Apple MacBook Neo überrascht in ersten Benchmarks

Mit dem MacBook Neo (ca. 699 Euro auf Amazon) hat Apple am Mittwoch einen vergleichsweise günstigen Laptop vorgestellt, der wohl aus Kostengründen mit dem Apple A18 Pro ausgestattet ist, also dem Prozessor des iPhone 16 Pro. Der Chip besitzt zwei Performance-Kerne mit Boost-Taktfrequenzen bis 4,04 GHz, vier Effizienz-Kerne und einen Grafikchip, der mit nur fünf Kernen ausgestattet ist, statt der sechs Kerne beim iPhone 16 Pro.
Das MacBook Neo wurde nun erstmals bei Geekbench getestet. Dei CPU-Benchmarks fallen wie erwartet praktisch identisch mit jenen des iPhone 16 Pro aus. Mit 3.461 Punkten (Single-Core) und 8.668 Punkten (Multi-Core) ist das MacBook Neo etwas schneller als der Apple M1. Wie unser Vergleich zur Konkurrenz deutlich macht, kann die schiere CPU-Performance nicht mit aktuellen Konkurrenten Schritt halten, lediglich Laptops auf Basis älterer Chips wie des Intel Core i5-1334U sind noch langsamer. Die Leistung sollte für Alltagsaufgaben dennoch ausreichend sein.
Der Grafikchip überrascht im ersten Benchmark, denn mit einer Geekbench 6 Metal-Wertung von 31.286 Punkten ist die GPU nur 5,4 Prozent langsamer im Vergleich zum iPhone 16 Pro, und das trotz 16,7 Prozent weniger Recheneinheiten. Apple gewährt dem Grafikchip offenbar etwas höhere Taktfrequenzen, um den Wegfall des sechsten Kerns teilweise zu kompensieren. Die GPU ist im direkten Vergleich konkurrenzfähiger als der Prozessor, denn der Grafikchip des Snapdragon X kann weit überholt werden, die iGPUs von Intel Lunar Lake oder AMD Ryzen in diesem Preissegment sind nur rund 20 Prozent schneller.











