Xbox Game Pass à la carte: Spieler sollen Abo offenbar bald selbst zusammenstellen

Wie Fortune unter Berufung auf Quellen berichtet, die angeblich mit Microsofts Strategie vertraut sind, plant Xbox-Chefin Asha Sharma für den Game Pass praktisch ein À-la-carte-System, das Nutzer selbst auswählen lässt, welche Dienste sie nutzen wollen. Als mögliche Extras nennt der Bericht Zugang zu Konsolenspielen, Cloud-Gaming und Multiplayer. Das könnte für Abonnenten Vor- und Nachteile haben.
Einerseits könnte das neue Modell den Game Pass deutlich individueller machen und dafür sorgen, dass Nutzer nur für Dienste zahlen, die sie tatsächlich nutzen. Wer seine Spiele lieber lokal installiert, könnte auf Cloud-Gaming verzichten. Wenn mehrere bislang gebündelte Funktionen einzeln kosten, könnte der Gesamtpreis für ein vollständiges Game Pass-Abo mit allen Funktionen aber teurer werden als bisher. Für Nutzer dürfte ein solches Modell aber nur interessant sein, wenn die zusätzlichen Auswahloptionen eine echte Ersparnis ermöglichen.
Ganz aus dem Nichts kommt die Meldung nicht. Schon im April berichtete Windows Central von Überlegungen zu einem „Pick your own plan“-Modell. Es war von einem längerfristigen Ziel die Rede, bei dem Abonnenten Inhalte und Funktionen selbst auswählen könnten. Damals sowie heute handelt es sich jedoch lediglich um Gerüchte. Microsoft hat derartige Pläne bislang nicht offiziell bestätigt. Auf Reddit trifft das Konzept auf gemischte Resonanz. Einige Nutzer finden es sinnvoll, nur für die Funktionen zu zahlen, die sie wirklich brauchen. Andere befürchten, ob Microsoft könnte letztlich einfach Leistungen aus den bisherigen Abos herauslösen und als Extras verkaufen.
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Bildquelle: Alejandro Luengo / Unsplash, Xbox


















