Notebookcheck

Test Wileyfox Spark X Smartphone

Michael Moser, Stefanie Voigt, 30.11.2016

Adel verpflichtet. Das Spark X ist bereits das fünfte Smartphone, das der britische Hersteller Wileyfox auf den hiesigen Markt bringt. Mit Dual-SIM, LTE und großem Akku möchte sich der 5,5-Zöller im Segment unter 200 Euro einen Namen machen.

Der britische Hersteller Wileyfox bringt mit dem hier getesteten Spark X schon das fünfte Smartphone auf den lokalen Markt und erweitert sein Portfolio damit um ein weiteres Phablet zum günstigen Preis von rund 180 Euro (UVP). Dafür packt man neben einem 11,4 Wh starken Akku auch ausreichend Speicherplatz, LTE sowie Dual-SIM-Funktionalität in den 5,5-Zöller. 

Das Test-Sample muss sich im Preisbereich um 200 Euro gegen viele Konkurrenten behaupten. Exemplarisch ziehen wir das LG X Power, das Acer Liquid Zest Plus, das Blackview R7 sowie das Lenovo Moto G4 Play zum Vergleich heran.

Wileyfox Spark X (Spark Serie)
Hauptspeicher
2048 MB 
Bildschirm
5.5 Zoll 16:9, 1280 x 720 Pixel 267 PPI, kapazitiv, 5-fach multitouch, IPS, NIT: TYP 420, MIN340 (LCD+TP), Dragontrail-Glas, spiegelnd: ja
Massenspeicher
16 GB eMMC Flash, 16 GB 
, 11.29 GB verfügbar
Anschlüsse
1 USB 2.0, Audio Anschlüsse: 3,5 mm Klinke, Card Reader: microSD (microSDHC mit bis zu 32 GB), Helligkeitssensor, Sensoren: A-GPS; Beschleunigungssensor, Annäherungssensor, Kompass, OTG
Netzwerk
802.11 b/g/n (b/g/n), Bluetooth 4.1, GSM Quadband (850/900/1.800/1.900 MHz), 3G Dualband (900/2.100 MHz), Upload max. 5,76 MBit/s; LTE CAT 4 Triband (800/1.800/2.600 MHz), Upload max. 50 MBit/s, Download max. 150 MBit/s;, Dual SIM, LTE, GPS
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 8.75 x 154.35 x 78.6
Akku
11.4 Wh, 3000 mAh Lithium-Polymer, wechselbar, Telefonieren 2G (laut Hersteller): 10 h, Telefonieren 3G (laut Hersteller): 3 h, Standby 2G (laut Hersteller): 352 h, Standby 3G (laut Hersteller): 290 h
Betriebssystem
Android 6.0 Marshmallow
Kamera
Primary Camera: 13 MPix Autofokus, LED-Blitz, CMOS-Sensor, Video @ 1080p/30fps
Secondary Camera: 8 MPix CMOS Sensor
Sonstiges
Lautsprecher: Monolautsprecher, Tastatur: virtuelle QWERTZ-Tastatur, Tastatur-Beleuchtung: ja, USB-Lade-/Datentransferkabel, Garantieschein und Schnellstart-Anleitung, Android Version 6.0.1 Marshmallow mit Cyanogen 13 UI, 24 Monate Garantie,
SAR Wert Körper: 1.306 W/[email protected] (CE) SAR Wert Kopf: 0.632 W/[email protected] (CE)
Dual-SIM, 2x Micro-SIM Benachrichtigungs-LED (Rot/Grün) für E-Mail, SMS; sonstige Benachrichtigungen, verpasste Anrufe UKW-Radio
, Lüfterlos
Gewicht
163 g
Preis
179.99 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Gehäuse

Das Gehäuse des Wileyfox Spark X besteht aus Kunststoff, die abnehmbare Rückseite ist in Sandstein-Schwarz gehalten. Zusätzlich soll das Gerät noch in Weiß erhältlich sein, zum Testzeitpunkt war jedoch nur Schwarz verfügbar. Das Cover mit seiner angerauten Oberfläche liegt sehr angenehm in der Hand. Das Design weiß mit einzelnen, bronze-farbenen Highlights zu gefallen. Zudem ist es mit nur 8,75 mm recht schlank geraten. Leider wurden die Android Systemtasten nicht in den doch recht breiten, unteren Rand integriert. Bei den Abmessungen überragt es die angetretenen Konkurrenten knapp. Mit 163 Gramm ist es verhältnismäßig leicht, einzig das LG X Power bringt mit 139 Gramm weniger auf die Waage.

Die saubere Verarbeitung mit gleichmäßigen Spaltmaßen gefällt, die Stabilität könnte dennoch etwas besser sein. Beim Verwindungstest knirscht das Gehäuse kaum hörbar, Druck ist sehr schnell im Display zu sehen.

Neben dem wechselbaren Akku kommen beim Öffnen des Gerätes Einschübe für microSD- sowie die beiden Micro-SIM-Karten zum Vorschein. Hot swapping ist nicht möglich, da der Akku die Einschübe verdeckt.

Größenvergleich

154.3 mm 77.4 mm 9.8 mm 175 g154.35 mm 78.6 mm 8.75 mm 163 g152 mm 78 mm 8.9 mm 197 g148.9 mm 74.9 mm 7.9 mm 139 g144.4 mm 72 mm 9.9 mm 137 g

Ausstattung

Der interne Gerätespeicher misst 16 GB, wovon rund 11 GB zur freien Verfügung stehen. Zudem gibt es klassenübliche 2 GB Arbeitsspeicher, einzig das Blackview R7 trumpft mit satten 32 respektive 4 GB auf. Der interne Speicher lässt sich per microSD-Karte um bis zu 32 GB erweitern. Im Test kam das Gerät sogar mit 64 GB zurecht. Leider stehen die hauptsächlich für Medien zur Verfügung, denn Apps lassen sich nicht immer auf die Speicherkarte transferieren. So weigert sich neben einigen Benchmarks auch die App Dropbox gegen App2SD. USB-OTG funktioniert dagegen tadellos.

Software

Der Clou beim Spark X ist wie bei allen Wileyfox Smartphones das erweiterte Betriebssystem. Man verwendet hier kein reines Android 6.0.1 Marshmellow, sondern eine Weiterentwicklung basierend auf dem quelloffenen CyanogenMod. Cyanogen OS 13 kommt zum Einsatz, hier sind Basis-Apps wie E-Mail oder der Browser nicht von Google. Zudem lässt sich das System weitgreifender vom Nutzer individualisieren, beispielsweise lassen sich durch Edge Swipe Musiktitel wechseln oder die Helligkeit verändern. Apps lassen sich über einen langen Druck auf Zurück vollständig schließen, das muss aber in den Entwickleroptionen eingestellt sein (freigeschalten durch achtmaliges Drücken auf den Menüpunkt Build Nummer). Angesichts der neuesten Marktentwicklung wäre aber ein reines Android zukunftsorientierter gewesen.

Android 6 Marshmellow wurde modifiziert.
Android 6 Marshmellow wurde modifiziert.
Das Spark X setzt ...
Das Spark X setzt ...
... wie alle Smartphones von Wileyfox auf ...
... wie alle Smartphones von Wileyfox auf ...
... Cyanogen als Betriebssystem.
... Cyanogen als Betriebssystem.
Edge Swipe
Edge Swipe
AudioFX
AudioFX
Telefon-App
Telefon-App
Truecaller
Truecaller

Kommunikation und GPS

Das Wileyfox Spark X unterstützt Triband-LTE Cat.4 mit Geschwindigkeiten von bis zu 150 Mbit pro Sekunde (Download) und maximal 50 Mbit/s im Upload. Quadband-GSM und Dualband-UMTS stehen ebenso bereit. Im Test war der LTE-Empfang im o2-Netz im Stadtbereich in Ordnung. WLAN wird nach Standard 802.11 b/g/n unterstützt, Bluetooth 4.1 ist ebenso an Bord.

Unseren WLAN-Test mit dem Referenz-Router Linksys EA8500 in exakt einem Meter Abstand absolviert das Testgerät ausreichend gut, das LG X Power ist hier aber noch etwas fixer unterwegs. In unserem aktuellen Testszenario werden 10 Streams gleichzeitig gesendet, die Datenblockgröße beträgt dabei 4 Megabyte.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
LG X Power K220
Mali-T720 MP2, MT6735, 16 GB eMMC Flash
47.1 MBit/s ∼100% +2%
Wileyfox Spark X
Mali-T720 MP2, MT6735, 16 GB eMMC Flash
46 MBit/s ∼98%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
LG X Power K220
Mali-T720 MP2, MT6735, 16 GB eMMC Flash
53.5 MBit/s ∼100% +11%
Wileyfox Spark X
Mali-T720 MP2, MT6735, 16 GB eMMC Flash
48.3 MBit/s ∼90%
GPS-Test Innenraum
GPS-Test Innenraum
GPS-Test draußen
GPS-Test draußen

Das verbaute GPS-Modul des Wileyfox Spark X ist eher mau, der SAT-Fix mit der App GPS-Test gelang im Büro in Fensternähe erst, nachdem dieser im Freien durchgeführt war. Hier dauerte es immerhin eine Minute bis zum Fix. Die Genauigkeit geht mit neun Metern im Haus und vier Metern auf dem Balkon noch in Ordnung.

Unser Praxistest mit dem Fahrrad im Direktvergleich mit dem Fahrrad-Computer Garmin Edge 500 fällt durchwachsen aus: Zwar unterscheidet sich die gemessene Wegstrecke lediglich um 600 Meter bei einer Gesamtstrecke von rund 12 Km, im Detail werden jedoch Unterschiede sichtbar. Gerade bei der Brückenüberquerung treten deutliche Abweichungen zutage. Für eine Freizeitnavigation ist die gebotene Leistung noch akzeptabel.

GPS Garmin Edge – Überblick
GPS Garmin Edge – Überblick
GPS Garmin Edge – Kreuzung
GPS Garmin Edge – Kreuzung
GPS Garmin Edge – Flussufer
GPS Garmin Edge – Flussufer
GPS Wileyfox Spark X – Übersicht
GPS Wileyfox Spark X – Übersicht
GPS Wileyfox Spark X – Kreuzung
GPS Wileyfox Spark X – Kreuzung
GPS Wileyfox Spark X – Flussufer
GPS Wileyfox Spark X – Flussufer

Telefonfunktionen und Sprachqualität

Die Telefon-App wurde kaum vom Hersteller angepasst und bietet dieselben Funktionen wie die Google-Standard-App. Neben dem Tastenfeld gibt es Zugriff auf Anruflisten, Kontakte sowie Gruppen. Zudem lassen sich mit der Dual-SIM-Funktionalität zwei Micro-SIM-Karten gleichzeitig betreiben, man kann jederzeit dazwischen wechseln.

Die Sprachqualität des Wileyfox Spark X ist eher mäßig, gerade auf Seite des Test-Samples enttäuschen die blecherne Stimmwiedergabe und teils starke Verzerrungen. Der Gesprächspartner beschrieb das Gebotene dagegen als Standard mit wenig Nebengeräuschen.

Kameras

Frontkamera
Frontkamera

Der CMOS-Sensor der Hauptkamera löst mit 13 Megapixeln auf, zudem bietet das Wileyfox Spark X neben einem LED-Blitz auch einen Autofokus. Videos werden in Full-HD bei 30 Bildern pro Sekunde aufgezeichnet. Im Klassenvergleich ist das absolut standesgemäß. Wenn die Kamera-App nach einer Gedenksekunde gestartet ist, reagiert sie im Live-Bild wohl aufgrund des leicht überforderten Prozessors leicht verzögert. Die Bilder sind annehmbar, wenn auch die Auslöseverzögerung teils recht lange ausfällt. Für ein ordentliches Bild sollte man sich jedoch nicht auf die Autobelichtung verlassen und selbst nachjustieren. Für Schnappschüsse ist die Linse weniger geeignet. Generell krankt die Fotoqualität an einer zu kühlen Farbtemperatur, sodass immer ein leichter Blaustich über den Bildern liegt, was besonders bei Low-Light-Aufnahmen deutlich wird. Hier saufen dunkle Bildinhalte komplett ab, die generell schon nicht berauschende Schärfe fällt hier gefühlt auf VGA-Niveau ab. Die Frontkamera nutzt maximal 8 Megapixel und benötigt ein optimal ausgeleuchtetes Motiv, um halbwegs brauchbare Aufnahmen zu gewährleisten. Bereits bei normaler Zimmerbeleuchtung kämpfen Fotos mit hohem Bildrauschen, geringer Schärfe und flauen Farben. Für so ein günstiges Gerät bewegt sich das Gebotene insgesamt dennoch im annehmbarem Bereich.

Bildervergleich

Wählen Sie eine Szene und navigieren Sie im ersten Bild. Ein Klick ändert die Position bei Touchscreens. Ein Klick auf die vergrößerten Bilder öffnet das Original in einem neuen Fenster. Das erste Bild zeigt das skalierte Foto, welches mit dem Testgerät aufgenommen wurde.

Szene 1Szene 2Szene 3

Für eine exakte Analyse der Farbgenauigkeit der Kamera ziehen wir den ColorChecker Passport hinzu und beurteilen die Qualität unter kontrollierten Lichtbedingungen anhand eines Fotos mit der Hauptkamera. Im zentralen Bereich ist die Bildschärfe noch in Ordnung, zu den Rändern hin fällt sie jedoch stark ab. Gerade vor farbigem Hintergrund ist Schrift kaum mehr lesbar, die Darstellung wirkt über den ganzen Bereich stark verwaschen. Die Farbwiedergabe ist erstaunlich akkurat, hat generell aber etwas wenig Sättigung und wirkt leicht verwaschen

Referenzkarte abfotografiert
Referenzkarte abfotografiert
Referenzkarte Detail
Referenzkarte Detail
ColorChecker Farben abfotografiert. In der unteren Hälfte jedes Patches haben wir die Originalfarben abgebildet.
ColorChecker Farben abfotografiert. In der unteren Hälfte jedes Patches haben wir die Originalfarben abgebildet.

Zubehör und Garantie

Neben dem Gerät selbst und dem Akku legt Wileyfox dem Smartphone lediglich ein Flachband-USB-Kabel und eine Kurzanleitung bei. Großes Manko: Dem Spark X wird kein Ladeadapter beigefügt.

Der Garantiezeitraum für das Gerät beträgt 24 Monate, der Akku ist wie gewöhnlich nur 6 Monate abgesichert.

Eingabegeräte & Bedienung

Die Standard-Android-QWERTZ-Tastatur hat die Ziffern als Doppelbelegung auf der obersten Buchstabenreihe, dadurch sind die Tasten dafür angenehm groß geraten. Wie üblich lässt sich die Tastatur vielfältig einstellen.

Die Empfindlichkeit des Touchscreens ist bis in die Ecken hinein gut, die Gleitfähigkeit ebenso. Die automatische Bilddrehung benötigt jedoch eine Gedenksekunde. Der Druckpunkt der Hardware-Tasten ist ordentlich, wenn auch die Lautstärkewippe etwas schwammig daherkommt.

Tastatur hochkant
Tastatur hochkant
Tastatur quer
Tastatur quer

Display

Subpixel-Aufnahme
Subpixel-Aufnahme

Mit einer Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln bewegt sich das Testgerät auf Klassenniveau, einzig das Blackview R7 protzt hier schon mit FullHD. Dennoch werden Bildinhalte auf dem Display recht klar und scharf dargestellt. Highlight des Displays sind sicher die hohe Luminanz mit durchschnittlich 542 cd/m² sowie die sehr homogene Ausleuchtung von 96 Prozent, nicht mal der Primus Blackview R7 im Vergleichsfeld kommt hier mit. Beim praxisnahen APL50-Test messen wir in der Bildschirmmitte eine Luminanz von 552 cd/m², mit aktivem Umgebungslichtsensor immer noch 550 cd/m². Die Abweichungen vom Maximalwert sind demnach vernachlässigbar.

534
cd/m²
545
cd/m²
546
cd/m²
543
cd/m²
554
cd/m²
546
cd/m²
541
cd/m²
534
cd/m²
535
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 554 cd/m² Durchschnitt: 542 cd/m² Minimum: 20.09 cd/m²
Ausleuchtung: 96 %
Helligkeit Akku: 554 cd/m²
Kontrast: 815:1 (Schwarzwert: 0.68 cd/m²)
ΔE Color 5.2 | 0.4-29.43 Ø6.1
ΔE Greyscale 6.8 | 0.64-98 Ø6.4
Gamma: 2.24
Wileyfox Spark X
IPS, 1280x720, 5.5
LG X Power K220
IPS, 1280x720, 5.3
Acer Liquid Zest Plus
IPS, 1280x720, 5.5
Lenovo Moto G4 Play
IPS, 1280x720, 5
Blackview R7
IPS, 1920x1080, 5.5
Bildschirm
-2%
-9%
1%
-39%
Helligkeit Bildmitte
554
381
-31%
414
-25%
412
-26%
552
0%
Brightness
542
352
-35%
420
-23%
414
-24%
526
-3%
Brightness Distribution
96
85
-11%
94
-2%
94
-2%
91
-5%
Schwarzwert *
0.68
0.2
71%
0.33
51%
0.42
38%
0.64
6%
Kontrast
815
1905
134%
1255
54%
981
20%
863
6%
DeltaE Colorchecker *
5.2
7.3
-40%
8.1
-56%
5.6
-8%
11
-112%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
10.7
21.2
-98%
13.8
-29%
9.7
9%
20.8
-94%
DeltaE Graustufen *
6.8
7.4
-9%
9.6
-41%
6.9
-1%
14.3
-110%
Gamma
2.24 98%
2.26 97%
2 110%
2.4 92%
2.21 100%
CCT
7118 91%
8417 77%
7754 84%
8422 77%
12996 50%

* ... kleinere Werte sind besser

Der Schwarzwert mit 0,68 cd/m² (APL50: 0,69 cd/m²) wie auch der Kontrast von 815:1 sind für ein IPS-Panel unter dem Durchschnitt, subjektiv aber völlig ausreichend angesichts der Preisklasse. Clouding ist kaum sichtbar, nur bei einfarbigem, schwarzem Testbild minimal.

Bei der Farbwiedergabe ist das Display verbesserungswürdig, gerade die starke Überbetonung von Grün wird teils in einem leichten Farbstich sichtbar. Die Graustufen sowie das Gamma gehen in Ordnung, wenn auch hier ein blauer Farbstich deutlich ist.

CalMAN Farbgenauigkeit
CalMAN Farbgenauigkeit
CalMAN Farbraum
CalMAN Farbraum
CalMAN Graustufen
CalMAN Graustufen
CalMAN Sättigung
CalMAN Sättigung

Der Außengebrauch gelingt dem Wileyfox Spark X aufgrund der hohen Maximalhelligkeit recht überzeugend, wird aber wie üblich durch eine stark spiegelnde Displayoberfläche erschwert. Dank IPS-Technologie bleibt die Farbdarstellung lange stabil, erst bei extremen Blickwinkeln nimmt die Helligkeit ab.

Außeneinsatz
Außeneinsatz
Außeneinsatz
Außeneinsatz
Blickwinkel
Blickwinkel

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
30 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 13 ms steigend
↘ 17 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 72 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (25.5 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
39 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 16 ms steigend
↘ 23 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 40 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (40.7 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 52 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9705 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Leistung

Im Wileyfox Spark X kommt der mit 1,5 GHz getaktete Mediatek MT6735 64-Bit-SoC mit integrierter Mali-T720 MP2 Grafikkarte zum Einsatz. Beiden stehen 2 Gigabyte Arbeitsspeicher zur Verfügung. Die Mittelklasse-Hardware wird auch in den Konkurrenzgeräten verwendet, dennoch kann sich unser Testsample teils absetzen. Im PCMark-Benchmark-Test muss es sich aber den Mitbewerbern gesamt unterordnen. Einzig das Blackview R7 nutzt den stärkeren Mediatek Helio P10 MT6755 und liegt in allen Benchmarks vorne. 

Im Alltagsbetrieb fällt die mittelmäßige Leistung jedoch nicht ins Gewicht, die Arbeitsgeschwindigkeit ist annehmbar flüssig und fast ohne Verzögerungen. So mancher App-Start benötigt dennoch eine Gedenksekunde.

AnTuTu v6 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Wileyfox Spark X
32729 Points ∼12%
Blackview R7
50572 Points ∼18% +55%
Acer Liquid Zest Plus
30676 Points ∼11% -6%
Lenovo Moto G4 Play
28399 Points ∼10% -13%
LG X Power K220
30432 Points ∼11% -7%
Geekbench 3
64 Bit Multi-Core Score (nach Ergebnis sortieren)
Wileyfox Spark X
1700 Points ∼5%
64 Bit Single-Core Score (nach Ergebnis sortieren)
Wileyfox Spark X
611 Points ∼12%
3DMark
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 Physics (nach Ergebnis sortieren)
Wileyfox Spark X
835 Points ∼20%
Blackview R7
1155 Points ∼27% +38%
Acer Liquid Zest Plus
831 Points ∼20% 0%
Lenovo Moto G4 Play
716 Points ∼17% -14%
LG X Power K220
860 Points ∼20% +3%
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Wileyfox Spark X
172 Points ∼2%
Blackview R7
518 Points ∼5% +201%
Acer Liquid Zest Plus
172 Points ∼2% 0%
Lenovo Moto G4 Play
42 Points ∼0% -76%
LG X Power K220
165 Points ∼2% -4%
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 (nach Ergebnis sortieren)
Wileyfox Spark X
209 Points ∼3%
Blackview R7
590 Points ∼8% +182%
Acer Liquid Zest Plus
209 Points ∼3% 0%
Lenovo Moto G4 Play
53 Points ∼1% -75%
LG X Power K220
201 Points ∼3% -4%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Physics (nach Ergebnis sortieren)
Wileyfox Spark X
10441 Points ∼12%
Blackview R7
12585 Points ∼15% +21%
Acer Liquid Zest Plus
9768 Points ∼11% -6%
Lenovo Moto G4 Play
9256 Points ∼11% -11%
LG X Power K220
10103 Points ∼12% -3%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Graphics Score (nach Ergebnis sortieren)
Wileyfox Spark X
4680 Points ∼1%
Blackview R7
10334 Points ∼2% +121%
Acer Liquid Zest Plus
4333 Points ∼1% -7%
Lenovo Moto G4 Play
3858 Points ∼1% -18%
LG X Power K220
4330 Points ∼1% -7%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Score (nach Ergebnis sortieren)
Wileyfox Spark X
5334 Points ∼2%
Blackview R7
10762 Points ∼5% +102%
Acer Liquid Zest Plus
4944 Points ∼2% -7%
Lenovo Moto G4 Play
4432 Points ∼2% -17%
LG X Power K220
4960 Points ∼2% -7%
GFXBench (DX / GLBenchmark) 2.7
1920x1080 T-Rex HD Offscreen C24Z16 (nach Ergebnis sortieren)
Wileyfox Spark X
8.4 fps ∼0%
Blackview R7
17 fps ∼0% +102%
Acer Liquid Zest Plus
14 fps ∼0% +67%
Lenovo Moto G4 Play
5.2 fps ∼0% -38%
LG X Power K220
8.4 fps ∼0% 0%
T-Rex HD Onscreen C24Z16 (nach Ergebnis sortieren)
Wileyfox Spark X
15 fps ∼0%
Blackview R7
17 fps ∼1% +13%
Acer Liquid Zest Plus
8.4 fps ∼0% -44%
Lenovo Moto G4 Play
9.6 fps ∼0% -36%
LG X Power K220
15 fps ∼0% 0%
GFXBench 3.0
off screen Manhattan Offscreen OGL (nach Ergebnis sortieren)
Wileyfox Spark X
3 fps ∼1%
Blackview R7
4.7 fps ∼1% +57%
Acer Liquid Zest Plus
6 fps ∼1% +100%
Lenovo Moto G4 Play
1.8 fps ∼0% -40%
LG X Power K220
3.1 fps ∼1% +3%
on screen Manhattan Onscreen OGL (nach Ergebnis sortieren)
Wileyfox Spark X
6.7 fps ∼2%
Blackview R7
4.7 fps ∼1% -30%
Acer Liquid Zest Plus
3 fps ∼1% -55%
Lenovo Moto G4 Play
4.1 fps ∼1% -39%
LG X Power K220
6.6 fps ∼2% -1%
GFXBench 3.1
off screen Manhattan ES 3.1 Offscreen (nach Ergebnis sortieren)
Wileyfox Spark X
1.9 fps ∼0%
Blackview R7
2.5 fps ∼0% +32%
Acer Liquid Zest Plus
4.4 fps ∼0% +132%
LG X Power K220
2 fps ∼0% +5%
on screen Manhattan ES 3.1 Onscreen (nach Ergebnis sortieren)
Wileyfox Spark X
4.8 fps ∼0%
Blackview R7
2.5 fps ∼0% -48%
Acer Liquid Zest Plus
1.9 fps ∼0% -60%
LG X Power K220
4.1 fps ∼0% -15%
PCMark for Android - Work performance score (nach Ergebnis sortieren)
Wileyfox Spark X
3007 Points ∼15%
Blackview R7
4364 Points ∼22% +45%
Acer Liquid Zest Plus
3813 Points ∼19% +27%
Lenovo Moto G4 Play
4283 Points ∼22% +42%
LG X Power K220
3759 Points ∼19% +25%
BaseMark OS II
Web (nach Ergebnis sortieren)
Wileyfox Spark X
10 Points ∼0%
Blackview R7
10 Points ∼0% 0%
Acer Liquid Zest Plus
10 Points ∼0% 0%
Lenovo Moto G4 Play
551 Points ∼27% +5410%
LG X Power K220
10 Points ∼0% 0%
Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Wileyfox Spark X
292 Points ∼1%
Blackview R7
655 Points ∼2% +124%
Acer Liquid Zest Plus
286 Points ∼1% -2%
Lenovo Moto G4 Play
313 Points ∼1% +7%
LG X Power K220
290 Points ∼1% -1%
Memory (nach Ergebnis sortieren)
Wileyfox Spark X
773 Points ∼12%
Blackview R7
1030 Points ∼16% +33%
Acer Liquid Zest Plus
450 Points ∼7% -42%
Lenovo Moto G4 Play
741 Points ∼12% -4%
LG X Power K220
521 Points ∼8% -33%
System (nach Ergebnis sortieren)
Wileyfox Spark X
1222 Points ∼7%
Blackview R7
1971 Points ∼12% +61%
Acer Liquid Zest Plus
1090 Points ∼7% -11%
Lenovo Moto G4 Play
1035 Points ∼6% -15%
LG X Power K220
1092 Points ∼7% -11%
Overall (nach Ergebnis sortieren)
Wileyfox Spark X
227 Points ∼3%
Blackview R7
338 Points ∼4% +49%
Acer Liquid Zest Plus
192 Points ∼2% -15%
Lenovo Moto G4 Play
603 Points ∼7% +166%
LG X Power K220
200 Points ∼2% -12%

Legende

 
Wileyfox Spark X Mediatek MT6735, ARM Mali-T720 MP2, 16 GB eMMC Flash
 
Blackview R7 Mediatek Helio P10 MT6755, ARM Mali-T860 MP2, 32 GB eMMC Flash
 
Acer Liquid Zest Plus Mediatek MT6735, ARM Mali-T720 MP2, 16 GB eMMC Flash
 
Lenovo Moto G4 Play Qualcomm Snapdragon 410 APQ8016, Qualcomm Adreno 306, 16 GB eMMC Flash
 
LG X Power K220 Mediatek MT6735, ARM Mali-T720 MP2, 16 GB eMMC Flash

Der vorinstallierte Browser kann in Sachen Geschwindigkeit überzeugen, wiederum muss sich das Wileyfox Spark X nur dem flotten Blackview R7 geschlagen geben. Dennoch empfehlen wir die Installation des deutlich schnelleren Chrome Browsers.

Octane V2 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Wileyfox Spark X
3239 Points ∼7%
Blackview R7
3885 Points ∼8% +20%
Acer Liquid Zest Plus
2697 Points ∼5% -17%
Lenovo Moto G4 Play
2773 Points ∼6% -14%
LG X Power K220
2657 Points ∼5% -18%
Mozilla Kraken 1.1 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Wileyfox Spark X
12625 ms * ∼21%
Blackview R7
9748.3 ms * ∼16% +23%
Acer Liquid Zest Plus
12910 ms * ∼22% -2%
Lenovo Moto G4 Play
12952.9 ms * ∼22% -3%
LG X Power K220
13196 ms * ∼22% -5%
JetStream 1.1 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Wileyfox Spark X
20.745 Points ∼6%
Blackview R7
25.349 Points ∼8% +22%
Acer Liquid Zest Plus
18.028 Points ∼5% -13%
Lenovo Moto G4 Play
17.094 Points ∼5% -18%
LG X Power K220
18.133 Points ∼5% -13%

* ... kleinere Werte sind besser

Der Zugriff auf unsere Referenz-microSD-Karte Toshiba Exceria Pro M401 fällt im Vergleich recht schnell aus, wenn auch die Performanz der Karte nicht mal annähernd ausgereizt wird. Das Lenovo Moto G4 Play schafft das dennoch bedeutend fixer als das Spark X. Der interne eMMC-Speicher wird im Klassenvergleich nicht so flott angesprochen, nur beim Schreiben von kleinen Speicherblöcken kann das Wileyfox Spark X noch punkten. Man muss also im Alltag teils mit etwas längeren Wartezeiten rechnen.

Wileyfox Spark XBlackview R7Acer Liquid Zest PlusLenovo Moto G4 PlayLG X Power K220
AndroBench 3-5
42%
-7%
55%
-3%
Sequential Write 256KB SDCard
20.59
11.87
-42%
16.17
-21%
51.1
148%
18.17
-12%
Sequential Read 256KB SDCard
39.5
15.56
-61%
27.68
-30%
65.5
66%
32.08
-19%
Random Write 4KB
15.57
11.4
-27%
7.95
-49%
28.31
82%
7.32
-53%
Random Read 4KB
12.26
28.02
129%
20.25
65%
17.9
46%
18.78
53%
Sequential Write 256KB
37.91
122.67
224%
39.51
4%
43.95
16%
43.74
15%
Sequential Read 256KB
194.78
247.58
27%
178.65
-8%
144.12
-26%
196.81
1%

Spiele

Fans mobiler Spiele müssen sich beim Wileyfox auf genügsamere Games und teils stark heruntergeschraubte Detailstufe einstellen. Sowohl Asphalt 8: Airborne als auch das auf Android noch recht frische Strategiespiel Banner Saga 2 laufen dann einigermaßen flüssig und nur mit gelegentlichen Rucklern. Die Ladezeiten sind aber gerade bei Letzterem sehr lange. Wer auf ein geschmeidiges Spielerlebnis mit hohen Details wert legt, muss sich ein Smartphone mit stärkerem SoC suchen.

Asphalt 8
Asphalt 8
Banner Saga 2
Banner Saga 2

Emissionen

Temperatur

Das Wileyfox Spark X erwärmt sich im Idle-Modus eigentlich nicht spürbar, wir messen dennoch an der unteren Frontseite bereits hier maximal 38,5 °C. Unter Last steigt dieser Wert auf 40,5 °C, im Schnitt sind es aber mit 37,3 °C unbedenkliche Werte. Gerade die Rückseite wird mit durchschnittlich 34,9 °C nie unangenehm warm.

Max. Last
 35.6 °C35.6 °C39.9 °C 
 36.8 °C36.5 °C40.5 °C 
 36.7 °C36.6 °C37.6 °C 
Maximal: 40.5 °C
Durchschnitt: 37.3 °C
34.4 °C33.9 °C35.6 °C
34 °C34.6 °C36.3 °C
32.7 °C35 °C37.2 °C
Maximal: 37.2 °C
Durchschnitt: 34.9 °C
Raumtemperatur 21.2 °C | Voltcraft IR-260
(±) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 37.3 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Smartphone auf 33.1 °C.
(±) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 40.5 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 35.6 °C (von 22.4 bis 51.7 °C für die Klasse Smartphone).
(+) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 37.2 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 34.1 °C).
(±) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 33.9 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 33.1 °C.
Heatmap Front
Heatmap Front
Heatmap Rückseite
Heatmap Rückseite

Lautsprecher

Pink-Noise-Messung
Pink-Noise-Messung

Der Monolautsprecher ist an der unteren Rückseite des Gerätes platziert, wodurch er leider oft verdeckt wird. Der Klang ist nicht gerade eine Wohltat, aber angesichts der Preisklasse annehmbar. Wie üblich hat der mittelklassige Sound mit zu wenig Bass und zurücktretenden Mitten zu kämpfen, daran kann auch der AudioFX getaufte EQ nicht viel ändern. Immerhin ist der Hochton recht linear und nicht überbetont, und der Ton wird bei Maximallautstärke nicht allzu sehr verzerrt. Musikgenuß stellt sich erst durch die Verwendung eines ordentlichen Kopfhörers ein, der an der rauscharmen 3,5-mm-Klinkenbuchse oder via Bluetooth Anschluss findet.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2031.638.22525.435.23125.334.44032.932.55033.643.16331.631.68028.429.91002725.612520.826.41602231.420021.333.425020.837.131521.243.240019.446.550019.554.363017.759.480017.965.3100017.869.9125017.369160017.467.9200016.766.6250017.264.9315018.264.2400017.965500017.665.4630017.766.3800017.869.61000017.970.71250018.164.81600018.254.5SPL3078.7N1.341.9median 17.9median 64.8Delta1.310.617.919.719.617.919.618.619.519.617.617.521.317.62019.223.22017.715.620.717.715.516.621.915.517.218.214.417.218.120.315.918.128.930.425.328.91424.611.81414.929.511.914.916.432.413.516.418.934.214.718.922.238.813.422.225.843.914.425.83046.910.63036.853.1836.84056.98.94039.856.39.839.83956.183936.952.68.136.936.553.66.536.535.453.86.435.437.756.46.237.74058.15.74044595.74443.658.65.743.638.6545.838.63246.15.8322437.25.62451.167.620.851.17.121.20.37.1median 35.4median 52.6median 8.1median 35.4810.33.6824.323.124.324.322.32122.722.322.720.322.622.723.723.229.623.721.221.922.221.219.119.32019.117.617.118.517.620.120.12120.130.630.931.930.616.71616.516.718.218.317.318.217.817.618.317.81719.517.31719.529.216.419.527.13917.827.130.643.414.830.63850.915.73842.35616.442.345.66015.845.647.861.713.647.850.963.114.850.950.26312.650.252.264.711.252.252.86510.952.853.4669.753.452.4659.652.448.6619.748.64153.69.44134.147.69.434.129.743.79.429.761.774.426.161.712.828.50.812.8median 38median 50.9median 14.8median 3814.216.82.814.232.435.631.335.231.735.82627.639.436.236.234.228.627.725.425.121.32323.326.122.532.222.440.121.346.418.454.617.563.217.564.317.268.316.871.117.372.817.47216.673.117.37317.672.917.674.117.772.717.473.117.772.917.972.118.173.918.175.829.884.31.357.6median 17.7median 721.61231.653.425.432.925.33032.937.233.640.631.640.428.432.42729.220.823.82222.521.327.720.834.621.240.619.448.919.55517.760.417.969.217.874.917.380.117.477.116.773.717.27518.275.517.974.217.674.917.778.717.882.717.97718.166.818.264.83088.51.371.5median 17.9median 69.21.315.5hearing rangehide median Pink NoiseWileyfox Spark XLenovo Moto G4 PlayBlackview R7Acer Liquid Zest PlusLG X Power K220
Wileyfox Spark X Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (78.71 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 32% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (7.7% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | verringerte Mitten, vom Median 6.1% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (8% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 1.9% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (2.7% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (24.5% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 48% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 11% vergleichbar, 40% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 13%, durchschnittlich ist 25%, das schlechteste Gerät hat 44%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 68% aller getesteten Geräte waren besser, 7% vergleichbar, 25% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Lenovo Moto G4 Play Audio Analyse

(-) | Nicht sonderlich laut spielende Lautsprecher (67.6 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 24% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (10.4% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | verringerte Mitten, vom Median 5% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (7.6% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 3.6% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (3.7% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (22.6% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 32% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 11% vergleichbar, 57% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 13%, durchschnittlich ist 25%, das schlechteste Gerät hat 44%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 58% aller getesteten Geräte waren besser, 7% vergleichbar, 35% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Blackview R7 Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (74.4 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 30.5% niedriger als der Median
(-) | keine lineare Bass-Wiedergabe (15.5% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | verringerte Mitten, vom Median 9.8% abweichend
(-) | die Mitten sind nicht linear (15.2% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 11.7% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (6.2% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(-) | hörbarer Bereich ist nur wenig linear (42.7% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 98% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 1% vergleichbar, 0% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 13%, durchschnittlich ist 25%, das schlechteste Gerät hat 44%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 99% aller getesteten Geräte waren besser, 1% vergleichbar, 1% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Acer Liquid Zest Plus Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (84.28 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 39.9% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (8.6% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | verringerte Mitten, vom Median 5% abweichend
(+) | lineare Mitten (6.5% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 1% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (1.1% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (23.4% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 37% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 14% vergleichbar, 49% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 13%, durchschnittlich ist 25%, das schlechteste Gerät hat 44%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 62% aller getesteten Geräte waren besser, 8% vergleichbar, 30% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

LG X Power K220 Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (88.5 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 39.4% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (9.1% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | verringerte Mitten, vom Median 9% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (11.2% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 7.7% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (4.8% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(-) | hörbarer Bereich ist nur wenig linear (31.3% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 86% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 5% vergleichbar, 8% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 13%, durchschnittlich ist 25%, das schlechteste Gerät hat 44%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 90% aller getesteten Geräte waren besser, 3% vergleichbar, 6% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Frequenzdiagramm im Vergleich (Checkboxen oben an-/abwählbar!)

Akkulaufzeit

Energieaufnahme

Das Wileyfox Spark X zeigt sich im Klassenvergleich als recht genügsam, nur das Lenovo Moto G4 Play ist noch sparsamer. Nur 0,53 bis 1,86 Watt im Idle und maximal 4,21 Watt unter Volllast sind angenehm gering. Das lässt auf lange Akkulaufzeiten hoffen.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.06 / 0.16 Watt
Idledarkmidlight 0.53 / 1.76 / 1.86 Watt
Last midlight 3.97 / 4.21 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Wileyfox Spark X
3000 mAh
LG X Power K220
4100 mAh
Lenovo Moto G4 Play
2800 mAh
Blackview R7
3000 mAh
Acer Liquid Zest Plus
5000 mAh
Stromverbrauch
2%
3%
-115%
-16%
Idle min *
0.53
0.64
-21%
0.68
-28%
1.83
-245%
0.83
-57%
Idle avg *
1.76
1.3
26%
1.58
10%
3.21
-82%
2.06
-17%
Idle max *
1.86
1.34
28%
1.61
13%
3.45
-85%
2.08
-12%
Last avg *
3.97
4.18
-5%
3.36
15%
5.67
-43%
3.53
11%
Last max *
4.21
4.87
-16%
3.91
7%
9.16
-118%
4.49
-7%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Diese fallen dann auch im Konkurrenzvergleich recht ansehnlich aus, auch wenn das Lenovo Moto G4 Play trotz etwas kleinerem Akku teils noch etwas mehr Reserven hat. Der "stattliche Akku mit 3.000 mAh" bietet laut Wileyfox "mehr Saft für unterwegs". Tatsächlich punktet das Spark X bei unserem WLAN-Test. Hier läuft bei einer Bildschirmhelligkeit von 25 Prozent (150 cd/m²) ein Internetskript, das aktuelle Webseiten mit HTML5- und Javascript-Inhalten simuliert. 11:15 Stunden reicht die Puste zum Surfen, das ist mehr als ordentlich. Full-HD-Videos saugen den Akku bei gleichen Bedingungen erst nach knapp 13 Stunden leer - damit ist auch ein Langstreckenflug kein Problem. Unter voller Last und bei maximaler Helligkeit muss das Wileyfox Spark X nach 4:24 Stunden nachtanken.

Im gemischten Alltagsbetrieb dürften Laufzeiten von zwei bis drei Tagen drin sein. Zudem ist der Akku wechselbar, sodass auch Hardcore-Nutzer mit einem Ersatzakku mobil bleiben können.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
23h 01min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
11h 15min
Big Buck Bunny H.264 1080p
12h 57min
Last (volle Helligkeit)
4h 24min
Wileyfox Spark X
3000 mAh
LG X Power K220
4100 mAh
Blackview R7
3000 mAh
Lenovo Moto G4 Play
2800 mAh
Acer Liquid Zest Plus
5000 mAh
Akkulaufzeit
42%
-39%
11%
21%
Idle
1381
1998
45%
H.264
777
683
-12%
WLAN
675
987
46%
412
-39%
630
-7%
815
21%
Last
264
365
38%
306
16%

Pro

+ Gute Akkulaufzeiten
+ helles Display
+ wechselbarer Akku
+ Design und Materialwahl schick
+ Verarbeitung ordentlich

Contra

- maue Kameramodule
- schwache Performance
- langsames Arbeitstempo
- Android Befehlstasten im Display trotz dicken Rahmens
- Display-Auflösung angesichts der Größe
- Kein Lade-Adapter dabei
- Sprachqualität nur mäßig

Fazit

Im Test: Wileyfox Spark X. Testgerät zur Verfügung gestellt von Wileyfox Deutschland.
Im Test: Wileyfox Spark X. Testgerät zur Verfügung gestellt von Wileyfox Deutschland.

Wilefoy textet selbstbewusst über sein Spark X: "Maximale Displaygröße und Akkulaufzeit machen ihn zum Traumpartner für Multimedia-Erlebnisse." Rein an unseren Bewertungen gemessen findet sich dieser Traumpartner zwar eher bei der Konkurrenz, doch insgesamt hat das Spark X einiges zu bieten, was den Ausschlag in Richtung Wileyfox lenken könnte. Da wären zunächst die vergleichsweise lange Akkulaufzeit, der wechselbare Akku und die ordentliche Verarbeitung nebst edel anmutender Materialwahl. Das helle, knackige Display überzeugt, und auch der günstige Preis kann locken. 

Das Wileyfox Spark X bietet vor allem eines: schickes Design und einen langen Atem zum günstigen Preis von unter 180 Euro. Alle, die auf der Suche nach einem günstigen Smartphone sind, sollten es in die engere Auswahl nehmen.

Weniger gut finden wir die mäßige Performance und das generell behäbige Arbeitstempo, hier findet man bereits stärkere Konkurrenz in dieser Preisklasse. Die größten Kritikpunkte sind wohl die durchwachsene Sprachqualität und die maue Foto-Performance, gerade bei wenig Licht. Der Verzicht auf einen Ladeadapter ist zwar aus umwelttechnologischen Gesichtspunkten löblich, könnte aber manche Nutzer stören. Dass das Display "nur" mit 720p auflöst, können wir da noch eher verzeihen. Auch die leichte Stabilitätsschwäche bei starkem, nicht praxisnahen Druck ist vernachlässigbar. Wer mit den Kritikpunkten nicht so gut leben kann, sollte sich die Konkurrenz in unserem Vergleichsfeld näher ansehen.

Wileyfox Spark X - 29.11.2016 v5.1
Michael Moser

Gehäuse
80%
Tastatur
76 / 75 → 100%
Pointing Device
85%
Konnektivität
39 / 60 → 65%
Gewicht
91%
Akkulaufzeit
94%
Display
82%
Leistung Spiele
10 / 63 → 15%
Leistung Anwendungen
30 / 70 → 42%
Temperatur
88%
Lautstärke
100%
Audio
54 / 91 → 59%
Kamera
58%
Durchschnitt
68%
80%
Smartphone - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

Preisvergleich

static version load dynamic
Loading Comments
Diesen Artikel kommentieren / Antworten
Teilen Sie diesen Artikel um uns zu unterstützen. Jeder Link hilft!
> Notebook Test, Laptop Test und News > Tests > Notebook Testberichte > Test Wileyfox Spark X Smartphone
Autor: Michael Moser, 30.11.2016 (Update: 15.05.2018)
Daniel Schmidt
Daniel Schmidt - Managing Editor Mobile - @Tellheim
Bereits als kleiner Zwerg fesselte mich mein Commodore 16 und entfachte meinen Enthusiasmus für Computer. Mit meinem ersten Modem surfte ich im Btx und später auch im World Wide Web. Die neuesten Techniktrends haben mich von jeher gefesselt und das gilt vor allem auch für mobile Geräte, wie Smartphones und Tablets. Für Notebookcheck bin ich seit 2013 am Ball und freue mich auf die Neuerungen, die noch kommen und wir für Sie auf Herz und Nieren testen werden.