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Teardown: Powerbeats Pro praktisch unmöglich zu reparieren

iFixit hält Reparaturen der Powerbeats Pro für extrem schwierig. (Bild: iFixit)
iFixit hält Reparaturen der Powerbeats Pro für extrem schwierig. (Bild: iFixit)
Nachdem Samsung mit den Galaxy Buds bewiesen hat, dass auch drahtlose Ohrhörer teils reparierbar sein können, beweist Apple andere Prioritäten. Die Teardown-Experten von iFixit finden in den Powerbeats Pro nämlich viel Klebstoff und fest verbundene Kabel.

Dabei verwendet Apple in den Powerbeats Pro sogar denselben Akku wie man ihn auch in Samsungs Galaxy Buds findet, nur ist er in diesen Ohrhörern fest verlötet. Ein Akkutausch ist damit theoretisch möglich – das Gehäuse zu öffnen, ohne kosmetischen Schaden zu verursachen, ist aber eine schwierige Angelegenheit.

Abgesehen davon lässt sich in den Powerbeats Pro nichts reparieren, da alle Teile fest mit dem Mainboard verbunden sind. Die Ladehülle wird durch Unmengen von Kleber zusammengehalten, sodass beim Öffnen zwangsläufig Schaden verursacht wird. Im Inneren befindet sich ein 1,3 Wh fassender Akku. 

Insgesamt gibt iFixit den Powerbeats Pro nur einen von zehn möglichen Punkten. Diesen Punkt haben die Ohrhörer dem theoretisch möglichen Austausch des Akkus zu verdanken, wodurch sie immerhin besser als Apples AirPods abschneiden. Samsungs Galaxy Buds kommen auf ganze sechs Punkte, was deutlich macht, dass auch Geräte dieser Größe repariert werden können, wenn der Hersteller Wert darauf legt.

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Autor: Hannes Brecher, 10.06.2019 (Update:  9.06.2019)
Hannes Brecher
Hannes Brecher - News Editor
Seit ich als Kind einen Game Boy Color mit Pokemon Rot geschenkt bekam, war ich fasziniert davon, wie man ganze Welten mithilfe von so einfachen Grafiken und Texten erschaffen kann. Das hat nicht nur mein Interesse an Hard- und Software geweckt, sondern auch meine Leidenschaft für Design und für’s Schreiben, die ich nun als Grafikdesigner und Redakteur ausleben darf.