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Studie: Deutsche nutzen ChatGPT & Co. vor allem für diesen Zweck

Der absolute Großteil der Deutschen nutzt generative KI für Recherchezwecke. (Bildquelle: Matheus Bertelli/Pexels)
Der absolute Großteil der Deutschen nutzt generative KI für Recherchezwecke. (Bildquelle: Matheus Bertelli/Pexels)
Generative KI hat sich mittlerweile erfolgreich in den Alltag der meisten Menschen integriert. Eine neue Forsa-Studie zeigt, wofür Deutsche ChatGPT, Google Gemini oder Microsoft Copilot am meisten nutzen.

Drei Jahre nach dem Start von ChatGPT greifen 65 Prozent der Deutschen regelmäßig zu generativer KI – besonders junge Menschen. In der Altersgruppe der 16- bis 29-Jährigen nutzen 91 Prozent entsprechende Tools, bei den 30- bis 49-Jährigen sind es 80 Prozent. Diese Daten wurden vom Meinungsforschungsinstitut Forsa erhoben und basieren auf einer repräsentativen Befragung von 1.005 Personen zwischen dem 20. und 26. Oktober 2025. Vorgestellt wurde die Studie vom TÜV-Verband am 26. November 2025 in Berlin.

ChatGPT bleibt mit Abstand das beliebteste Werkzeug: 85 Prozent der KI-Nutzer verwenden die OpenAI-Anwendung – weit vor Google Gemini (33 Prozent), Microsoft Copilot (26 Prozent), DeepL (20 Prozent) und Meta AI (18 Prozent). Fast jede zweite Person, die KI nutzt, tut dies täglich oder mehrmals pro Woche. Der hauptsächliche Einsatzzweck dürfte für die meisten wenig verwunderlich sein: 72 Prozent der Befragten setzen KI für Recherche und Informationssuche ein. Darauf folgen Testerstellung und -optimierung (43 Prozent) sowie kreative Impulse wie Brainstorming (38 Prozent). Auffällig: Die Bild- und Videobearbeitung spielt mit 16 Prozent nur eine Nebenrolle. 

Sorgen bleiben bestehen

Wenngleich KI viel genutzt wird und sich mittlerweile etabliert zu haben scheint, bleibt die Sorge um Datenmissbrauch oder eine Überschwemmung des Internets mit KI-generierten Inhalten bestehen. Jede zweite Person befürchtet Datenmissbrauch oder Hacking, 51 Prozent hielten schon KI-generierte Inhalte für echt. Besonders alarmierend: 91 Prozent glauben, dass es immer schwieriger wird, reale und KI-erstellte Inhalte zu unterscheiden. Entsprechend hoch ist die Angst vor Fehlinformationen – 83 Prozent sehen ein echtes gesellschaftliches Risiko.

Die Hälfte der Befragten ist bereits auf KI-manipulierte Videos gestoßen. Deepfakes sind laut TÜV-Verband inzwischen ein Alltagsproblem. Es handelt sich um täuschend echte Videos – teils von real existierenden Personen – die jedoch zu 100 Prozent von generativer KI erstellt wurden. Wer eigene Erfahrungen zu KI-generierten Inhalten oder Deepfakes teilen möchte, ist im Kommentarbereich herzlich willkommen. 

Quelle(n)

TÜV

Bildquelle: Matheus Bertelli/Pexels

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Autor: Marius Müller, 28.11.2025 (Update: 28.11.2025)