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Update: Schizophrene Frau lässt sich einweisen, nachdem sie Werbeanzeige auf smartem Kühlschrank sieht

Schizophrene Frau lässt sich einweisen, nachdem sie Werbeanzeige auf smartem Kühlschrank sieht
Werbeanzeige auf dem Bildschirm des smarten Kühlschranks von Samsung: "Es tut uns leid, dass wir Sie verärgert haben, Carol" (Bildquelle: u/Shellnanigans via r/assholedesign)
In einem Beitrag auf der Subreddit-Seite r/LegalAdviceUK wurde berichtet, dass sich eine Frau mit Schizophrenie ins Krankenhaus einweisen ließ, nachdem sie auf ihrem smarten Kühlschrank von Samsung eine Werbeanzeige gesehen hatte. Die Botschaft lautete: „Es tut uns leid, dass wir dich verärgert haben, Carol.“ Die Betroffene hielt dies für eine persönliche Nachricht. UPDATE: Ein anderer Reddit-Nutzer zweifelt die ganze Story an – und legt Beweise vor.

Update vom 8. Dezember 2025, 17:25 Uhr GMT: In einem anderen Subreddit behauptet eine Person, das ursprüngliche Kühlschrankbild aufgenommen zu haben. Dies impliziert, dass ein anderer Redditor das Bild ohne Erlaubnis verwendet hat, um eine überzeugende, aber letztlich unwahre Geschichte zu erfinden.

Ich bin der ursprüngliche Poster des „Carol-AD“-Bildes von vor einem Monat. Ich bin ein Mann aus Amerika und heiße nicht Carol. Die Geschichte über eine schizophrene Frau namens Carol wurde höchstwahrscheinlich aus dem drittbesten Kommentar zu diesem Beitrag fabriziert. Danke!

Der Originalartikel wird wie folgt fortgesetzt:

Ein Beitrag auf der Plattform Reddit aus Großbritannien hat für Aufsehen gesorgt. Eine Familie behauptete, eine Werbung auf einem smarten Kühlschrank der Marke Samsung habe während einer psychotischen Episode zur Krankenhauseinweisung einer Angehörigen beigetragen. Der Beitrag, der auf der Subreddit-Seite r/LegalAdviceUK eingesehen werden kann, beschreibt, wie eine an Schizophrenie erkrankte Frau davon überzeugt war, dass jemand über das Display des Kühlschranks mit ihr kommunizierte.

Auslöser war folgende Nachricht: „Es tut uns leid, dass wir dich verärgert haben, Carol.“ Der Name der Frau ist Carol. Laut ihrem Geschwisterteil, das den Beitrag verfasste, glaubte sie, die Nachricht sei direkt an sie gerichtet gewesen. Der Vorfall soll sie in einen Zustand starker Paranoia versetzt haben, der so gravierend war, dass sie ein Taxi rief und sich selbst in psychiatrische Notfallbehandlung begab. Erst Tage später erfuhr ihre Familie, dass es sich bei der Nachricht um eine Werbeanzeige für die Apple-TV+-Sendung Pluribus handelte, die automatisch auf dem Family-Hub-Bildschirm des Kühlschranks eingeblendet wurde.

Das Geschwisterteil beschrieb, wie verstörend es war, online über die Anzeige zu stolpern, da sie die Nachricht sofort erkannten. Nachdem sie Carol einen Screenshot zur Bestätigung geschickt hatten, antwortete diese, dass es genau dieser Wortlaut gewesen sei, den sie gesehen hatte. Diese spezielle Entdeckung warf für die Familie sofort eine Frage auf: Warum sollte ein Haushaltsgerät emotional aufgeladene Werbebotschaften ohne jeglichen Kontext anzeigen?

Der Beitrag löste Hunderte Reaktionen aus. Die meisten waren mitfühlend, einige jedoch waren von Wut getrieben und richteten sich gegen Samsung und die Praktiken moderner Smart Devices. Einige Personen schlugen vor, eine Beschwerde bei der britischen Aufsichtsbehörde für Werbestandards (UK Advertising Standards Authority) einzureichen. Sie fügten hinzu, dass zwar einzelne Anzeigen deaktiviert werden könnten, Anzeigen, die in intimen Haushaltsumgebungen platziert werden, jedoch Formulierungen vermeiden sollten, die leicht missinterpretiert oder mit persönlichen Nachrichten verwechselt werden könnten.

Für Carols Familie war die Werbung mehr als nur ein Ärgernis. Dieser Vorfall wirft jedoch eine sehr wichtige Frage auf: Wo liegt die Grenze zwischen „vernetztem Komfort” und invasiver Werbung und wer zahlt den Preis, wenn diese überschritten wird? Mehr über Werbung auf Samsungs intelligenten Kühlschränken können hier nachgelesen werden.

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Autor: Anubhav Sharma,  8.12.2025 (Update:  8.12.2025)