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AMD FSR 4.1 startet auf älteren Radeon-GPUs und Ryzen-Handhelds

AMD hat den Support für FSR 4.1 auf Grafikkarten der Radeon-RX-6000-Serie und ausgewählte Ryzen-APUs ausgeweitet
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AMD hat den Support für FSR 4.1 auf Grafikkarten der Radeon-RX-6000-Serie und ausgewählte Ryzen-APUs ausgeweitet
Mit dem Adrenalin-Treiber 26.10.1 hat AMD die Unterstützung für FSR Upscaling 4.1 auf Grafikkarten der Radeon-RX-6000-Serie und ausgewählte Ryzen-APUs ausgeweitet. Auch bestimmte Ryzen-Z2-Prozessoren für Handhelds werden nun unterstützt. Die Unterstützung für Xbox Series X und Series S soll in Kürze folgen.

AMD hat FSR Upscaling 4.1 früher als geplant für Grafikkarten der Radeon-RX-6000-Serie freigegeben. Der am 20. Oktober veröffentlichte Adrenalin-Treiber 26.10.1 ergänzt die offizielle Unterstützung für die RDNA-2-GPUs und ausgewählte Ryzen-APUs. Ursprünglich hatte AMD die Unterstützung der RX-6000-Serie erst für Anfang 2027 angekündigt.

Bereits im Juni hat AMD FSR 4.1 für die Radeon-RX-7000-Serie freigegeben. Auch der dafür benötigte Adrenalin-Treiber 26.6.2 ist vor dem ursprünglich für Juli angekündigten Termin erschienen. Mit der RX-6000-Serie unterstützt AMDs Upscaler auf Basis von maschinellem Lernen nun weitere ältere Grafikkarten.

Bei Prozessoren mit integrierter Grafik nennt die Kompatibilitätsliste des neuen Treibers ausdrücklich Ryzen AI Max 300, Ryzen AI Max 400, Ryzen AI 9 300 und Ryzen AI 9 400. Die Beschränkung auf die AI-9-Modelle ist dabei relevant, denn sie deutet darauf hin, dass Varianten der Reihen AI 7 und AI 5 ausgeschlossen bleiben könnten. Das wäre durchaus überraschend.

AMD hatte zuvor angekündigt, kompakte Modelle für maschinelles Lernen für APUs zu entwickeln, um FSR 4.1 auf mehr Geräten verfügbar zu machen. In den Versionshinweisen nennt das Unternehmen nun konkrete Prozessorfamilien. Auch Gaming-Handhelds mit Ryzen AI Z2 Extreme, Ryzen Z2 Extreme und Ryzen Z2 A werden künftig unterstützt. Die Verfügbarkeit auf den einzelnen Geräten hängt allerdings von den Treibern der jeweiligen Hersteller ab.

Für das Steam Deck steht eine gesonderte Bestätigung noch aus. AMD hat Valves Handheld bislang nicht in die angekündigte Kompatibilitätsliste aufgenommen. Die Unterstützung des Ryzen Z2 A gibt allerdings Anlass zur Hoffnung, da dieser wie das Steam Deck Zen-2-CPU-Kerne und RDNA-2-Grafik nutzt. Eine offizielle Zusage für das Steam Deck und einen Zeitplan gibt es jedoch weiterhin nicht. Sollte AMD das Steam Deck tatsächlich außen vor lassen, wird sich mit ziemlicher Sicherheit jemand finden, der die Unterstützung per Vibe Coding mit Claude nachrüstet.

In den Release-Notes verweist AMD Besitzer von Handhelds ausdrücklich an den jeweiligen Gerätehersteller, um kompatible Software zu erhalten. Die Unterstützung für Xbox Series X und Series S kündigt AMD unterdessen mit "in Kürze" an, nennt in der zugehörigen Beschreibung aber keinen konkreten Termin. Damit berücksichtigt AMD auch die aktuellen Xbox-Konsolen bei seinen Plänen für FSR 4.1. Frühere FSR-Versionen stehen Xbox-Entwicklern bereits über Microsofts Game Development Kit zur Verfügung.

Laut AMD verbessert das Verfahren gegenüber früheren FSR-Implementierungen die Darstellung feiner Details und die zeitliche Bildstabilität und reduziert Ghosting. Davon könnten insbesondere integrierte Grafikeinheiten und Handhelds profitieren, da anspruchsvolle Spiele dort häufig mit niedrigeren Renderauflösungen laufen müssen, um spielbare Bildraten zu erreichen. Die tatsächliche Bildqualität und Leistung hängen weiterhin von der Hardware, dem Spiel und den gewählten Einstellungen ab. Die erweiterte Unterstützung betrifft ausdrücklich FSR Upscaling 4.1. Für andere Funktionen auf Basis von maschinellem Lernen, darunter Frame Generation und Ray Regeneration, gelten eigene Hardwareanforderungen. Ihre Verfügbarkeit muss daher jeweils gesondert geprüft werden.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-10 > AMD FSR 4.1 startet auf älteren Radeon-GPUs und Ryzen-Handhelds
Autor: Anil Ganti, 20.10.2026 (Update: 20.10.2026)