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Subaru zahlt in den USA fast 10.000 US-Dollar pro verkauftem Elektro-SUV

Der Solterra ist Subarus meistverkauftes Elektrofahrzeug in den USA.
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Der Solterra ist Subarus meistverkauftes Elektrofahrzeug in den USA.
Subarus aggressiver Vorstoß auf den US-Markt für Elektroautos kurbelt den Absatz seiner neuen Elektro-SUVs an. Gleichzeitig schmälern die stark gestiegenen Ausgaben für Kaufanreize jedoch deutlich die Gewinne und werfen die Frage auf, wie nachhaltig diese Strategie ist.

Subarus Vorstoß zum Ausbau seines Elektroautogeschäfts in den USA zahlt sich bei den Verkaufszahlen aus, erweist sich jedoch als kostspielig. Hohe Ausgaben für Kaufanreize bei der wachsenden Elektroauto-Palette des Herstellers schmälerten im jüngsten Quartal deutlich den Gewinn und verdeutlichen die finanziellen Herausforderungen im zunehmend umkämpften Markt für Elektro-SUVs.

Der japanische Autohersteller bietet in den USA derzeit drei Elektro-SUVs an: den überarbeiteten Solterra, den kürzlich eingeführten Uncharted und den größeren Trailseeker. Zwischen Januar und Juli verkaufte Subaru in den USA 11.638 Elektroautos. Die Auslieferungen des Solterra gingen im Jahresvergleich um 34 Prozent auf 5.275 Einheiten zurück. Der Uncharted kam derweil auf 2.850 Verkäufe, während der Trailseeker weitere 3.513 Einheiten beisteuerte. Damit lagen Subarus gesamte Elektroauto-Verkäufe in den USA über dem Vorjahresniveau.

Das Absatzwachstum hatte allerdings seinen Preis. Bei der Vorlage der Ergebnisse für das erste Quartal des Geschäftsjahres von April bis Juni erklärte Subaru, dass die gestiegenen Ausgaben für Kaufanreize den operativen Gewinn um 24,9 Milliarden Yen (etwa 155 Millionen US-Dollar beziehungsweise 134 Millionen Euro) schmälerten. Dadurch sank der operative Quartalsgewinn um 44 Prozent auf 42,6 Milliarden Yen (rund 270 Millionen US-Dollar beziehungsweise 234 Millionen Euro).

Laut Daten von Motor Intelligence, die von Automotive News zitiert werden, stiegen Subarus durchschnittliche Ausgaben für Marketing und Kaufanreize pro Fahrzeug im Jahresvergleich um 40 Prozent auf 2.698 US-Dollar. Damit lag der Anstieg weit über dem Niveau des gesamten US-Marktes, wo die Kaufanreize lediglich um 4,4 Prozent zunahmen.

Die Rabatte auf Subarus Elektro-SUVs fielen besonders großzügig aus. Das Unternehmen gab pro verkauftem Solterra durchschnittlich 9.650 US-Dollar, pro Uncharted 9.155 US-Dollar und pro Trailseeker 8.982 US-Dollar aus. Zum Vergleich: Beim Outback beliefen sich die Kaufanreize im Durchschnitt auf lediglich 3.036 US-Dollar pro Fahrzeug.

Subarus Elektro-SUVs werden gemeinsam mit Toyota entwickelt und basieren auf derselben e-TNGA-Plattform. Toyota verkauft in den USA eigene Versionen unter den Bezeichnungen bZ, C-HR und bZ Woodland.

Während der Solterra Schwierigkeiten hat, seine Verkaufsdynamik aufrechtzuerhalten, hat sich Toyotas bZ zu einem der meistverkauften Elektroautos in den USA entwickelt. Im ersten Halbjahr belegte das Modell mit einem Absatzplus von 90 Prozent gegenüber dem Vorjahr den vierten Platz unter den meistverkauften Elektroautos des Landes. Anders als Subaru senkte Toyota die durchschnittlichen Ausgaben für Kaufanreize beim bZ um 7,6 Prozent auf 8.588 US-Dollar pro Fahrzeug, was auf eine nachhaltigere Verkaufsstrategie hindeutet.

Quelle(n)

Motor Intelligence via Automotive News

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-08 > Subaru zahlt in den USA fast 10.000 US-Dollar pro verkauftem Elektro-SUV
Autor: Andrew Sozinov,  9.08.2026 (Update:  9.08.2026)