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Subnautica 2 Entwickler: Spieler wütend über fehlende Waffen sollen Sons of the Forest spielen

Subnautica 2 ist kürzlich in den Early-Access gestartet
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Subnautica 2 ist kürzlich in den Early-Access gestartet
Der Early-Access-Start von Subnautica 2 hat hohe Spielerzahlen erreicht, aber auch neue Kritik von Fans ausgelöst, die sich über die fehlenden tödlichen Waffen gegen feindliche Meereskreaturen ärgern. Unknown Worlds hat das pazifistische Design als zentralen Bestandteil der Identität der Reihe verteidigt, was eine Debatte darüber ausgelöst hat, ob die Sandbox eher die Survival-Philosophie der Entwickler oder eine größere spielerische Freiheit priorisieren sollte.

Nach einem holprigen Entwicklungszyklus hat Unknown Worlds Subnautica 2 schließlich im Early Access veröffentlicht. Das Spiel hat innerhalb von zwölf Stunden beeindruckende 2 Millionen Exemplare verkauft und auf Steam 650.000 gleichzeitige Spieler erreicht. Spieler haben großen Spaß an der Koop-Erkundung unter Wasser.

Eine Sache hat zurückkehrende Spieler beim Nachfolger jedoch gestört: Sie ärgern sich darüber, dass sie in den feindlichen Unterwasserbiomen des Spiels die meisten Meereskreaturen oder allgemein Wildtiere nicht töten können.

In Subnautica 2 können, ähnlich wie im Original, keine Waffen eingesetzt oder Leviathane erstochen werden. Es stehen nur einige Werkzeuge zur Verfügung, um sie zu vertreiben. Selbst die Entwickler haben klargestellt, dass sie das Spiel so belassen wollen. Wie zu erwarten, lässt sich nicht jeder zufriedenstellen, und einige Fans sind unzufrieden.

Kein "Killerspiel"

Ein Spieler im offiziellen Discord von Subnautica 2 hat die Entwickler gefragt, warum es keine echte Möglichkeit gibt, sich gegen die feindliche Tierwelt zu wehren. Artyom O'Reily hat darauf eine klare Antwort gegeben: "Wir sind kein Tötungsspiel. Spiel Sons of the Forest oder so etwas, wenn du töten willst."

Das Team von Unknown Worlds hat die pazifistische Ausrichtung von Subnautica 2 aus unbekannten Gründen weitgehend bekräftigt. Design Lead Anthony Gallegos hat diese Haltung auch in zahlreichen Interviews verteidigt und die Kein-Töten-Regel als "anhaltenden Widerstandspunkt" unter Subnautica-Fans bezeichnet, bei dem die Spielerschaft "starke Meinungen" habe.

Er hat die Vision des Studios erklärt und gesagt: "Wir wollen, dass Menschen das Gefühl haben, zu lernen, wie sie sich anpassen, um in dieser Welt zu leben, nicht um Eroberer, Kolonisten und Beherrscher zu sein."

Diese Philosophie ist keineswegs neu und geht auf das erste Spiel zurück, das nach dem Amoklauf an der Sandy Hook Elementary School entwickelt worden ist, als Mitgründer Charlie Cleveland ein immersives Unterwasser-Erkundungsspiel ohne Schusswaffen schaffen wollte.

Mods als Lösung?

An dieser Stelle ist Modder Jibotron mit seiner Mod "Killable Creatures" ins Spiel gekommen. Zur Begründung der Mod hat Jibotron erklärt:

"Was ist damit passiert, selbst die mächtigsten Leviathane mit dem Messer töten zu können?" Die Mod erlaubt es, Überlebenswerkzeuge wie den Multitool-Hammer zu verwenden, um jeder Kreatur 20 Schaden zuzufügen, während der Sonic Resonator 50 Schaden verursacht.

Dennoch sind viele Subnautica-2-Fans mit der Mod nicht zufrieden und stellen sich in dieser Hinsicht auf die Seite der Entwickler, während große Teile der breiteren Community der Meinung sind, dass Subnautica 2 angesichts seines Sandbox-Charakters freie Wahlmöglichkeiten bieten sollte.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-05 > Subnautica 2 Entwickler: Spieler wütend über fehlende Waffen sollen Sons of the Forest spielen
Autor: Rahim Amir Noorali, 23.05.2026 (Update: 23.05.2026)