VW ID. Polo: 30.000 Bestellungen sorgen für lange Lieferzeiten

Der neue VW ID. Polo verzeichnet eine hohe Nachfrage. Seit dem Bestellstart überschneiden sich das große Kaufinteresse und begrenzte Produktionskapazitäten, was zu längeren Lieferfristen im Elektro-Kleinwagensegment führt.
Die wichtigsten Fakten in Kürze:
- Hohe Nachfrage: Bereits über 30.000 Bestellungen für den VW ID. Polo registriert.
- Vielseitige Technik: MEB+-Plattform mit bis zu 454 km WLTP-Reichweite.
- Preisniveau: Einstiegspreis unter 25.000 Euro für die Basisversion.
Starke Auftragslage und Fertigung im Werk Martorell
Volkswagen meldet für den vollelektrischen ID. Polo mehr als 30.000 Bestellungen. Zusammen mit den Plattform-Schwestern VW ID. Cross, Škoda Epiq und Cupra Raval liegen über 100.000 Gesamt-Vorbestellungen für Fahrzeuge auf der MEB+-Architektur vor. Die Montage aller Modelle erfolgt im spanischen Werk Martorell. Der Verkaufsstart begann Ende April zunächst mit der größeren Akku-Variante für über 30.000 Euro. Die günstigere Ausführung mit einem Einstiegspreis unter 25.000 Euro ist seit Juli orderbar. Aufgrund des schnellen Bestelleingangs übersteigt die Nachfrage die geplanten Kapazitäten beim Produktionshochlauf. Wer langwierige Lieferzeiten umgehen möchte, findet vereinzelt vorkonfigurierte Bestandsfahrzeuge direkt bei den Händlern. Für das Jahr 2027 plant der Konzern zudem die Fertigung des noch kleineren ID. Every1 in Portugal.
Technische Daten der MEB+-Plattform und Akku-Varianten
Der frontgetriebene Stromer bietet drei Leistungsstufen mit 85 kW (116 PS), 99 kW (135 PS) und 155 kW (211 PS). Bei den Energiespeichern stehen zwei Akku-Varianten zur Auswahl: Ein LFP-Akku mit 37 kWh Kapazität sowie ein NMC-Akku mit 52 kWh, der eine WLTP-Reichweite von bis zu 454 km ermöglicht. Mit 441 Litern Füllmenge übertrifft das Kofferraumvolumen das Verbrennermodell um 25 Prozent.
Quelle(n)
N-TV, Deutschlandfunk, Tagesspiegel, Volkswagen Bildquelle: Volkswagen





