Trotz schwacher Hardware: MacBook Neo kommt bei Fans und Medien gut an

Apple stellte das MacBook Neo am 4. März offiziell vor. Um den Preis von 599 US-Dollar (699 Euro in Deutschland) zu erreichen, musste das Unternehmen mehrere Hardware-Kompromisse eingehen. Dazu zählen ein mobiler Apple-A18-Pro-SoC, lediglich 8 GB nicht erweiterbarer Arbeitsspeicher, kein Touch-ID-Sensor im Basismodell sowie eine fehlende Tastaturbeleuchtung. Trotz dieser Einschränkungen wurde das MacBook Neo sowohl von Medien als auch von Nutzern bislang positiv aufgenommen.
Ein Blick auf den Subreddit r/macbook zeigt, dass sich viele Nutzer vor allem wegen des günstigen Preises für das MacBook Neo interessieren. Häufig wird es als preiswertes Upgrade für ältere MacBook-Modelle oder als hochwertigere Alternative zu günstigen Windows-Laptops und Chromebooks gesehen. Ein Nutzer, der sich selbst als „lebenslanger Windows-Nutzer“ bezeichnet, berichtet etwa, dass er das Gerät als Ersatz für seinen sperrigen Windows-Gaming-Laptop gekauft habe. Ausschlaggebend für die Entscheidung seien vor allem die lange Akkulaufzeit und die bessere Portabilität gewesen.
Ein anderer Nutzer erklärte, dass das MacBook Neo der ideale Rechner für seine Schwester sei, die demnächst ein Masterstudium beginnt. Sie nutzt bereits mehrere Geräte aus dem Apple-Ökosystem, darunter ein iPhone, ein iPad und eine Apple Watch. Genau auf diese Zielgruppe zielt Apple mit dem MacBook Neo ab: Nutzer, die einen günstigen Laptop für grundlegende Aufgaben wie Web-Browsing benötigen und bereits andere Apple-Geräte besitzen.
Vor diesem Hintergrund könnten Hersteller von Windows-Laptops durchaus Grund zur Sorge haben. Viele aktuelle Geräte im Preisbereich um 700 Euro können mit dem MacBook Neo kaum mithalten. Diese Einschätzung wird auch von unabhängigen Technikmedien geteilt. Von Kanälen wie Dave Lee und Linus Tech Tips bis hin zu Hardware Canucks erhält Apples neues Notebook viel Lob.
Insgesamt fallen die ersten Eindrücke zum MacBook Neo überwiegend positiv aus. Wie gut sich das Notebook im Alltag schlägt, bleibt jedoch abzuwarten. Besonders interessant wird sein, wie sich der Apple A18 Pro unter macOS schlägt und welche Laufzeiten der vergleichsweise kleine 36,5-Wh-Akku erreicht. Eine ausführliche Bewertung folgt in einem umfassenden Test.










