Notebookcheck

Test HP Elite x3 (inkl. Lap Dock) Phablet

Business-Bolide. HP offeriert momentan als einziger Hersteller ein Premium-Gerät mit Windows 10 Mobile, welches sich vor allem an Geschäftskunden richtet. Neben einem großen Display erhält der Kunde auch einen starken Akku, ein widerstandsfähiges Gehäuse und kann mit HP Workspace sogar x86-Anwendungen nutzen.

Das HP Elite x3 Smartphone ist momentan das einzige High-End-Produkt mit Windows 10 Mobile und bietet eine vergleichsweise üppige Ausstattung. Neben dem Snapdragon 820 gibt es 4 GB Arbeits- und 64 GB internen Speicher. Der Akku ist zudem mit 4.150 mAh großzügig bemessen, angesichts der Paneldiagonale von knapp 6 Zoll aber sicherlich auch angebracht. Die USB-Type-C-Schnittstelle unterstützt Microsoft Continuum und bildet eines der Herzstücke für das Smartphone-Konzept, welches sich technisch stark am Lumia 950 XL orientiert, aber in puncto Software einen Schritt weitergeht und die Möglichkeiten von Windows 10 Mobile besser ausschöpft.

Das HP Elite x3 ist kein Smartphone, das sich an private Konsumenten richtet, es wendet sich vielmehr dem Business-Sektor zu. Deswegen ist es schwierig, passende Vergleichsgeräte auszuwählen. In den Bereichen Preis und Paneldiagonale sind Geräte wie das Huawei Mate 9, Samsung Galaxy S8+, Apple iPhone 7 Plus oder das Lumia 950 XL sicherlich eine Alternative.

HP Elite x3 (ElitePad Serie)
Grafikkarte
Qualcomm Adreno 530, Kerntakt: 624 MHz
Hauptspeicher
4096 MB 
, LPDDR4
Bildschirm
5.96 Zoll 16:9, 2560 x 1440 Pixel 493 PPI, kapazitiver Touchscreen, AMOLED, Gorilla Glas 4, Anti-Reflexionsbeschichtung, spiegelnd: ja
Massenspeicher
64 GB eMMC Flash, 64 GB 
Anschlüsse
1 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 DisplayPort, 1 Docking Station Anschluss, Audio Anschlüsse: kombinierte Kopfhöhrer- und Mikrofonklinke (3,5 mm), Card Reader: microSD bis zu 2 TB (SDHC, SDXC), 1 Fingerprint Reader, NFC, Helligkeitssensor, Sensoren: Abstands-. Druck-, Hall-, Lage-, Beschleunigungs- und G-Sensor, digitaler Kompass, BeiDou, Miracast, Wifi Direct,
Netzwerk
Intel Dual Band Wireless-AC 7260AN (a/b/g/n = Wi-Fi 4/ac = Wi-Fi 5), Bluetooth 4.0, GSM/GPRS/Edge (850, 900, 1.800 und 1.900 MHz), UMTS/HSPA+ (Band 8, 2, 1, 4), LTE Cat. 6 (Band 1, 3, 5, 7, 8, 19, 20, 26, 28, 38, 39, 40, 41), Dual SIM, LTE, GPS
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 7.8 x 161.8 x 83.5
Akku
15.98 Wh, 4150 mAh Lithium-Polymer, 3,85 V, max. 64g, eine Zelle, Kabelloses Laden (Qi-Standard), Telefonieren 3G (laut Hersteller): 33 h, Standby 3G (laut Hersteller): 500 h
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Mobile
Kamera
Primary Camera: 16 MPix (plus 2.4 MP Iris-Kamera)
Secondary Camera: 8 MPix
Sonstiges
Lautsprecher: 2x 0,6 W Lautsprecher von Bang & Olufsen, Netzteil, USB-Kabel, Dokumentationen, HP Work Space, HP All-in-One-Remote, HP Device Hub, Continuum, 24 Monate Garantie, USB Type-C, Irisscanner, IP67, MIL-STD 810G, Lüfterlos
Gewicht
195 g, Netzteil: 101 g
Preis
899 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Gehäuse

Das HP Elite x3 ist riesig, liegt durch seine abgerundeten Kanten aber gut in der Hand und ist trotz seiner Größe nicht zu schwer. Die schwarze Rückseite aus Polycarbonat ist eher funktional gehalten und recht anfällig für Fingerabdrücke. Kratzer haben sich im Testzeitraum jedoch keine angesammelt. Die Front wird von Corning Gorilla Glas 4 geschützt und generell bietet das Phablet echte Nehmerqualitäten. Nicht nur, dass es gemäß IP67 vor Staub und Wasser geschützt ist, zusätzlich hat HP das Elite x3 auch diversen Test nach der MIL-STG 810G unterzogen und bietet somit einen ähnlichen Schutz wie das LG G6. So wurde das Gerät unter anderem einem Sturz-, Schock- sowie Vibrationstest unterzogen. Außerdem kann es bei einer Luftfeuchtigkeit von bis zu 95 Prozent uneingeschränkt genutzt werden. Während die normalen Betriebstemperaturen von null bis 45 °C spezifiziert werden, wurden auch Tests bei hohen (60 °C für vier Stunden) sowie niedrigen Temperaturen (-29 °C für 4 Stunden) erfolgreich absolviert. Auch eine Nutzung in großen Höhen (bis zu 5.000 m) stellt kein Problem für das x3 dar. Ein kleiner Wermutstropfen ist jedoch der Umstand, dass Schäden, die im Rahmen dieser Schutzklassen fallen, nur von der Garantie abgedeckt werden, wenn ein optionales HP Accidental Damage Protection Care Pack abgeschlossen wird.

Auch sonst zeigt sich das Elite x3 sehr robust. Verwindungsversuche lässt es ungerührt über sich ergehen und knarzt nur minimal. Die Spaltmaße sind eng und gleichmäßig, hier gibt es keinen Anlass zur Kritik. Der Akku ist fest im Gehäuse integriert und der Kartenschlitten lässt sich auch ohne Hilfsmittel aus dem Rahmen herausziehen. Er bietet Platz für eine Nano-SIM- und eine microSD-Karte.

Größenvergleich

161.8 mm 83.5 mm 7.8 mm 195 g159.5 mm 73.4 mm 8.1 mm 172 g158.2 mm 77.9 mm 7.3 mm 188 g156.9 mm 78.9 mm 7.9 mm 192 g155.3 mm 75.3 mm 5.19 mm 136 g151.9 mm 78.4 mm 8.3 mm 165 g148.9 mm 71.9 mm 7.9 mm 163 g

Ausstattung

Das HP Elite x3 besitzt eine USB-3.1-Type-C-Schnittstelle (Gen. 1) an der Unterseite, welche neben OTG auch die Bildausgabe als DisplayPort 1.2 oder HDMI mittels optionalem Adapter unterstützt. Dies ist angesichts der Unterstützung von Microsofts Continuum auch nicht anders zu erwarten gewesen.

Neben NFC ist Bluetooth in der Version 4.0 LE an Bord. Letzteres besitzt die Leistungsklasse 2 und hat damit eine nominelle Reichweite von zehn Metern, im Freien können es sogar bis zu 50 Meter sein. In der Theorie unterstützt das SoC auch die Audioübertragung mittels aptX HD, ob dies jedoch auch auf das Elite x3 zutrifft, dazu macht HP keine Angaben.

Eine Speichererweiterung mittels microSD-Karte ist ebenfalls möglich und es werden alle Speichermodule gemäß des SDHC- und SDXC-Standards unterstützt, sodass zum Zeitpunkt des Tests microSDs mit bis zu 256 GB nutzbar sind. Erfreulich ist, dass für beinahe jede Datengruppe festgelegt werden kann, ob diese direkt auf die microSD-Karte eingespielt werden sollen oder in den internen Speicher des Elite x3. Auch Apps lassen sich problemlos direkt auf den optionalen Zusatzspeicher installieren. Leider bietet Windows 10 Mobile keine Option, die Datentransfergeschwindigkeit des Kartenlesers detaillierter zu beurteilen, rein subjektiv wurden die Daten auf unserer Referenzkarte Toshiba Exceria Pro M401 (max. Lesen: 95 MB/s, Schreiben 80 MB/s) aber zügig ein- beziehungsweise ausgelesen.

Kopfseite: Audioklinke
Kopfseite: Audioklinke
Links: Kartenslot
Links: Kartenslot
Rechts: Power, Lauter, Leiser
Rechts: Power, Lauter, Leiser
Fußseite: USB
Fußseite: USB

Software

Das HP Elite x3 ist eines der wenigen Smartphones, das auf Windows 10 Mobile setzt. Von der Menüführung und dem Design unterscheidet sich das System nicht von anderen Smartphones mit Windows 10 Mobile, da Individualisierungen durch einen Hersteller nicht vorgesehen sind. Unser Gerät hat im Verlauf des Tests das aktuelle Creators Update erhalten, welches zahlreiche Neuerungen mit sich bringt. Unter anderem werden weitere Bluetooth-APIs hinzugefügt, die microSD-Karten lassen sich nun verschlüsseln, Windows Hello wurde verbessert und vieles mehr. Außerdem ist nun eine 3D-Viewer App an Bord, welche es erlaubt, 3D-Modelle auf dem Smartphone zu betrachten. Unterstützt werden Dateiformate fbx, obj, stl und 3mf. Eine genaue Auflistung der Neuerungen finden Sie bei den Kollegen von WinCentral.

Mit dem Elite x3 ist es außerdem möglich, x86-Anwendungen auszuführen. Dies geschieht nicht direkt auf dem Phablet selbst, sondern in einer Virtuellen Maschine in der Cloud. HP offeriert zu diesem Zweck seine eigene Lösung Workspace, welches in zwei unterschiedlichen Varianten angeboten wird, welche sich in puncto Leistung der Cloud-VM sowie der Anzahl der nutzbaren Programme unterscheiden. Um ein Programm in der Cloud nutzen zu können, wird dies einfach zuvor an den HP Cloud-Service geschickt, welcher es prüft und für die eigene Workspace-Umgebung einrichtet. Der Datenaustausch oder das Drucken ist wie aus herkömmlichen VM-Umgebungen möglich und stellt kein Hindernis dar. Der Nutzer profitiert jedoch von der für ihn wartungsfreien Hardware sowie der hohen Systemsicherheit und kann sich voll auf seine Arbeit konzentrieren.

HP Workspace ist ein optionales Produkt. Das Essential-Paket bietet einen Arbeitsplatz mit einer 2-Kerne-vCPU sowie 4 GB Arbeitsspeicher und es können bis zu zehn Programme installiert werden, die Nutzungsdauer ist unbegrenzt. Die Premium-Variante hat den doppelten Arbeitsspeicher und ermöglicht eine unbegrenzte Programmanzahl. HP Workspace ist ab 579 US-Dollar pro Jahr erhältlich (Euro-Preise auf Anfrage), was einen vergleichsweise günstigen Einstieg in das Cloud-Computing darstellt. Wer bereits über eine eigene Server-Infrastruktur verfügt, kann auch mit einer herkömmlichen Remote-Verbindung arbeiten, welche mittlerweile von Windows 10 Mobile unterstützt wird und bei uns im Test gut funktionierte.

HP Elite x3: Startbildschirm
HP Elite x3: HP Apps
HP Elite x3: Speicherverwaltung
HP Elite x3: Workspace
HP Elite x3: Device Hub
HP Elite x3: Geräteinformationen

Sicherheit

HP legt beim Elite x3 großen Wert auf die Sicherheit und bietet neben dem in dieser Geräteklasse obligatorischen Fingerabdruckscanner einen zusätzlichen Irisscanner, welcher noch etwas flotter und zuverlässiger arbeitet als im Lumia 950 XL.

Neben den biometrischen Sicherheitsfeatures unterstützt das x3 auch Secure Boot, Image Encrytion und bietet eine Anti-Roll-Back-Funktion. Darüber hinaus gibt es TPM 2.0, eine Hardware-Encryption sowie einen 128-Bit-Bitlocker. Abgerundet wird das Ganze durch VPN-SSL sowie FIPS 140.2 Cryptography.

Kommunikation und GPS

Mobil gelangt das HP Elite x3 mittels HSPA+ oder LTE Cat. 6 (max. 300 MBit/s im Download) ins Internet. An der Empfangsleistung haben wir in der Großstadt nichts auszusetzen. Sowohl im Netz von O2 als auch Vodafone konnten wir keine Auffälligkeiten feststellen. Das x3 unterstützt auch Dual-SIM, dann muss jedoch auf die optionale Speichererweiterung verzichtet werden.

Als WLAN-Modul nutzt das Smartphone ein Intel Dual Band Wireless-AC 7260AN, welches alle gängigen Standards unterstützt und sogar 2x2-MIMO beherrscht. Leider können wir an dieser Stelle keine Übertragungsgeschwindigkeiten bieten, da die iperf-App nicht starten wollte. Die Reichweite und Stabilität des WLAN-Moduls haben uns im Alltag aber sehr gut gefallen.

Zur Positionsbestimmung nutzt das HP Elite x3 die Satelliten-Navigationssysteme (GNSS) GPS, Glonass und BeiDou. Galileo würde der Snapdragon zwar ebenfalls unterstützen, aber hierzu macht der Hersteller keine Angaben.

Um die Genauigkeit der Ortung besser beurteilen zu können, haben wir das Phablet auf keine kleine Radtour mitgenommen, bei der es sich dem Vergleich mit dem Fahrrad-Computer Garmin Edge 500 stellen muss. Das Elite x3 leistet hier eine überzeugende Vorstellung, welche die Strecke zwar leicht versetzt, aber sonst sehr genau nachzeichnet. Die Positionspunkte werden vergleichsweise oft aktualisiert, sodass das Gerät uneingeschränkt für die Navigation zu empfehlen ist.

Garmin Edge 500
Garmin Edge 500
Garmin Edge 500
Garmin Edge 500
Garmin Edge 500
Garmin Edge 500
HP Elite x3
HP Elite x3
HP Elite x3
HP Elite x3
HP Elite x3
HP Elite x3

Telefonfunktionen und Sprachqualität

Die Sprachqualität des HP Elite x3 hat uns im Test überzeugt. Wenn das Smartphone ans Ohr gehalten wird, liefern sowohl die Mikrofone als auch die Ohrmuschel eine hervorragende Klangqualität. Das Active Noise Cancelling des Gerätes filtert zudem Umgebungsgeräusche wie Verkehrslärm zuverlässig und vollständig heraus. Nur die Lautsprecher-Funktion kann uns nicht vollends überzeugen. Zwar ist unser Gesprächspartner sehr gut zu hören, jedoch wird die Stimme des x3-Nutzers immer wieder mal unterbrochen, ein Halleffekt ist jedoch kaum wahrnehmbar.

Kameras

Frontkamera-Aufnahme
Frontkamera-Aufnahme

Die Frontkamera des HP Elite x3 löst mit bis zu 8 MP auf und kann Videos in Full HD (1.080p, 16:9) aufzeichnen. Trotz einer vergleichsweise kleinen f/2.2-Blendenzahl fängt sie auch in geschlossenen Räumen noch viel Licht ein und macht vergleichsweise gute Aufnahmen.

Die Hauptkamera löst mit bis zu 16 MP (4:3) auf und hat eine Blendenzahl von f/2.2. Bei guten Lichtverhältnissen demonstriert sie einen hohen Dynamikumfang, jedoch dürften Details gerne etwas schärfer dargestellt werden. Für gelegentliche Schnappschüsse liefert sie jedoch eine gute Qualität und auch das Ablichten von Dokumenten klappt gut. Bei schwachem Umgebungslicht stößt die Linse jedoch an ihre Grenzen und zeigt ein vergleichsweise dunkles Bild. Der Autofokus arbeitet schnell und für die Aufhellung ist eine LED integriert.

Video lassen sich bestenfalls in Ultra HD aufzeichnen und haben uns gut gefallen. Die Framezahlen lassen sich zwischen 15, 24 und 30 fps einstellen, außerdem ist eine digitale Bildstabilisierung selbst bei 4K möglich.

Bildervergleich

Wählen Sie eine Szene und navigieren Sie im ersten Bild. Ein Klick ändert die Position bei Touchscreens. Ein Klick auf die vergrößerten Bilder öffnet das Original in einem neuen Fenster. Das erste Bild zeigt das skalierte Foto, welches mit dem Testgerät aufgenommen wurde.

Szene 1Szene 2Szene 3
Zum Laden anklicken
ColorChecker Passport: In der unteren Hälfte eines jeden Feldes wird die Zielfarbe dargestellt.
ColorChecker

Unter kontrollierten Lichtbedingungen haben wir die Hauptkamera des HP Elite x3 weiteren Tests unterzogen. Auf der Aufnahme des ColorChecker Passport wird deutlich, dass die Farben etwas zu hell dargestellt werden und der Weißabgleich einen leichten Grünstich besitzt. Schwarz ist zudem nicht tief genug, sondern eher ein dunkles Grau.

Das Testchart besitzt in der Bildmitte eine sehr gute Schärfe. Selbst feine Linien werden noch dargestellt. An den Bildrändern fällt diese nur leicht ab. Die Aufnahme wirkt jedoch etwas zu dunkel.

Zubehör und Garantie

Bei unserem Testgerät ist neben dem HP Elite x3 Smartphone auch das passende Display Dock im Lieferumfang enthalten. Das Dock ist 452 Gramm schwer und bringt ordentlich Gewicht auf die Tischplatte. Im Zusammenspiel mit der gummierten Unterseite sollte es auf allen Oberflächen für einen sicheren Stand sorgen. Es besitzt zudem ein Kensington-Schloss, sodass es auch in Ladengeschäften frei zugänglich aufgestellt werden kann. Die Anschlussmöglichkeiten bieten die Möglichkeiten eine Verbindung mit einem LAN, einem Bildschirm und zwei Peripheriegeräten mittels USB herzustellen. Die obere Abdeckung ist magnetisch arretiert und kann gegen eine andere Variante mit Kabelverlängerung ausgetauscht werden, sodass das Continuum-Dock auch unter dem Schreibtisch platziert werden kann. Eine dritte Abdeckung sorgt für genügend Platz, um das Elite x3 auch mitsamt einem Flip-Covers in die Station stellen zu können. Außerdem liegt ein modulares Reisenetzteil sowie eines für das Dock bei. Ein OTG-Adapter (USB Type-C auf Type-A) und ein Headset runden die Ausstattung ab.

HP Elite x3 mit Tisch-Dockingstation
HP Elite x3 mit Tisch-Dockingstation
HP Tisch-Dockingstation: Rückansicht
HP Tisch-Dockingstation: Rückansicht
HP Tisch-Dockingstation: rechts
HP Tisch-Dockingstation: rechts

Das HP Lap Dock für das Elite x3 konnten wir ebenfalls testen. Das Lap Dock sieht aus wie ein Subnotebook, ist aber lediglich ein externes Display mit Tastatur, Anschlüssen (3x USB Type-C, 1x Micro-HDMI, 1x Audioklinke) und einem großen Akku (46,5 Wh). Letzterer dient nicht nur zum Betrieb des Lap Docks, sondern auch als Power Bank für das Smartphone. Es handelt sich dabei um ein tragbares Continuum-Displaydock, um eine bessere Arbeitsumgebung zu schaffen. Die technische Ausstattung und die Daten kommen vollständig vom Elite x3, welches entweder kabelgebunden oder drahtlos (Miracast) mit dem Lap Dock verbunden werden kann. Mit rund 713 Euro ist das Schein-Subnotebook fast genauso teuer wie das Phablet selbst, erleichtert aber vor allem das Arbeiten in der VM-Cloud oder das Mailschreiben. Kabelgebunden läuft Continuum spürbar flüssiger, aber auch über Miracast klappt es gut. Vor allem das Ende Mai ausgerollte Firmware-Update brachte eine merkliche Verbesserung.

HP Lap Dock für Elite x3: rechte Seite, maximaler Öffnungswinkel
HP Lap Dock für Elite x3: rechts
HP Lap Dock für Elite x3: linke Seite, maximaler Öffnungswinkel
HP Lap Dock für Elite x3: links

HP hat für sein Business-Phablet noch eine Menge weiteres Zubehör im Portfolio. Dazu zählen unter anderem diverse USB-Adapter, ein passiver Stylus, diverse Cover, eine Ladeschale für kabelloses Laden (Qi-Standard), Bildschirmfolien und sowohl ein mon- als auch ein binaurales kabelloses Unified-Communications-Headset.

Auch die Pogo-Pins auf der Rückseite haben ihre Daseinsberechtigung, denn sie dienen beispielsweise als Schnittstelle zu Barcode-Scannern und EC-Zahlungssystemen, denn HP bietet das Elite x3 auch in Kombination mit vollwertigen Kassensystemen für den POS an.

HP gewährt auf sein Phablet eine 24-monatige Garantie, welche sich mit verschiedenen HP Care Packs auf bis zu drei Jahre erweitern lässt. Je nach abgeschlossenem Paket gibt es einen Austausch am nächsten Arbeitstag sowie einen Schutz gegen versehentliche Schäden am Elite x3. Die Preise für HP Care reichen von 82 bis 372 Euro.

Eingabegeräte & Bedienung

Das HP Elite x3 Smartphone besitzt einen knapp sechs Zoll großen Touchscreen. Die Corning Gorilla Glas-Oberfläche bietet sehr gute Gleiteigenschaften und lässt sich einfach reinigen. Eingaben darauf werden schnell und präzise umgesetzt. Die Onscreen-Tastatur kommt von Microsoft und unterscheidet sich nicht von der, die bei den Lumia-Smartphones zum Einsatz kommt. Sie ist sehr übersichtlich, unterstützt Wisch- sowie Spracheingaben und bietet automatische Wortvorschläge an.

Der Fingerprintsensor funktioniert schnell und zuverlässig und auch der Iris-Scanner ist gefühlt etwas schneller als der im Lumia 950 XL oder Galaxy S8+.

Die Tastatur des optionalem Lap Docks hinterlässt einen sehr angenehmen Eindruck und bietet einen spürbaren Hub und die Zifferntasten sind 1,50 x 1,53 Zentimeter groß. Das Tastaturbett lässt sich jedoch recht leicht eindrücken und die Klickgeräusche sind gut hörbar. Erfreulich ist, dass die Tasten hintergrundbeleuchtet sind. Das Touchpad 9,5 x 5,5 Zentimeter groß. Die Gleiteigenschaften der Oberfläche sind gut, aber es dürfte gerne etwas empfindlicher sein. Mausklicks sind recht laut und haben einen weiten Hub. Unser Testgerät hatte ein QWERTY-Layout.

Display

Subpixel-Anordnung: HP Elite x3
Subpixel-Anordnung: HP Elite x3

Das HP Elite x3 besitzt ein 5,96 Zoll großes AMOLED-Display, welches mit 2.560 x 1.440 Bildpunkten auflöst und damit eine knackscharfe Darstellung gewährleistet. Durch organische Pixel ist eine perfekte Schwarzdarstellung möglich, weshalb der Kontrast in der Theorie gegen unendlich tendiert. Bei der Panelleuchtkraft reicht die Leistung nicht ganz an aktuelle Spitzengeräte wie das Galaxy S8+ heran und erreicht im manuellen Modus nur 357 cd/m² (APL 50: 402 cd/m²). Mit aktiviertem Umgebungslichtsensor sollen jedoch bis zu 550 cd/m² möglich sein, was wir aus dem Phablet jedoch nicht herauskitzeln konnten. Die Ausleuchtung liegt mit 90 Prozent auf einem guten Niveau. Leider kommt auch das für OLEDs typische PWM-Verfahren zur Paneldimmung zum Einsatz.

Das Panel des HP Lap Dock haben wir uns ebenfalls genauer angeschaut. Das matte Display ist leider nicht sonderlich hell und erreicht nur 268 cd/m² in der Bildschirmmitte. Der Schwarzwert des IPS-Screens ist mit 0,25 cd/m² jedoch sehr gut und ermöglicht somit ein ordentliches Kontrastverhältnis von 1.072:1. Clouding konnten wir keines feststellen und auch auf den Einsatz von PWM wird verzichtet. Die Ausleuchtung ist zudem sehr gleichmäßig.

1) HP Lap Dock 2) HP Elite x3
255
cd/m²
265
cd/m²
255
cd/m²
255
cd/m²
268
cd/m²
257
cd/m²
253
cd/m²
256
cd/m²
247
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
HP Lap Dock
Maximal: 268 cd/m² Durchschnitt: 256.8 cd/m² Minimum: 7.68 cd/m²
Ausleuchtung: 92 %
Helligkeit Akku: 268 cd/m²
Kontrast: 1072:1 (Schwarzwert: 0.25 cd/m²)
ΔE Color 7.9 | 0.6-29.43 Ø6
ΔE Greyscale 6.9 | 0.64-98 Ø6.2
Gamma: 2.12
357
cd/m²
338
cd/m²
320
cd/m²
351
cd/m²
333
cd/m²
321
cd/m²
354
cd/m²
333
cd/m²
321
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
HP Elite x3
Maximal: 357 cd/m² Durchschnitt: 336.4 cd/m² Minimum: 11.47 cd/m²
Ausleuchtung: 90 %
Helligkeit Akku: 333 cd/m²
Kontrast: ∞:1 (Schwarzwert: 0 cd/m²)
ΔE Color 7.9 | 0.6-29.43 Ø6
ΔE Greyscale 6.9 | 0.64-98 Ø6.2
Gamma: 2.12

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 357.1 Hz

Das Display flackert mit 357.1 Hz (höchstwahrscheinlich durch Pulsweitenmodulation PWM) .

Die Frequenz von 357.1 Hz ist relativ hoch und sollte daher auch bei den meisten Personen zu keinen Problemen führen. Empfindliche User sollen laut Berichten aber sogar noch bei 500 Hz und darüber ein Flackern wahrnehmen.

Im Vergleich: 51 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9314 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Das AMOLED-Display des HP Elite x3 stellt Farben brillant und sehr kräftig dar. Wir haben uns das mit dem Fotospektrometer und der Analysesoftware CalMAN genauer angeschaut. Das Panel zeigt bei den Graustufen einen leichten Blaustich, was sich in einer recht kühlen Bilddarstellung widerspiegelt. Die DeltaE-Werte sind in Ordnung, aber nicht referenzwürdig, vor allem Blautöne werden stark übersättigt dargestellt.

Beim Lap Dock zeigt sich eine eher mäßige Kalibrierung des IPS-Panels. Die Graustufen weisen einen leichten Stich ins Grüne auf, weshalb vor allem größere Weißflächen ein wenig kränklich wirken. Farben mit einem hohen Blauanteil werden ebenfalls eher schlecht als recht wiedergegeben, sodass beispielsweise die blauen Windows-Kacheln eher türkis wirken. Die übrigen Farben wirken blass und stumpf. Das Lap Dock stellt keine gute Erweiterung für Personen dar, welche eine exakte Farbwiedergabe für ihre Arbeit benötigen, sondern vielmehr ein verbessertes und übersichtlicheres Schreibwerkzeug für die alltägliche Kommunikation.

Elite x3: Graustufen (Zielfarbraum: sRGB)
Elite x3: Graustufen (Zielfarbraum: sRGB)
Elite x3: Mischfarben (Zielfarbraum: AdobeRGB)
Elite x3: Mischfarben (Zielfarbraum: AdobeRGB)
Elite x3: Farbraum (Zielfarbraum: AdobeRGB)
Elite x3: Farbraum (Zielfarbraum: AdobeRGB)
Elite x3: Sättigung (Zielfarbraum: AdobeRGB)
Elite x3: Sättigung (Zielfarbraum: AdobeRGB)
Lap Dock: Graustufen (Zielfarbraum: sRGB)
Lap Dock: Graustufen (Zielfarbraum: sRGB)
Lap Dock: Mischfarben (Zielfarbraum: sRGB)
Lap Dock: Mischfarben (Zielfarbraum: sRGB)
Lap Dock: Farbraum (Zielfarbraum: sRGB)
Lap Dock: Farbraum (Zielfarbraum: sRGB)
Lap Dock: Sättigung (Zielfarbraum: sRGB)
Lap Dock: Sättigung (Zielfarbraum: sRGB)

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
6 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 3 ms steigend
↘ 3 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind sehr kurz, wodurch sich der Bildschirm auch für schnelle 3D Spiele eignen sollte.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 4 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (24.9 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
6 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 3 ms steigend
↘ 3 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind sehr kurz, wodurch sich der Bildschirm auch für schnelle 3D Spiele eignen sollte.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 4 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (39.7 ms).

Das HP Elite x3 hinterlässt im Freien einen guten Eindruck und bleibt selbst in direktem Sonnenlicht noch gut ablesbar. Nur die Spiegelungen des Displays können bei besonders hellen Umgebungen stören.

Der HP Lap Dock profitiert zwar von seiner matten Paneloberfläche, eignet sich aber dennoch nicht sonderlich gut, um im Freien zu arbeiten. Dafür ist das Display einfach nicht leuchtstark genug. Es stellt jedoch einen guten Begleiter auf Reisen dar und lässt sich prima in Zügen oder Flugzeugen nutzen.

HP Elite x3 im Sonnenlicht
HP Elite x3 im Sonnenlicht
HP Elite x3 gegen die Sonne gehalten
HP Elite x3 gegen die Sonne gehalten
HP Lap Dock in der Sonne
HP Lap Dock in der Sonne
HP Lap Dock gegen die Sonne
HP Lap Dock gegen die Sonne

Die Blickwinkelstabilität des HP Elite x3 ist sehr gut. Selbst bei extrem flachen Betrachtungswinkeln kommt es zu keinerlei Farbverfälschungen, es legt sich jedoch ein leichter Grünschleier über das Bild. Das HP Lap Dock präsentiert sich in diesem Bereich sogar noch etwas besser, wenn auch die Farbwiedergabe als solche nicht so gut wie die des Smartphones ist.

Blickwinkelstabilität HP Elite x3
Blickwinkelstabilität HP Elite x3
Blickwinkelstabilität HP Lap Dock
Blickwinkelstabilität HP Lap Dock

Leistung

Das HP Elite x3 wird von einem Qualcomm Snapdragon 820 angetrieben und kann auf 4 GB LPDDR4-Arbeitsspeicher zurückgreifen. Das SoC wurde bereits Ende 2015 als High-End-Prozessor vorgestellt, ist aber nicht mehr das Maß der Dinge. Dennoch gibt es zum Zeitpunkt des Tests kein Smartphone mit Windows 10 Mobile, das über mehr Rechenpower verfügt und der 820er muss auch heute keinen Vergleich scheuen.

Im Alltag zeigt sich das Betriebssystem als flotter Alltagsbegleiter, das weitestgehend flüssig arbeitet. Auch bei den wenigen verfügbaren Benchmarks schlägt sich das Elite x3 wacker. Im AnTuTu ist zwar nur das Lumia 950 XL mit dem Vorgänger Snapdragon 810 langsamer, aber es gibt auch im Android-Sektor Smartphones mit dem Snapdragon 820, die ähnlich niedrige Werte in diesem Systembenchmark vorweisen wie beispielsweise das Axon 7 oder Xiaomi Mi 5. Dies muss also nicht zwangsläufig ein Umstand des Beta-Stadiums der App sein. Aber die übrigen Vergleichsgeräte zeigen, dass mit diesem SoC erheblich mehr möglich ist. Ähnlich verhält es sich im Basemark OS II, bei dem vor allem Windows als Bremse erkennbar ist.

Die GPU-Leistung der Adreno 530 ist ebenfalls sehr gut. Die 3D-View-App lief sehr flüssig und auch Spiele aus dem Microsoft Store laufen flüssig.

AnTuTu v6 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
HP Elite x3
115867 Points ∼39%
Huawei Mate 9
124087 Points ∼42% +7%
Microsoft Lumia 950 XL
94122 Points ∼32% -19%
Lenovo Moto Z
129197 Points ∼44% +12%
LG G6
151751 Points ∼52% +31%
Apple iPhone 7 Plus
165399 Points ∼56% +43%
Samsung Galaxy S8 Plus
165382 Points ∼56% +43%
GFXBench (DX / GLBenchmark) 2.7
1920x1080 T-Rex HD Offscreen C24Z16 (nach Ergebnis sortieren)
HP Elite x3
47.19 fps ∼0%
Huawei Mate 9
80 fps ∼1% +70%
Microsoft Lumia 950 XL
27.11 fps ∼0% -43%
Lenovo Moto Z
77 fps ∼1% +63%
LG G6
75 fps ∼1% +59%
Apple iPhone 7 Plus
91.96 fps ∼1% +95%
Samsung Galaxy S8 Plus
104 fps ∼1% +120%
T-Rex HD Onscreen C24Z16 (nach Ergebnis sortieren)
HP Elite x3
26.42 fps ∼1%
Huawei Mate 9
60 fps ∼2% +127%
Microsoft Lumia 950 XL
18.75 fps ∼1% -29%
Lenovo Moto Z
53 fps ∼2% +101%
LG G6
46 fps ∼1% +74%
Apple iPhone 7 Plus
57.71 fps ∼2% +118%
Samsung Galaxy S8 Plus
58 fps ∼2% +120%
GFXBench 3.0
off screen Manhattan Offscreen OGL (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 9
34 fps ∼6%
Microsoft Lumia 950 XL
17.54 fps ∼3%
Lenovo Moto Z
41 fps ∼7%
LG G6
38 fps ∼7%
Apple iPhone 7 Plus
58.71 fps ∼11%
Samsung Galaxy S8 Plus
50 fps ∼9%
on screen Manhattan Onscreen OGL (nach Ergebnis sortieren)
Huawei Mate 9
37 fps ∼10%
Microsoft Lumia 950 XL
11.81 fps ∼3%
Lenovo Moto Z
26 fps ∼7%
LG G6
27 fps ∼7%
Apple iPhone 7 Plus
55.17 fps ∼15%
Samsung Galaxy S8 Plus
38 fps ∼10%
GFXBench 3.1
off screen Manhattan ES 3.1 Offscreen (nach Ergebnis sortieren)
HP Elite x3
34.02 fps ∼1%
Huawei Mate 9
24 fps ∼1% -29%
Lenovo Moto Z
27 fps ∼1% -21%
LG G6
29 fps ∼1% -15%
Apple iPhone 7 Plus
41.3 fps ∼1% +21%
Samsung Galaxy S8 Plus
42 fps ∼1% +23%
on screen Manhattan ES 3.1 Onscreen (nach Ergebnis sortieren)
HP Elite x3
16.09 fps ∼0%
Huawei Mate 9
28 fps ∼1% +74%
Lenovo Moto Z
15 fps ∼0% -7%
LG G6
16 fps ∼0% -1%
Apple iPhone 7 Plus
41.5 fps ∼1% +158%
Samsung Galaxy S8 Plus
23 fps ∼1% +43%
BaseMark OS II
Web (nach Ergebnis sortieren)
HP Elite x3
458 Points ∼23%
Huawei Mate 9
1076 Points ∼53% +135%
Microsoft Lumia 950 XL
837 Points ∼41% +83%
Lenovo Moto Z
959 Points ∼47% +109%
LG G6
1073 Points ∼53% +134%
Apple iPhone 7 Plus
1542 Points ∼76% +237%
Samsung Galaxy S8 Plus
1163 Points ∼57% +154%
Graphics (nach Ergebnis sortieren)
HP Elite x3
3974 Points ∼14%
Huawei Mate 9
3939 Points ∼14% -1%
Microsoft Lumia 950 XL
2040 Points ∼7% -49%
Lenovo Moto Z
4321 Points ∼15% +9%
LG G6
5138 Points ∼18% +29%
Apple iPhone 7 Plus
6875 Points ∼24% +73%
Samsung Galaxy S8 Plus
6126 Points ∼21% +54%
Memory (nach Ergebnis sortieren)
HP Elite x3
2003 Points ∼27%
Huawei Mate 9
3850 Points ∼51% +92%
Microsoft Lumia 950 XL
1945 Points ∼26% -3%
Lenovo Moto Z
2190 Points ∼29% +9%
LG G6
1930 Points ∼26% -4%
Apple iPhone 7 Plus
1319 Points ∼18% -34%
Samsung Galaxy S8 Plus
3135 Points ∼42% +57%
System (nach Ergebnis sortieren)
HP Elite x3
1384 Points ∼8%
Huawei Mate 9
3616 Points ∼22% +161%
Microsoft Lumia 950 XL
1386 Points ∼8% 0%
Lenovo Moto Z
3398 Points ∼21% +146%
LG G6
3646 Points ∼22% +163%
Apple iPhone 7 Plus
6582 Points ∼40% +376%
Samsung Galaxy S8 Plus
5319 Points ∼32% +284%
Overall (nach Ergebnis sortieren)
HP Elite x3
1499 Points ∼18%
Huawei Mate 9
2772 Points ∼33% +85%
Microsoft Lumia 950 XL
1465 Points ∼17% -2%
Lenovo Moto Z
2356 Points ∼28% +57%
LG G6
2496 Points ∼30% +67%
Apple iPhone 7 Plus
3097 Points ∼37% +107%
Samsung Galaxy S8 Plus
3301 Points ∼39% +120%
Octane V2 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
HP Elite x3
8664 Points ∼17%
Huawei Mate 9
11897 Points ∼23% +37%
Microsoft Lumia 950 XL
8059 Points ∼15% -7%
Lenovo Moto Z
7771 Points ∼15% -10%
LG G6
9113 Points ∼17% +5%
Apple iPhone 7 Plus
26053 Points ∼50% +201%
Samsung Galaxy S8 Plus
14050 Points ∼27% +62%
WebXPRT 2015 - Overall Score (nach Ergebnis sortieren)
HP Elite x3
130 Points ∼16%
Huawei Mate 9
152 Points ∼19% +17%
Microsoft Lumia 950 XL
113 Points ∼14% -13%
Lenovo Moto Z
112 Points ∼14% -14%
LG G6
122 Points ∼15% -6%
Apple iPhone 7 Plus
204 Points ∼25% +57%
Samsung Galaxy S8 Plus
154 Points ∼19% +18%
Mozilla Kraken 1.1 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
HP Elite x3
4398.3 ms * ∼7%
Huawei Mate 9
2733.7 ms * ∼5% +38%
Microsoft Lumia 950 XL
5552.9 ms * ∼9% -26%
Lenovo Moto Z
3154.7 ms * ∼5% +28%
LG G6
2464.2 ms * ∼4% +44%
Apple iPhone 7 Plus
1102.7 ms * ∼2% +75%
Samsung Galaxy S8 Plus
2236.7 ms * ∼4% +49%

Legende

 
HP Elite x3 Qualcomm Snapdragon 820 MSM8996, Qualcomm Adreno 530, 64 GB eMMC Flash
 
Huawei Mate 9 HiSilicon Kirin 960, ARM Mali-G71 MP8, 64 GB UFS 2.1 Flash
 
Microsoft Lumia 950 XL Qualcomm Snapdragon 810 MSM8994, Qualcomm Adreno 430, 32 GB eMMC Flash
 
Lenovo Moto Z Qualcomm Snapdragon 820 MSM8996, Qualcomm Adreno 530, 32 GB eMMC Flash
 
LG G6 Qualcomm Snapdragon 821 MSM8996 Pro, Qualcomm Adreno 530, 32 GB UFS 2.0 Flash
 
Apple iPhone 7 Plus Apple A10 Fusion, Apple A10 Fusion GPU / PowerVR, 128 GB NVMe
 
Samsung Galaxy S8 Plus Samsung Exynos 8895 Octa, ARM Mali-G71 MP20, 64 GB UFS 2.1 Flash

* ... kleinere Werte sind besser

Emissionen

Temperatur

HP Elite x3: GFXBench Akku-Test
GFXBench Akku-Test

Die Oberflächentemperaturen des HP Elite x3 sind zu jeder Zeit unbedenklich. Unter andauernder Last erwärmt es sich an der Front auf bis zu 44 °C, das ist zwar spürbar, aber zu keiner Zeit unangenehm.

Mit dem Akkutest des GFXBench haben wir die Leistung des SoCs während einer intensiven Nutzung genauer betrachtet. Dabei wird der T-Rex-Test (DirectX) dreißig Mal hintereinander ausgeführt und sowohl der Akkustand als auch die Frameraten protokolliert. Nach rund sechs Durchläufen fällt die Performance erstmals etwas ab und schwankte dann bei einer Verlustrate zwischen 15 und 26 Prozent des Ursprungswertes.

Max. Last
 44 °C37.8 °C35.1 °C 
 37.6 °C37.9 °C34.8 °C 
 37 °C36.9 °C34.2 °C 
Maximal: 44 °C
Durchschnitt: 37.3 °C
34.2 °C35.5 °C37.1 °C
33.9 °C35.5 °C37.3 °C
33.2 °C35.3 °C36.1 °C
Maximal: 37.3 °C
Durchschnitt: 35.3 °C
Netzteil (max.)  42.9 °C | Raumtemperatur 21.3 °C | Voltcraft IR-260
(±) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 37.3 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Smartphone v7 auf 33.1 °C.
(±) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 44 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 35.5 °C (von 22.4 bis 51.7 °C für die Klasse Smartphone v7).
(+) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 37.3 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 34.1 °C).
(±) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 33.1 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 33.1 °C.

Lautsprecher

Pink-Noise-Diagramm des HP Elite x3
Pink-Noise-Diagramm

Das HP Elite x3 besitzt zwei Lautsprecher. Der eine befindet sich in der Hörmuschel und der andere an der Unterkante des Displays und wird von einem markanten B&O-Logo geziert. Sie vermitteln bei mittlerer Lautstärke ein ordentliches Klangerlebnis, fangen dann bei voller Lautstärke jedoch leicht an zu scheppern und klingen etwas blechern, was auf die leichte Überpräsenz des Frequenzbereiches zwischen ein und zwei Kilohertz zurückzuführen ist.

Alternativ kann der Ton auch über Bluetooth (aptX) oder der Audioklinke wiedergegeben werden. Beide Wege geben im Test keinen Anlass zur Kritik.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2031.635.42525.436.93125.327.74032.928.95033.632.16331.631.38028.428.51002724.712520.830.51602237.520021.343.525020.847.331521.252.740019.458.350019.563.663017.768.580017.971.1100017.872125017.374.7160017.474.8200016.773.8250017.272.9315018.266.3400017.962500017.657.5630017.761.2800017.861.71000017.9601250018.156.91600018.256.8SPL3082.5N1.347.8median 17.9median 61.2Delta1.39.531.635.725.424.825.324.932.925.633.635.131.630.128.423.32724.820.828.72235.521.343.320.849.321.253.719.455.119.56017.763.317.961.917.863.517.367.117.461.116.77017.272.618.274.117.976.217.675.717.773.917.871.517.972.518.166.718.254.13083.91.353.7median 17.9median 63.31.310.726.428.426.42826.72825.828.725.829.133.229.126.12626.123.925.523.927.724.727.733.426.933.441.53741.540.320.240.343.720.243.745.521.845.547224752.822.252.860.121.860.166.517.266.569.217.869.271.619.871.669.919.169.96815.46869.515.669.56614.96671.514.771.571.214.271.272.21472.271.213.971.26713.86758.913.958.952.413.952.454.713.754.781.529.581.549.91.349.9median 66median 17.2median 6610.93.810.9hearing rangehide median Pink NoiseHP Elite x3Huawei Mate 9Apple iPhone 7 Plus
HP Elite x3 Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (82.46 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 21.8% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (12.3% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 9.1% abweichend
(+) | lineare Mitten (6.7% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 3.3% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (7.3% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (23.7% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 43% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 12% vergleichbar, 45% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 13%, durchschnittlich ist 25%, das schlechteste Gerät hat 44%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 65% aller getesteten Geräte waren besser, 8% vergleichbar, 27% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Huawei Mate 9 Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (83.86 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 24.1% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (11.1% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 3.2% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (8.6% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 10.4% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (3.8% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (24.5% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 51% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 10% vergleichbar, 39% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 13%, durchschnittlich ist 25%, das schlechteste Gerät hat 44%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 70% aller getesteten Geräte waren besser, 7% vergleichbar, 24% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Apple iPhone 7 Plus Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (81.45 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 24.1% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (7.4% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 4.7% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (7.6% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 4.3% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (6.9% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (21.1% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 21% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 11% vergleichbar, 68% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 13%, durchschnittlich ist 25%, das schlechteste Gerät hat 44%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 49% aller getesteten Geräte waren besser, 9% vergleichbar, 42% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Frequenzdiagramm im Vergleich (Checkboxen oben an-/abwählbar!)

Akkulaufzeit

Energieaufnahme

Die Leistungsaufnahme des HP Elite x3 liegt auf einem guten Niveau und es gibt keine negativen Ausreißer. Lediglich wenn das SoC stärker beansprucht wird, steigt der Energieverbrauch vergleichsweise hoch.

Das x3 unterstützt Quick Charge 3.0 und ist mit dem mitgelieferten Netzteil in gut zweieinhalb Stunden wieder vollständig aufgeladen. Außerdem wird kabelloses Laden (Qi-Standard) unterstützt, wofür optionales Zubehör benötigt wird.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.06 / 0.27 Watt
Idledarkmidlight 0.86 / 1.46 / 1.59 Watt
Last midlight 8.1 / 9.35 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
HP Elite x3
4150 mAh
Microsoft Lumia 950 XL
3340 mAh
Huawei Mate 9
4000 mAh
Samsung Galaxy S8 Plus
3500 mAh
LG G6
3300 mAh
Apple iPhone 7 Plus
2915 mAh
Lenovo Moto Z
2600 mAh
Stromverbrauch
-90%
-4%
31%
11%
-4%
29%
Idle min *
0.86
2.85
-231%
0.78
9%
0.68
21%
0.62
28%
0.77
10%
0.66
23%
Idle avg *
1.46
2.95
-102%
2.13
-46%
1.13
23%
1.43
2%
2.04
-40%
1.01
31%
Idle max *
1.59
3.26
-105%
2.17
-36%
1.16
27%
1.48
7%
2.24
-41%
1.09
31%
Last avg *
8.1
8.92
-10%
6.32
22%
4.69
42%
5.52
32%
4.69
42%
3.97
51%
Last max *
9.35
9.39
-0%
6.49
31%
5.24
44%
10.47
-12%
8.66
7%
8.34
11%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Der Akku des HP Elite x3 leistet 4.150 mAh (15,98 Wh) und ist damit der größte im Vergleichsfeld. Leider schlägt sich das nicht in allen Bereich auch in den Laufzeiten nieder. Vor allem bei Test „Surfen über WLAN“, welcher bei einer angepassten Panelleuchtkraft von 150 cd/m² durchgeführt wird, schneidet es überraschend schwach ab und erreicht nur knapp sieben Stunden. Dies kann auf die erhöhte Leistungsaufnahme bei Last zurückzuführen sein, da unser Testszenario auch ein paar Browserbenchmarks enthält. Im Alltag zeigte das x3 eine gute Ausdauer.

Mit dem Energiesparmodus lässt sich die Laufzeit zudem verlängern und wer einen Lap Dock sein Eigen nennt, hat theoretisch bis zu drei zusätzliche Akkuladungen im Handgepäck.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
36h 45min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
7h 02min
Big Buck Bunny H.264 1080p
12h 40min
Last (volle Helligkeit)
3h 05min
HP Elite x3
4150 mAh
Microsoft Lumia 950 XL
3340 mAh
Huawei Mate 9
4000 mAh
Samsung Galaxy S8 Plus
3500 mAh
Apple iPhone 7 Plus
2915 mAh
LG G6
3300 mAh
Lenovo Moto Z
2600 mAh
Akkulaufzeit
-22%
23%
23%
13%
21%
7%
Idle
2205
1078
-51%
1538
-30%
1565
-29%
1835
-17%
1789
-19%
1371
-38%
H.264
760
611
-20%
947
25%
742
-2%
813
7%
779
3%
724
-5%
WLAN
422
369
-13%
758
80%
736
74%
587
39%
692
64%
407
-4%
Last
185
179
-3%
219
18%
275
49%
225
22%
252
36%
320
73%

Pro

+ flottes SoC
+ hervorrangende Sprachqualität mit ANC
+ robustes Design
+ großes AMOLED-Display
+ Speicher erweiterbar
+ USB 3.1 mit DisplayPort/HDMI
+ Iris- und Fingerabdruckscanner
+ starke Businessambitionen
+ großer Akku

Contra

- erhöhte Leistungaufnahme unter Last
- PWM-Flimmern

Fazit

Im Test: HP Elite x3. Testgerät zur Verfügung gestellt von HP Deutschland.
Im Test: HP Elite x3. Testgerät zur Verfügung gestellt von HP Deutschland.

Das HP Elite x3 ist ein wuchtiges Phablet, was von HP nicht ganz zu Unrecht als Tablet ausgewiesen wird. Es vereint ein funktionales und robustes Design und Funktionalität für ein durchaus gelungenes Business-Werkzeug. Es richtet sich an den Gesundheitssektor, die Logistikbranche, den POS, die Industrie und vor allem an mobile Mitarbeiter, die einen einfachen Zugriff auf ihre Daten wünschen und möglichst wenig Geräte nutzen möchten.

Vor allem letztere Aufgabe erfüllt das HP Elite x3 sehr gut, denn es kann nicht nur als Smartphone, sondern auch als Thin Client und mit dem Lap Dock auch eingeschränkt als Laptop genutzt werden. Letzterer überzeugt jedoch nicht vollständig im Test. Das Display ist recht dunkel und die Farbwiedergabe des Displays hätte etwas besser ausfallen dürfen. Die zusätzlichen Ports hingegen gefallen uns sehr gut und machen das Elite x3 zu einem vielseitigen Präsentationswerkzeug. Der große Akku im Lap Dock ist ebenfalls ein Pluspunkt.

Das HP Elite x3 ist ein robustes Phablet mit einer starken Hardware-Basis, welches eine gelungene Business-Lösung für viele Unternehmensbereiche darstellt. 

Echte Schwächen hat das HP Elite x3 nicht, denn es vereint umfassende Sicherheitsfeatures mit einer vergleichsweise sicheren mobilen Plattform: Windows 10 Mobile. So bedeutungslos das Betriebssystem im privaten Bereich auch sein mag, für mittlere bis große Unternehmen ist es einfach, das Gerät in die bestehende IT-Infrastruktur zu integrieren sowie zu administrieren und wird zudem regelmäßig mit Sicherheitsupdates versorgt. Aber auch für kleine Unternehmen und Selbständige bietet HP mit Workspace einen vergleichsweise preiswerten Einstieg ins das Cloud-Computing, welches die Anschaffung und Wartung von weiterer Hardware überflüssig macht. Abgerundet wird dies mit verschiedenen Service- und Garantieprodukten.

Als Consumer-Produkt können wir das Phablet jedoch nur hart gesottenen Windows-Fans empfehlen.

HP Elite x3 - 02.06.2017 v6(old)
Daniel Schmidt

Gehäuse
90%
Tastatur
75 / 75 → 99%
Pointing Device
96%
Konnektivität
64 / 60 → 100%
Gewicht
88%
Akkulaufzeit
91%
Display
80%
Leistung Spiele
52 / 63 → 83%
Leistung Anwendungen
53 / 70 → 75%
Temperatur
88%
Lautstärke
100%
Audio
76 / 91 → 84%
Kamera
72%
Durchschnitt
79%
86%
Smartphone - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

Preisvergleich

Alle 3 Beträge lesen / Antworten
static version load dynamic
Loading Comments
Diesen Artikel kommentieren / Antworten
Teilen Sie diesen Artikel um uns zu unterstützen. Jeder Link hilft!
> Notebook Test, Laptop Test und News > Tests > Notebook Testberichte > Test HP Elite x3 (inkl. Lap Dock) Phablet
Autor: Daniel Schmidt,  7.06.2017 (Update: 15.05.2018)
Daniel Schmidt
Daniel Schmidt - Managing Editor Mobile - @Tellheim
Bereits als kleiner Zwerg fesselte mich mein Commodore 16 und entfachte meinen Enthusiasmus für Computer. Mit meinem ersten Modem surfte ich im Btx und später auch im World Wide Web. Die neuesten Techniktrends haben mich von jeher gefesselt und das gilt vor allem auch für mobile Geräte, wie Smartphones und Tablets. Für Notebookcheck bin ich seit 2013 am Ball und freue mich auf die Neuerungen, die noch kommen und wir für Sie auf Herz und Nieren testen werden.