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XMGs NEO 16 & PRO 16 müssen endgültig auf G-Sync und Advanced Optimus verzichten

XMG NEO 16 (E25)
XMG NEO 16 (E25)
Das aktuelle XMG NEO 16 ist eines der schnellsten Gaming-Notebooks auf dem Markt, die beiden Features G-Sync und Advanced Optimus funktionierten bislang aber nicht. Jetzt gibt es die Bestätigung, dass die beiden Features für die aktuelle Modellgeneration nicht mehr kommen werden.

Das NEO 16 ist das schnellste Gaming-Notebook von XMG und eines der schnellsten Geräte überhaupt. Als eines der wenigen Modelle können Kunden hier zwischen Intel- und AMD-Prozessoren wählen und optional lässt sich eine externe Wasserkühlung anschließen, um sowohl die Temperaturen als auch die Geräuschkulisse weiter zu reduzieren. Mit dem neuen Mini-LED-Panel steht zudem ein extrem guter Bildschirm zur Verfügung. Wir konnten das aktuelle Modell bereits ausführlich testen.

Allerdings gab es auch noch Probleme, denn bislang fehlte der Support für G-Sync auf dem internen Bildschirm sowie die Advanced-Optimus-Grafikumschaltung. Ein MUX-Schalter ist zwar verbaut, doch um die interne Grafikkarte zu deaktivieren, wird ein Neustart des Laptops erforderlich. XMG war seit Lieferbeginn des neuen NEO 16 sehr transparent und hat auf auf der eigenen Webseite über den aktuellen Fortschritt informiert, da man zusammen mit Nvidia intensiv an einer Lösung gearbeitet hat. Nun steht allerdings fest, dass die beiden Features für die aktuelle Modellgeneration des NEO 16 (und auch des XMG PRO 16) nicht zur Verfügung stehen werden.

Es gab zwar zusammen mit Nvidia eine Lösung, die jedoch eine Reihe von Updates erforderlich gemacht hätte, unter anderem auch der LCD-Panel-Firmware. Bei internen Tests hat sich dieser Prozess aber leider als unzuverlässig erwiesen und im schlimmsten Fall hätte es zu einem Defekt des Displays kommen können. Um frühe Käufer des NEO 16 jetzt nicht zu benachteiligen, wurde entschieden, auch bei aktuellen Auslieferungen weiterhin auf die beiden Features zu verzichten.

Damit hat das XMG NEO 16 im Vergleich zur Konkurrenz auf jeden Fall einen Nachteil. Der MUX-Schalter ist natürlich verbaut und die integrierte Grafikkarte des Prozessors lässt sich deaktivieren, doch wie zuvor erwähnt erfordert das einen Neustart des Laptops. Der Verzicht von G-Sync beim internen Display wiegt unserer Meinung nach schwerer, auch wenn G-Sync zumindest an externen Bildschirmen unterstützt wird. 

Das NEO 16 bleibt natürlich eines der schnellsten Gaming-Notebooks und hier muss jeder für sich selbst entscheiden, welche Auswirkungen der Verzicht der beiden Features auf die Kaufentscheidung hat. Alle weiteren Informationen zum NEO 16 stehen in unseren ausführlichen Testberichten zur Verfügung:

Quelle

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Autor: Andreas Osthoff,  7.09.2025 (Update:  7.09.2025)