Apple A18 Pro des MacBook Neo stellt sich Snapdragon X, Intel Lunar Lake und AMD Ryzen im Benchmark-Vergleich

Wer sich für das neue MacBook Neo entscheidet, erhält einen relativ kompakten Laptop mit hochwertigem Aluminium-Gehäuse, großem Multitouch-Trackpad und 500 Nits hellem Display – Features, die in dieser Preisklasse alles andere als Standard sind. Allerdings müssen Käufer auch auf Vieles verzichten, von der Tastaturbeleuchtung über moderne Anschlüsse wie USB 4 bis hin zur Unterstützung für mehrere externe Monitore.
Wer mit diesen Kompromissen leben kann, muss noch abwägen, ob die gebotene Performance für den eigenen Bedarf ausreicht. Wir werden das MacBook Neo (ab 674 Euro im Preisvergleich) noch ausführlich testen. Da der Apple A18 Pro aber bereits beim iPhone 16 Pro verbaut wurde, zeigen unsere Benchmarks des Flaggschiff-Smartphones aus dem Jahr 2024 bereits, wie sich das MacBook Neo gegen ähnlich teure Konkurrenten behaupten kann.
Die Multi-Core-Prozessorleistung kann nur mit älteren Chips wie dem Intel Core i5-1334U Schritt halten, schon der AMD Ryzen 7 8840HS ist 16 Prozent leistungsstärker. Der AMD Ryzen AI 7 350 ist sogar 56 Prozent schneller, ist aber nur dann zu vergleichbaren Preisen zu bekommen, wenn Laptops mit größerem Rabatt angeboten werden. Der wohl direktere Vergleich ist der Qualcomm Snapdragon X (X1-26), der in vergleichbar teuren Laptops zu finden ist, der aber eine 75 Prozent höhere CPU-Performance erreicht. Das MacBook Air mit Apple M4 (ca. 899 Euro auf Amazon) ist ebenfalls 74 Prozent schneller, aber auch teurer.
Apple A18 Pro bietet bis zu 81% schnellere GPU als Snapdragon X
Der Grafikchip des Apple MacBook Neo fällt ebenfalls hinter den meisten Konkurrenten zurück, wobei der A18 Pro im MacBook Neo nur fünf GPU-Kerne bietet, im getesteten iPhone 16 Pro dagegen sechs Kerne – die Benchmark-Ergebnisse dürften am Ende also etwa 16 Prozent geringer ausfallen.
Die Pendants von AMD und Intel in diesem Bereich rund 17 Prozent schneller als der A18 Pro mit sechs GPU-Kernen. Den Snapdragon X kann Apple in diesem Bereich immerhin um 81 Prozent übertreffen. Alles in allem machen unsere Benchmark-Ergebnisse deutlich, dass die Konkurrenz in vielen Fällen mehr Leistung bietet als das MacBook Neo – und meist auch noch mit 16 GB Arbeitsspeicher aufwarten kann.
Nachdem der Apple A18 Pro aber eine etwas höhere Performance als der Apple M1 bietet, dürfte die Leistung für Office- und Web-Aufgaben ausreichen, und selbst leichte Bildbearbeitung sollte möglich sein. Wie sich der iPhone-Prozessor des MacBook Neo in der Praxis behaupten kann, wird spätestens unser ausführlicher Test zeigen.
Quelle(n)
Apple | Eigene








