Subnautica in den Wolken: Solarpunk hat schon über 10.000 Spieler

Der ständige Überlebensdruck in Survival-Craft-Spielen wie Subnautica kann auf Dauer ziemlich anstrengend werden. Wer ein entspannteres Erlebnis sucht, könnte sich für einen Titel interessieren, der erst am 8. Juni auf Steam gestartet ist: Solarpunk. Die Idee findet bei Spielern großen Anklang. Laut SteamDB hat Solarpunk sogar schon einen Peak von über 10.000 gleichzeitigen Spielern geknackt. Die initialen Bewertungen könnten aber besser ausfallen. Der Preis liegt bei 22,99 Euro. Einen Launch-Rabatt gibt es nicht. Die Kompatibilität mit dem Steam Deck (derzeit 600 Euro auf Amazon) wird aber immerhin im „Spielbar“ angegeben. Übrigens: Solarpunk ist auch im Xbox Game Pass verfügbar.
Solarpunk spielt in einer farbenfrohen Welt aus schwebenden Inseln. Statt gegen Monster zu kämpfen oder ständig ums Überleben zu ringen, dreht sich hier alles um den Aufbau eines gemütlichen Zuhauses in den Wolken. Gespielt wird aus der Ego-Perspektive. Dabei ist das Gameplay vergleichbar mit Subnautica – allerdings ohne ständige Bedrohungen. Spieler sammeln Ressourcen, bauen Häuser, legen Felder an, züchten Pflanzen und erschaffen mit Solar-, Wind- und Wasserkraft ein nachhaltiges Energiesystem. Auf Kämpfe verzichtet das Spiel komplett. Spieler müssen sich lediglich mit Hunger und Durst auseinandersetzen.


Im Test von PC Games gibt es viel Lob für die sympathische Grundidee, das Bausystem und die Automatisierung mit Sprinklern, Bohrern, Batterien, Solarpanels und Drohnen. Auch technisch läuft das Spiel offenbar angenehm flüssig. Der Haken: Solarpunk nimmt es mit dem Cozy-Faktor offenbar etwas zu ernst. Lange Luftschiffreisen, monotones Ressourcensammeln und wenig Interaktion mit NPCs hemmen den Spielfluss. Auch Bugs und störende Inventar-Fehler werden genannt. Deshalb gibt es im PC Games-Test nur 7 von 10 Punkten und auf Steam nur 77 Prozent positive Meinungen aus rund 460 Bewertungen. Wer gezielt nach einem möglichst entspannten Survival-Craft-Spiel sucht, könnte hier aber trotzdem auf seine Kosten kommen – wenn auch in der Hoffnung, dass die Entwickler von Cyberwave hier noch etwas nachbessern.








