerb mit T-Mobile
Autor: Daniel Zlatev,  2.03.2026 (Update:  2.03.2026)