Notebookcheck

Test LG X Screen Smartphone

Florian Wimmer, Stefanie Voigt, 14.06.2016

Mit dem Zweiten sieht man besser? Das LG X Screen bietet zwei Bildschirme zum kleinen Preis. Aber wie nützlich ist das Feature in der Praxis? In unserem Test finden wir es heraus.

Die Idee, den Bildschirm eines Smartphones noch ein wenig zu erweitern, ist nicht wirklich neu. Samsung nutzte sie auch schon bei seinen "Edge"-Geräten, und von LG selbst kann man das LG V10 kaufen, das ebenfalls einen "Second Screen" besitzt. Aber mit dem LG X Screen K500n kommt erstmals ein erschwingliches Gerät für knapp 250 Euro mit einem zweiten Bildschirm auf den Markt. Der sitzt neben der Frontkamera und zeigt die Uhrzeit, Schnellverknüpfungen oder Benachrichtigungen an, selbst wenn Apps im Vollbild laufen oder das Smartphone im Standby ist.

Das Gerät stammt aus LGs neuer X Serie, bei der jedes Smartphone ein besonderes Feature bietet: Beim LG X Screen ist es der zweite Bildschirm, beim X Cam ist es eine Dual-Kamera, weitere Modelle sollen folgen.

Uns interessieren die Unterschiede zum wesentlich teureren LG V10 mit Second Screen, aber auch zu gleichteuren Geräten wie dem ZTE Blade V7, dem Huawei P9 Lite oder dem Honor 5X. Muss man beim LG X Screen auf Ausstattung verzichten, weil der zweite Screen verbaut ist?

LG X Screen
Hauptspeicher
2048 MB 
Bildschirm
5 Zoll 16:9, 1280 x 720 Pixel 294 PPI, kapazitiver Touchscreen, IPS, Zweiter Bildschirm vorne: 1.76", 520x80 Pixel, spiegelnd: ja
Massenspeicher
16 GB eMMC Flash, 16 GB 
, 10.2 GB verfügbar
Anschlüsse
1 USB 2.0, Audio Anschlüsse: 3,5mm-Headsetport, Card Reader: microSD bis 2 TByte, NFC, Helligkeitssensor, Sensoren: Bewegungssensor, Annäherungssensor, Kompass, DLNA
Netzwerk
802.11 b/g/n (b/g/n = Wi-Fi 4), Bluetooth 4.1, GSM (850/900/1800/1900), UMTS (850/900/1900/2100), LTE (B1/B3/B4/B5/B7/B8/B20/B38); Maximale Geschwindigkeit (Download/Upload): 150Mbps/50Mbps; SAR-Wert: 0.552W/kg (Kopf); Nano-SIM, LTE, GPS
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 7.1 x 142.6 x 71.8
Akku
8.7 Wh, 2300 mAh Lithium-Ion, Akkulaufzeit (laut Hersteller): 14 h, Telefonieren 2G (laut Hersteller): 9 h, Telefonieren 3G (laut Hersteller): 14 h
Betriebssystem
Android 6.0 Marshmallow
Kamera
Primary Camera: 13 MPix f/2.2, AF, LED-Blitz, Videos @1080p/30fps
Secondary Camera: 8 MPix
Sonstiges
Lautsprecher: Monolautsprecher an der Unterkante, Tastatur: virtuelles Keyboard, Ladegerät, USB-Kabel, Headset, QuickMemo+, LG Backup, Remote Call Center, Evernote, 24 Monate Garantie, UKW-Radio, Lüfterlos
Gewicht
120 g, Netzteil: 48 g
Preis
249 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Gehäuse

Das Gehäuse des LG XScreen ist auf den ersten Blick ein wenig unspektakulär und verrät nicht, dass sich hier ein zweiter Screen verbirgt. Ein Hingucker-Äußeres wie beim Galaxy S7 Edge mit über die Kante gebogenem Display darf man also nicht erwarten, das LG X Screen ist aber natürlich auch in einer ganz anderen Preisklasse angesiedelt. Das Gehäuse besteht komplett aus Kunststoff, die Rändern sind abgerundet, sodass das LG X Screen gut in der Hand liegt. Schwarz und Weiß sind die erhältlichen Farbvarianten.

Mit nur 120 Gramm ist das Geräte extrem leicht, die Stabilität ist allerdings dennoch in Ordnung: Verwinden lässt sich das Gerät kaum, es knarzt auch nicht. Druck von vorne und hinten wird allerdings recht schnell im Flüssigkristall sichtbar.

159.6 mm 79.3 mm 8.6 mm 192 g151.3 mm 76.3 mm 8.2 mm 158 g146.8 mm 72.6 mm 7.5 mm 147 g146 mm 72.5 mm 7.95 mm 136 g142.6 mm 71.8 mm 7.1 mm 120 g

Ausstattung

Man könnte meinen, ein zweiter Bildschirm erhöht die Produktionskosten, es wurde also eventuell an anderer Stelle gespart. Bei der Ausstattung zeigt sich das aber nicht: OK, 16 GByte interner Speicher sind Standard, die Erweiterungsmöglichkeit um bis zu 2 TByte per microSD-Karte aber ist schon ein kleines Highlight. Außerdem gibt es NFC, auf USB OTG muss man jedoch verzichten. An Standards fürs WiFi wird DLNA unterstützt. Der Arbeitsspeicher liegt mit 2 GByte ebenfalls auf Klassenniveau, das Huawei P9 Lite bietet sogar 3 GByte.

Software

Mit Android 6.0.1 ist fast die neueste Version von Googles Betriebssystem installiert, das Sicherheitspatch-Level entspricht dem 1. April 2016. Mit Android 6 halten einige neue Funktionen auf den Android Smartphones Einzug, beispielsweise eine umfassendere Rechteverwaltung und ein Stromsparmodus. LG verändert den Look durch seine eigene Oberfläche, ansonsten sind die Unterschiede zum Stock Android aber nicht allzu groß, so dass sich auch zurechtfinden sollte, wer von einem anderen Hersteller zu LG wechselt.

Vorinstalliert ist LG Backup, mit dem man seine Daten auf dem Gerät oder in der LG Cloud speichern kann. Auch von einem anderen Gerät lassen sich Daten per Bluetooth übertragen. Praktisch finden wir die Übersicht über alle Apps, die in den letzten 24 Stunden deinstalliert wurden. Wenn man einmal fälschlicherweise etwas löscht, kann man es schnell wieder installieren.

Kommunikation und GPS

LTE ist selbst in dieser Preisklasse mittlerweile Standard, und natürlich kommt auch das LG X Screen mit Unterstützung für den derzeit schnellsten Mobilfunkstandard. Die maximale Geschwindigkeit beträgt 150 MBit pro Sekunde im Download und 50 MBit pro Sekunde im Upload; teurere Geräte schaffen mittlerweile auch deutlich mehr, dann muss aber auch das Netz mitspielen.

Der Empfang im Mobilfunknetz ist gut: Im innerstädtischen Umfeld hatten wir im gut ausgebauten deutschen D2-Netz mindestens 3/4 des Empfangs in Innenräumen, im Freien meist vollen Empfang im LTE-Netz.

In Sachen WiFi bringt das LG X Screen die Standards 802.11 b/g/n mit, Surfen im 5-GHz-Band ist also nicht möglich, ansonsten werden aber alle wichtigen Standards abgedeckt, und man kommt rasch ins Internet. Den noch flotteren 802.11-ac-Standard unterstützt in dieser Preisklasse keines der Vergleichsgeräte, für den normalen Alltag wird er aber auch nicht benötigt.

Der Empfang ist sehr gut: In der Nähe zum Router haben wir vollen Ausschlag, und der Seitenaufbau geht recht schnell vonstatten. In zehn Metern Entfernung zum Router (FritzBox 6490) und durch drei Wände haben wir noch 3/4 der Empfangsstärke, der Seitenaufbau erfolgt aber genauso schnell.

GPS-Test Innenraum
GPS-Test Innenraum
GPS-Test im Freien
GPS-Test im Freien

In Innenräumen kann das GPS-Modul bereits Satelliten erkennen, die Empfangsstärke reicht aber nicht, um uns zu orten. Im Freien dauert es ein wenig, danach werden wir auf fünf bis sieben Meter genau geortet.

Um die Genauigkeit des GPS-Moduls festzustellen packen wir das LG X Screen zusammen mit dem Profi-Navi Garmin Edge 500 in den Rucksack und machen eine Ausfahrt mit dem Mountainbike. Die App Runtastic liefert uns die Datenauswertung. Die gemessene Strecke unterscheidet sich gerade einmal um 40 Meter, es zeigt sich aber, dass das LG X Screen dennoch gerne einmal abkürzt und einfach eine gerade Strecke zwischen zwei Punkten zieht, wenn kein Empfang mehr da ist. Hier ist das Profi-Navi doch wesentlich genauer.

GPS Garmin Edge Überblick
GPS Garmin Edge Überblick
GPS Garmin Edge Kreuzung
GPS Garmin Edge Kreuzung
GPS Garmin Edge Flussufer
GPS Garmin Edge Flussufer
GPS LG X Screen Überblick
GPS LG X Screen Überblick
GPS LG X Screen Kreuzung
GPS LG X Screen Kreuzung
GPS LG X Screen Flussufer
GPS LG X Screen Flussufer

Telefonfunktionen und Sprachqualität

Die Telefon-App ist optisch von LG überarbeitet, funktioniert aber sehr ähnlich wie die Standard-App von Google und sollte niemanden vor Rätsel stellen.

Die Sprachqualität ist OK, wir hören unser Gegenüber gut, aber leicht verzerrt. Bei hohen Lautstärken kommt ein Dröhnen hinzu. Das Mikrofon gibt unsere Sprache gut weiter, auch wenn wir leise sprechen; werden wir lauter, verzerrt aber auch hier der Ton.

Kameras

Aufnahme Frontkamera
Aufnahme Frontkamera

Die rückwärtige Kamera im LG X Screen löst mit 13 Megapixel auf und besitzt eine recht hohe Blendenzahl von f/2.2. Das bedeutet, dass die Blende standardmäßig recht weit geöffnet ist, sodass viel Licht einfallen kann. Das ist natürlich bei Aufnahmen unter schlechten Lichtverhältnissen förderlich, bei hellem Umgebungslicht überstrahlen allerdings helle Flächen schnell. So ist das auch bei den Bildern des LG X Screen, interessanterweise sind aber dunkle Bereiche nicht wirklich gut aufgehellt. Bilder zeigen sich zudem schnell unscharf und verwackeln leicht. Die Farbdarstellung wirkt etwas zu warm. Unter schwachem Licht ist die Leistung der Kamera gut, hier wirken Bilder schärfer.

Videos können von der Hauptkamera in Full-HD mit 30 Frames pro Sekunde aufgenommen werden. Sie wirken ab und zu auch etwas unscharf, sind insgesamt aber für den gelegentlichen Gebrauch ganz gut geeignet.

Die Frontkamera löst mit üppigen 8 Megapixel auf, auch hier überstrahlen helle Flächen, und die Bilder wirken schnell unscharf.

Bildervergleich

Wählen Sie eine Szene und navigieren Sie im ersten Bild. Ein Klick ändert die Position bei Touchscreens. Ein Klick auf die vergrößerten Bilder öffnet das Original in einem neuen Fenster. Das erste Bild zeigt das skalierte Foto, welches mit dem Testgerät aufgenommen wurde.

Szene 1Szene 2Szene 3
Zum Laden anklicken

Zur genaueren Analyse von Schärfe und Farbdarstellung der Hauptkamera fotografieren wir unser Referenzchart. Zu den Rändern hin wirkt auch dieses Bild deutlich unscharf, in der Mitte ist die Schärfe besser, in der Vergrößerung sieht man aber ausgefranste Ränder. Die Farbdarstellung entspricht nicht der Referenz, Farben wirken teil übersättigt, Weiß hat einen Beigestich.

Referenzkarte abfotografiert
Referenzkarte abfotografiert
Referenzkarte (Detail)
Referenzkarte (Detail)
ColorChecker-Farben abfotografiert. In der unteren Hälfte jedes Feldes ist jeweils die Referenzfarbe abgebildet.
ColorChecker-Farben abfotografiert. In der unteren Hälfte jedes Feldes ist jeweils die Referenzfarbe abgebildet.

Zubehör und Garantie

In der Verpackung findet sich neben dem Ladegerät und dem USB-Kabel auch ein In-Ear-Headset, das ganz ordentlich klingt.

LG bietet auf seine Smartphones 24 Monate Garantie.

Eingabegeräte & Bedienung

Die LG Tastatur ist neben SwiftKey und der Google Tastatur vorinstalliert. Man kann die Tastaturhöhe beim LG Modell variabel einstellen und einige Anpassungen vornehmen. Es gibt einen Einhandmodus, und die Tastatur ist teilbar. Dennoch wirkt sie durch die Doppelbelegung vieler Tasten für unseren Geschmack etwas überladen. Die Google Tastatur ist da klarer und übersichtlicher. Aber das ist natürlich Geschmackssache, und man hat jederzeit die Wahl, sich eine andere Tastatur aus dem Google Play Store herunterzuladen.

Der Touchscreen hat eine gute Oberfläche und ist auch in den Ecken noch sehr empfindlich. Der Clou an der Bedienung ist natürlich der zweite Bildschirm, der ebenfalls berührungsempfindlich ist und oberhalb des Bildschirms als schmales Band neben der Frontkamera sitzt. Durch Wischen nach links und rechts gelangt man zu Schnelleinstellungen und Apps. Benachrichtigungen werden hier gezeigt, und auch über eingehende Anrufe wird man informiert. Man kann sie dann direkt an dieser Stelle annehmen oder ablehnen. Das funktioniert gut - obwohl der Bildschirm recht schmal ist, klappt die Bedienung zuverlässig.

Tastatur hochkant
Tastatur hochkant
Tastatur quer
Tastatur quer

Display

Subpixel-Aufnahme
Subpixel-Aufnahme

Bei einer Größe von 5 Zoll löst der Hauptscreen des LG X Screen mit 1.280 x 720 Pixel auf. Das ist mittlerweile unter Klassendurchschnitt, die Vergleichsgeräte bieten einen Full-HD-Bildschirm. Aufgrund der etwas kleineren Abmessungen des Displays ergeben sich 294 ppi, was noch in Ordnung ist, tatsächlich wirkt das Bild einigermaßen scharf.

Auch bei der Helligkeit kann das LG X Screen nicht mit seinen gleichteuren Konkurrenten mithalten: Mit 376 cd/m² im Durchschnitt leuchtet der Bildschirm deutlich weniger hell als bei anderen Modellen. Mit dem Helligkeitssensor steigt die maximale Luminanz noch etwas an: 405 cd/m² messen wir hier. Im praxisnäheren APL50-Messverfahren kommen wir auf 392 cd/m² als Maximum, das entspricht fast exakt der im konventionellen Verfahren gemessenen maximalen Helligkeit von 392 cd/m². Die Ausleuchtung ist mit 90 Prozent recht gleichmäßig.

384
cd/m²
387
cd/m²
373
cd/m²
374
cd/m²
392
cd/m²
360
cd/m²
367
cd/m²
393
cd/m²
353
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 393 cd/m² Durchschnitt: 375.9 cd/m² Minimum: 4.36 cd/m²
Ausleuchtung: 90 %
Helligkeit Akku: 392 cd/m²
Kontrast: 1452:1 (Schwarzwert: 0.27 cd/m²)
ΔE Color 7.5 | 0.6-29.43 Ø6
ΔE Greyscale 9.9 | 0.64-98 Ø6.3
Gamma: 2.07
LG X Screen
IPS, 1280x720, 5
Huawei P9 Lite
IPS, 1920x1080, 5.2
LG V10
Quantum-IPS, 2560x1440, 5.7
ZTE Blade V7
IPS, 1920x1080, 5.2
Honor 5X
IPS, 1920x1080, 5.5
Bildschirm
-3%
22%
-15%
14%
Helligkeit Bildmitte
392
505
29%
450
15%
409
4%
535
36%
Brightness
376
468
24%
431
15%
411
9%
521
39%
Brightness Distribution
90
88
-2%
93
3%
96
7%
85
-6%
Schwarzwert *
0.27
0.74
-174%
0.22
19%
0.38
-41%
0.43
-59%
Kontrast
1452
682
-53%
2045
41%
1076
-26%
1244
-14%
DeltaE Colorchecker *
7.5
4.1
45%
5.18
31%
9.4
-25%
4.88
35%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
13.1
5.8
56%
10.39
21%
17.6
-34%
8.66
34%
DeltaE Graustufen *
9.9
4.9
51%
6.94
30%
11.6
-17%
5.2
47%
Gamma
2.07 106%
2.5 88%
2.24 98%
2.25 98%
2.26 97%
CCT
9704 67%
7116 91%
8091 80%
9597 68%
7766 84%

* ... kleinere Werte sind besser

Beim Schwarzwert gibt es lobende Worte von uns: 0,27 cd/m² (0,26 cd/m² im APL50) sind ein niedriger Wert, dadurch wirken dunkle Flächen tief und wirklich schwarz. Das führt auch zu einem guten Kontrastverhältnis von 1.452:1.

Die Farbgenauigkeit wiederum, die wir mit der Software CalMan und dem Spektralfotometer messen, lässt zu wünschen übrig: Mit bloßem Auge lässt sich ein starker Blaustich wahrnehmen, die Abweichungen zum Referenzfarbraum sind sehr hoch.

CalMan Farbgenauigkeit
CalMan Farbgenauigkeit
CalMan Farbraum
CalMan Farbraum
CalMan Graustufen
CalMan Graustufen
CalMan Sättigung
CalMan Sättigung

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
29 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 13 ms steigend
↘ 16 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind mittelmäßig und dadurch für Spieler eventuell zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 68 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (25 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
43 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 21 ms steigend
↘ 23 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 61 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (39.8 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 51 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9367 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Im Freien schlägt sich das LG X Screen ordentlich, im sehr hellen Sonnenlicht ist die Helligkeit des Bildschirms aber zu niedrig, um noch etwas vom Inhalt erkennen zu können. Wenn man sich in den Schatten begibt, kann man den spiegelnden Bildschirm aber ganz gut ablesen.

Durch den IPS-Bildschirm sind die Blickwinkel groß, und man erkennt auch von der Seite das Bild bis hin zu sehr flachen Winkeln. Helligkeitsverschiebungen sind aber wahrnehmbar.

Außeneinsatz
Außeneinsatz
Blickwinkel
Blickwinkel

Leistung

Mit dem Qualcomm Snapdragon 410 MSM8916 ist das LG X Screen eigentlich für die Mittelklasse adäquat ausgestattet. Mit 1,4 GHz taktet das SoC in unserem Testgerät und bietet vier Kerne. Das SoC ist außerdem 64-Bit-fähig. Dass aber für diesen Preis auch mehr möglich ist, zeigt beispielsweise das Honor 5X mit leistungsstärkerem Qualcomm Snapdragon 616 MSM8939v2. Auch die anderen gleichpreisigen Vergleichsgeräte besitzen flottere SoCs.

Das spürt man in den System- und Prozessor-Benchmarks: Das LG X Screen liegt meistens deutlich hinten, besonders das Huawei P9 Lite ist wesentlich flotter unterwegs. In der Praxis läuft die Nutzeroberfläche flüssig, gelegentliche Hänger oder längere Ladezeiten sind aber durchaus sichtbar.

Auch die Grafiklösung, eine Adreno 306 mit 450 MHz Takt, kann nicht mit den Vergleichsgeräten mithalten und muss sich mit dem letzten Platz begnügen.

Beim Surfen im Netz tut sich das LG X Screen gegen die Vergleichsgeräte ebenfalls schwer, auch hier landet es in den Benchmarks auf dem letzten Platz. Im alltäglichen Betrieb fällt auf, dass der Seitenaufbau manchmal etwas länger braucht als bei anderen Geräten.

Beim internen Speicher schlägt sich unser Testgerät besonders beim Schreiben gar nicht so schlecht, dafür sind die Lesegeschwindigkeiten recht langsam. Den integrierten microSD-Port testen wir mit unserer Referenzkarte, einer Toshiba Exceria Pro M401: Hier zeigt sich das LG X Screen als sehr flott und übertrifft sowohl beim Schreiben als auch beim Lesen die Vergleichsgeräte.

Das Verschieben von Apps auf die SD-Karte ist allerdings nicht möglich, es gibt auch keine Möglichkeit, die SD-Karte als internen Speicher zu formatieren.

AnTuTu v6 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
LG X Screen
22955 Points ∼8%
Huawei P9 Lite
50366 Points ∼17% +119%
Honor 5X
37152 Points ∼13% +62%
ZTE Blade V7
37070 Points ∼13% +61%
LG V10
66304 Points ∼23% +189%
Geekbench 3
64 Bit Multi-Core Score (nach Ergebnis sortieren)
LG X Screen
1436 Points ∼4%
Huawei P9 Lite
3768 Points ∼10% +162%
Honor 5X
3047 Points ∼8% +112%
ZTE Blade V7
2669 Points ∼7% +86%
LG V10
3684 Points ∼10% +157%
64 Bit Single-Core Score (nach Ergebnis sortieren)
LG X Screen
473 Points ∼10%
Huawei P9 Lite
883 Points ∼18% +87%
Honor 5X
698 Points ∼14% +48%
ZTE Blade V7
614 Points ∼12% +30%
LG V10
1172 Points ∼24% +148%
3DMark
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 Physics (nach Ergebnis sortieren)
LG X Screen
716 Points ∼16%
Huawei P9 Lite
1373 Points ∼31% +92%
Honor 5X
1089 Points ∼24% +52%
ZTE Blade V7
944 Points ∼21% +32%
LG V10
1241 Points ∼28% +73%
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 Graphics (nach Ergebnis sortieren)
LG X Screen
42 Points ∼0%
Huawei P9 Lite
473 Points ∼4% +1026%
Honor 5X
103 Points ∼1% +145%
ZTE Blade V7
245 Points ∼2% +483%
LG V10
1361 Points ∼13% +3140%
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 (nach Ergebnis sortieren)
LG X Screen
53 Points ∼1%
Huawei P9 Lite
554 Points ∼7% +945%
Honor 5X
129 Points ∼2% +143%
ZTE Blade V7
293 Points ∼4% +453%
LG V10
1332 Points ∼17% +2413%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Physics (nach Ergebnis sortieren)
LG X Screen
9033 Points ∼10%
Huawei P9 Lite
13676 Points ∼16% +51%
Honor 5X
8174 Points ∼9% -10%
ZTE Blade V7
10430 Points ∼12% +15%
LG V10
10898 Points ∼13% +21%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Graphics Score (nach Ergebnis sortieren)
LG X Screen
3791 Points ∼1%
Huawei P9 Lite
11318 Points ∼2% +199%
Honor 5X
7764 Points ∼1% +105%
ZTE Blade V7
6170 Points ∼1% +63%
LG V10
23276 Points ∼4% +514%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Score (nach Ergebnis sortieren)
LG X Screen
4352 Points ∼2%
Huawei P9 Lite
11769 Points ∼5% +170%
Honor 5X
7852 Points ∼3% +80%
ZTE Blade V7
6786 Points ∼3% +56%
LG V10
18585 Points ∼8% +327%
GFXBench (DX / GLBenchmark) 2.7
1920x1080 T-Rex HD Offscreen C24Z16 (nach Ergebnis sortieren)
LG X Screen
5.1 fps ∼0%
Huawei P9 Lite
19 fps ∼0% +273%
Honor 5X
14 fps ∼0% +175%
ZTE Blade V7
12 fps ∼0% +135%
LG V10
35 fps ∼0% +586%
T-Rex HD Onscreen C24Z16 (nach Ergebnis sortieren)
LG X Screen
9.6 fps ∼0%
Huawei P9 Lite
19 fps ∼1% +98%
Honor 5X
14 fps ∼0% +46%
ZTE Blade V7
12 fps ∼0% +25%
LG V10
25 fps ∼1% +160%
GFXBench 3.0
off screen Manhattan Offscreen OGL (nach Ergebnis sortieren)
LG X Screen
1.8 fps ∼0%
Huawei P9 Lite
7.8 fps ∼1% +333%
Honor 5X
5.4 fps ∼1% +200%
ZTE Blade V7
4.5 fps ∼1% +150%
LG V10
15 fps ∼3% +733%
on screen Manhattan Onscreen OGL (nach Ergebnis sortieren)
LG X Screen
4 fps ∼1%
Huawei P9 Lite
8.4 fps ∼2% +110%
Honor 5X
5.9 fps ∼2% +48%
ZTE Blade V7
4.5 fps ∼1% +13%
LG V10
9.4 fps ∼3% +135%
PCMark for Android - Work performance score (nach Ergebnis sortieren)
LG X Screen
4031 Points ∼21%
Huawei P9 Lite
5339 Points ∼27% +32%
Honor 5X
3794 Points ∼19% -6%
ZTE Blade V7
3947 Points ∼20% -2%
LG V10
4800 Points ∼24% +19%
BaseMark OS II
Web (nach Ergebnis sortieren)
LG X Screen
491 Points ∼24%
Huawei P9 Lite
765 Points ∼38% +56%
Honor 5X
9 Points ∼0% -98%
ZTE Blade V7
10 Points ∼0% -98%
LG V10
903 Points ∼44% +84%
Graphics (nach Ergebnis sortieren)
LG X Screen
302 Points ∼1%
Huawei P9 Lite
818 Points ∼3% +171%
Honor 5X
763 Points ∼3% +153%
ZTE Blade V7
430 Points ∼1% +42%
LG V10
1954 Points ∼7% +547%
Memory (nach Ergebnis sortieren)
LG X Screen
491 Points ∼7%
Huawei P9 Lite
1346 Points ∼18% +174%
Honor 5X
787 Points ∼10% +60%
ZTE Blade V7
790 Points ∼11% +61%
LG V10
1527 Points ∼20% +211%
System (nach Ergebnis sortieren)
LG X Screen
1011 Points ∼6%
Huawei P9 Lite
2438 Points ∼15% +141%
Honor 5X
1378 Points ∼8% +36%
ZTE Blade V7
1188 Points ∼7% +18%
LG V10
2598 Points ∼16% +157%
Overall (nach Ergebnis sortieren)
LG X Screen
521 Points ∼6%
Huawei P9 Lite
1197 Points ∼14% +130%
Honor 5X
297 Points ∼4% -43%
ZTE Blade V7
249 Points ∼3% -52%
LG V10
1627 Points ∼19% +212%
Octane V2 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
LG X Screen
2650 Points ∼5%
Huawei P9 Lite
4756 Points ∼9% +79%
Honor 5X
3595 Points ∼7% +36%
ZTE Blade V7
2689 Points ∼5% +1%
LG V10
8083 Points ∼15% +205%
Mozilla Kraken 1.1 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
LG X Screen
12879.8 ms * ∼22%
Huawei P9 Lite
9396.5 ms * ∼16% +27%
Honor 5X
12510 ms * ∼21% +3%
ZTE Blade V7
13761.1 ms * ∼23% -7%
LG V10
4498.8 ms * ∼8% +65%
JetStream 1.1 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
LG X Screen
15.666 Points ∼4%
Huawei P9 Lite
29.03 Points ∼8% +85%
Honor 5X
21.92 Points ∼6% +40%
ZTE Blade V7
18.19 Points ∼5% +16%
LG V10
42 Points ∼12% +168%
AndroBench 3-5
Sequential Write 256KB SDCard (nach Ergebnis sortieren)
LG X Screen
46.95 MB/s ∼54%
Huawei P9 Lite
25.1 MB/s ∼29% -47%
ZTE Blade V7
20.89 MB/s ∼24% -56%
Sequential Read 256KB SDCard (nach Ergebnis sortieren)
LG X Screen
75.3 MB/s ∼78%
Huawei P9 Lite
60.81 MB/s ∼63% -19%
ZTE Blade V7
43.67 MB/s ∼45% -42%
Random Write 4KB (nach Ergebnis sortieren)
LG X Screen
8 MB/s ∼3%
Huawei P9 Lite
15.35 MB/s ∼6% +92%
Honor 5X
10 MB/s ∼4% +25%
ZTE Blade V7
7.58 MB/s ∼3% -5%
LG V10
16.55 MB/s ∼7% +107%
Random Read 4KB (nach Ergebnis sortieren)
LG X Screen
10 MB/s ∼5%
Huawei P9 Lite
38.22 MB/s ∼19% +282%
Honor 5X
17 MB/s ∼9% +70%
ZTE Blade V7
28.07 MB/s ∼14% +181%
LG V10
29.57 MB/s ∼15% +196%
Sequential Write 256KB (nach Ergebnis sortieren)
LG X Screen
72 MB/s ∼12%
Huawei P9 Lite
46.24 MB/s ∼8% -36%
Honor 5X
78 MB/s ∼13% +8%
ZTE Blade V7
39.45 MB/s ∼7% -45%
LG V10
105.3 MB/s ∼18% +46%
Sequential Read 256KB (nach Ergebnis sortieren)
LG X Screen
131 MB/s ∼9%
Huawei P9 Lite
283.55 MB/s ∼19% +116%
Honor 5X
144 MB/s ∼10% +10%
ZTE Blade V7
196.76 MB/s ∼13% +50%
LG V10
249.31 MB/s ∼17% +90%

Legende

 
LG X Screen Qualcomm Snapdragon 410 MSM8916, Qualcomm Adreno 306, 16 GB eMMC Flash
 
Huawei P9 Lite HiSilicon Kirin 650, ARM Mali-T830 MP2, 16 GB eMMC Flash
 
Honor 5X Qualcomm Snapdragon 616 MSM8939v2, Qualcomm Adreno 405, 16 GB eMMC Flash
 
ZTE Blade V7 Mediatek MT6753, ARM Mali-T720 MP4, 16 GB eMMC Flash
 
LG V10 Qualcomm Snapdragon 808 MSM8992, Qualcomm Adreno 418, 32 GB eMMC Flash

* ... kleinere Werte sind besser

Spiele

In Spielen schlägt sich das LG XScreen ganz gut. Praktisch ist der Second Screen hier, weil Anrufe und Benachrichtigungen dort angezeigt werden und das Spiel nicht stören, wenn man es nicht will. Wir probieren das grafisch anspruchsvolle Rennspiel "Asphalt 8: Airborne" und das für die Grafikkarte weniger fordernde "Angry Birds" aus. Beide Spiele laufen flüssig und sind auch in hohen Einstellungen noch gut spielbar. Die Ladezeiten sind aber recht lang und bei dem deutlich rechenintensiveren Rennspiel kommt es im Menü ab und an zu Rucklern.

Die Steuerung per Lagesensor und Touchscreen funktioniert einwandfrei, zuverlässig und exakt.

Angry Birds
Angry Birds
Asphalt 8: Airborne
Asphalt 8: Airborne

Emissionen

Temperatur

Das LG X Screen behält eigentlich immer einen kühlen Kopf: Unter Last erwärmt sich das Smartphone auf maximal 37,3 Grad an der Rückseite im oberen Bereich. Diese Erwärmung nimmt an der Rückseite nach unten hin deutlich ab, die Front bleibt dagegen gleichmäßig warm. Alle Erwärmung sind zwar leicht spürbar, aber keineswegs unangenehm.

Im Idle-Betrieb erwärmt sich das Smartphone eigentlich nur an der Front im unteren, mittleren Bereich. Hier ist die Erwärmung mit 33,8 Grad kaum spürbar und lokal stark begrenzt.

Max. Last
 36.4 °C35.9 °C35.3 °C 
 36.8 °C36.7 °C35 °C 
 36.7 °C36.2 °C33.5 °C 
Maximal: 36.8 °C
Durchschnitt: 35.8 °C
32.6 °C32.6 °C35.8 °C
32.6 °C33.4 °C36.3 °C
32.1 °C33.6 °C37.3 °C
Maximal: 37.3 °C
Durchschnitt: 34 °C
Netzteil (max.)  32.4 °C | Raumtemperatur 21.9 °C | Voltcraft IR-260
(±) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 35.8 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Smartphone v7 auf 33.1 °C.
(+) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 36.8 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 35.5 °C (von 22.4 bis 51.7 °C für die Klasse Smartphone v7).
(+) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 37.3 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 34.1 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 30.8 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 33.1 °C.
Heatmap Front
Heatmap Front
Heatmap Rückseite
Heatmap Rückseite

Lautsprecher

Lautsprechertest "Pink Noise"
Lautsprechertest "Pink Noise"

Das Pink-Noise-Diagramm lässt schon vermuten, dass die Höhen beim an der unteren Kante liegenden Lautsprecher des LG X Screen stark überbetont sind und tatsächlich gehen hohe Frequenzen fast unangenehm stark ins Ohr. Das Klang wirkt dünn und blechern, auch bei der Sprachwiedergabe. Tiefen sind eigentlich gar nicht wahrnehmbar. Lieber sollte man ein Headset oder einen Lautsprecher per Bluetooth oder Klinkenstecker anschließen, hier ist der Klang viel besser.

Akkulaufzeit

Energieaufnahme

Leider lassen sich bei den Energieverbrauchswerten mit unserem Messgerät keine vernünftigen Werte ermitteln.

Akkulaufzeit

Auf immerhin 9:13 Stunden Laufzeit im WLAN bringt es das LG X Screen. Das ist ein ordentlicher Wert, besonders, wenn man den kleinen Akku mit 2.300 Milliamperestunden respektive 8,7 Wattstunden in Betracht zieht. Der Akku ist fest verbaut, lässt sich also nicht austauschen. Einen Arbeitstag hält das LG X Screen also durch, das bestätigt auch unsere Erfahrung während des Tests. Längere Laufzeiten können das Huawei P9 Lite oder das Honor 5X bieten.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
16h 16min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
9h 13min
Last (volle Helligkeit)
2h 57min
LG X Screen
2300 mAh
Huawei P9 Lite
3000 mAh
ZTE Blade V7
2540 mAh
LG V10
3000 mAh
Honor 5X
3000 mAh
Akkulaufzeit
36%
-6%
18%
2%
Idle
976
1404
44%
1697
74%
1053
8%
WLAN
553
604
9%
519
-6%
353
-36%
643
16%
Last
177
272
54%
203
15%
144
-19%
H.264
568
539
602

Pro

+ Zweiter Screen
+ Gute Bedienbarkeit
+ Viele Tutorials
+ Ergonomisches Gehäuse
+ Sehr leicht
+ microSD-Karten bis 2 TByte
+ NFC
+ Android 6.0.1
+ Guter Empfang

Contra

- Niedrig auflösender Bildschirm
- Bildschirmhelligkeit nur durchschnittlich
- Sprachqualität könnte besser sein
- Teils unscharfe Kamerabilder
- Vergleichsweise geringe Leistung
- Höhenlastiger Lautsprecher

Fazit

Im Test: LG X Screen. Testgerät zur Verfügung gestellt von LG Deutschland.
Im Test: LG X Screen. Testgerät zur Verfügung gestellt von LG Deutschland.

Der zweite Screen im LG X Screen ist ein nettes Feature und ein Hingucker, vor allem in dieser Preisklasse. Dafür musste LG aber an anderer Stelle sparen und das merkt man dem LG X Screen leider an allen Ecken und Enden an: Die Kameramodule liefern höchstens passable Fotos, die gerne mal unscharf werden. Der Lautsprecher quäkt höhenlastig vor sich hin, der Bildschirm löst unter Klassenstandard auf und ist auch nicht übermäßig hell.

Natürlich gibt es auch positive Aspekte an dem Smartphone: Der Empfang ist ordentlich, das Gehäuse recht stabil, es gibt DLNA und NFC. Die Bedienung per Touchscreen funktioniert zuverlässig und auch, dass LG bereits die neueste Android-Version installiert, ist vorbildlich.

Wer in dieser Preisklasse auf einen zweiten Screen nicht verzichten will, der muss deutlich Einschränkungen an anderer Stelle hinnehmen.

Insgesamt würden wir Ihnen das LG X Screen nur empfehlen, wenn Sie den zweiten Screen wirklich als zentralen Kaufgrund erachten. Ansonsten gibt es in dieser Preisklasse einfach zu viele bessere Angebote mit höher auflösenden Bildschirmen und besseren Kameras.

LG X Screen - 13.06.2016 v5.1(old)
Florian Wimmer

Gehäuse
75%
Tastatur
63 / 75 → 84%
Pointing Device
94%
Konnektivität
40 / 60 → 67%
Gewicht
95%
Akkulaufzeit
92%
Display
82%
Leistung Spiele
5 / 63 → 8%
Leistung Anwendungen
30 / 70 → 43%
Temperatur
91%
Lautstärke
100%
Audio
52 / 91 → 57%
Kamera
67%
Durchschnitt
68%
82%
Smartphone - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

Preisvergleich

Alle 1 Beträge lesen / Antworten
static version load dynamic
Loading Comments
Diesen Artikel kommentieren / Antworten
Teilen Sie diesen Artikel um uns zu unterstützen. Jeder Link hilft!
> Notebook Test, Laptop Test und News > Tests > Notebook Testberichte > Test LG X Screen Smartphone
Autor: Florian Wimmer, 14.06.2016 (Update: 15.05.2018)
Florian Schmitt
Florian Schmitt - Managing Editor Mobile
Als ich 12 war, kam der erste Computer ins Haus und sofort fing ich an rumzubasteln, zu zerlegen, mir neue Teile zu besorgen und auszutauschen – schließlich musste immer genug Leistung für die aktuellen Games vorhanden sein. Als ich 2009 zu Notebookcheck kam, testete ich mit Leidenschaft Gaming-Notebook, seit 2012 gilt meine Aufmerksamkeit vor allem Smartphones, Tablets und Zukunftstechnologien.