Die European Space Agency (ESA) hat einen wichtigen Schritt hin zu schnellerem und sichererem Internet aus dem All gemacht. In einem kürzlich durchgeführten Test gelang eine Laser-Verbindung mit einer Geschwindigkeit von mehreren Gigabit pro Sekunde zwischen einem schnell fliegenden Flugzeug und einem Satelliten in 36.000 Kilometern Höhe.
In der Vergangenheit mussten Wissenschaftler für die Kommunikation vor allem auf Funkwellen zurückgreifen. Diese breiten sich während der Übertragung aus. Mit der steigenden Zahl an Satelliten wächst dadurch das Risiko von Störungen und Sicherheitsproblemen. Um diese Herausforderungen zu lösen, verlagert sich der Fokus zunehmend auf die Laserkommunikation.
Bei einem kürzlichen Test über der französischen Stadt Nîmes haben die ESA und ihre Partner ein Flugzeug erfolgreich per Lasertechnologie mit einem Satelliten verbunden. Während des Flugs übertrug das System mehrere Minuten lang Daten mit 2,6 Gigabit pro Sekunde – ohne Fehler. Bei dieser Geschwindigkeit würde der Download eines HD-Films nur wenige Sekunden dauern.
Im Test hielt das Flugzeug eine stabile Verbindung zum Alphasat TDP-1, der sich rund 36.000 Kilometer über der Erde befindet. Besonders bemerkenswert ist, dass sich das Flugzeug dabei mit hoher Geschwindigkeit bewegte und zugleich mit Wolken sowie atmosphärischen Veränderungen umgehen musste. Trotz dieser Bedingungen lieferte das System während des gesamten Tests eine zuverlässige Verbindung.
Das für den Test verwendete UltraAir-Laserterminal wurde von Airbus entwickelt, einem der Partner des Projekts. Das Terminal entstand im Rahmen des ScyLight-Programms der ESA.
In Zukunft könnte dieser Durchbruch Hochgeschwindigkeitsinternet für Menschen ermöglichen, die in Flugzeugen, auf Schiffen oder sogar in abgelegenen Regionen unterwegs sind. Zudem könnte die Technologie sichere Kommunikationsverbindungen für kommerzielle und militärische Einsätze in Europa stärken.
Autor des Originals:Chibuike Okpara - Tech Writer - 431 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2024
I have always been fascinated by technology and digital devices my entire life and even got addicted to it. I have always marveled at the intricacy of even the simplest digital devices and systems around us. I have been writing and publishing articles online for about 6 years now, just about a year ago, I found myself lost in the marvel of smartphones and laptops we have in our hands every day. I developed a passion for learning about new devices and technologies that come with them and at some point, I asked myself, "Why not get into writing tech articles?" It is useless to say I followed up the idea — it is evident. I am an open-minded individual who derives an infinite amount of joy from researching and discovering new information, I believe there is so much to learn and such a short life to live, so I put my time to good use — learning new things. I am a 'bookworm' of the internet and digital devices. When I am not writing, you will find me on my devices still, I do explore and admire the beauty of nature and creatures. I am a fast learner and quickly adapt to changes, always looking forward to new adventures.
Übersetzer:Marius Müller - Tech Writer - 3505 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2024
Als Kind der 90er war mein Gameboy mein ständiger Begleiter. Nach der Schule wurde die PlayStation angeworfen. Als ich schließlich meinen ersten PC bekam, war es vollends um mich geschehen. Meine Leidenschaft fürs Gaming ist seitdem nie wieder abgeflacht. Für Notebookcheck zu schreiben bedeutet für mich, über Themen zu berichten, die mir wirklich am Herzen liegen – neben Gaming auch gerne über E-Mobilität, Fotovoltaik oder innovative Gadgets. Wenn ich gerade nicht am Rechner sitze, schiebe ich wahrscheinlich Wasserrettungsdienst an der Ostseeküste oder versuche, den Schattenseiten meines Geek-Lebens – nämlich dem langen Sitzen – in der lokalen Schwimmhalle entgegenzuwirken.