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Xiaomi nun ebenfalls auf einer US-Blocklist, Aktienkurs bricht ein

Auch Xiaomi hat es erwischt: Das chinesische Unternehmen landetet auf einer der US-Blocklisten.
Auch Xiaomi hat es erwischt: Das chinesische Unternehmen landetet auf einer der US-Blocklisten.
(Update: Offizielles Statement von Xiaomi integriert) Auch noch in den letzten Tagen der Amtszeit Donalds Trumps werden chinesische Unternehmen weiter munter auf die diversen Blocklisten der USA gesetzt. Unter insgesamt neun aktuellen Neuzugängen befindet sich nun also auch die Nummer 3 der weltweiten Smartphone-Verkaufscharts: Xiaomi. Was das bedeutet und warum die Situation dennoch nicht mit Huawei vergleichbar ist.
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Auch Xiaomi hat es nun auf die prominente US-Blocklist geschafft, doch hier muss man differenzieren. Im Gegensatz zu Huawei und einigen anderen chinesischen Unternehmen wie jüngst etwa der Drohnenproduzent DJI und der Chiphersteller SMIC handelt es sich hierbei (noch) nicht um die Entity-List des US-Handelsministeriums, die de facto den Handel von US-Unternehmen mit den betroffenen chinesischen Konzernen einschränkt und etwa dazu geführt hat, dass Google Services nicht mehr auf Huawei-Phones installiert werden dürfen oder Unternehmen wie Qualcomm eine spezielle Lizenz für die Chiplieferungen an Huawei brauchen.

Die "andere" Blocklist, von der nun auch Xiaomi betroffen ist, wird vom US-Verteidigungsministerium gepflegt und verbietet Investitionen von US-Amerikanischen Investment-Häusern in Konzerne, die von den USA als "chinesische Militär-Firmen" eingestuft wurden. Seit Donnerstag dem 14. Januar 2021 ist nun also auch Xiaomi darunter, immerhin der drittgrößte Smartphone-Hersteller der Welt laut letztem aktuellem Ranking durch Marktbeobachter. Einer Executive Order der scheidenden Trump-Administration vom November 2020 zufolge müssen US-Investitionen in die auf dieser Liste stehenden Unternehmen bis zum 11. November 2021 veräußert werden, was auch den Einbruch im Aktienkurs von Xiaomi nach der Reuters-Meldung um zeitweise mehr als 10 Prozent erklärt.

Eine Begründung, warum Xiaomi nun plötzlich als Unternehmen mit Verbindungen zum chinesischen Militär eingestuft wurde, lieferte das US-Verteidigungsministerium offenbar bisher nicht, der Sinn hinter der Executive Order des US-Präsidenten war jedenfalls, Investitionen von US-Amerikanern in das chinesische Militär und deren Zulieferer zu unterbinden. Handelseinschränkungen sind damit - vorerst - noch nicht verbunden, zudem ist nach dem Wechsel zur Biden-Administration zumindest von einer Revision der Entscheidungen Donald Trumps auszugehen, auch wenn die generelle Haltung der USA gegenüber China wohl weiterhin sehr kritisch bleiben dürfte.

Update 11:00 Offizielles Statement von Xiaomi

Uns hat mittlerweile auch ein Statement eines Xiaomi-Sprechers erreicht, welches wir unten im englischen Original übermitteln. Der Stellungnahme zufolge ist Xiaomi keine "Communist Chinese Military Company" im Sinne des NDDA (National Defense Authorization Act) der USA und produziert nur Produkte für zivile und kommerzielle Zwecke. Xiaomi bestreitet im Besitz des chinesischen Militärs zu sein oder mit dem Militär verbunden beziehungsweise vom Militär kontrolliert zu werden und will entsprechende Schritte setzen, um das Unternehmen und seine Investoren zu schützen.

The Company has been in compliance with law and operating in compliance with the relevant laws and regulations of jurisdictions where it conducts its businesses. The Company reiterates that it provides products and services for civilian and commercial use. The Company confirms that it is not owned, controlled or affiliated with the Chinese military, and is not a “Communist Chinese Military Company” defined under the NDAA. The Company will take appropriate course of actions to protect the interests of the Company and its shareholders. The Company is reviewing the potential consequences of this to develop a fuller understanding of its impact on the Group. The Company will make further announcements as and when appropriate.

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Alexander Fagot
Alexander Fagot - Managing Editor News - 7861 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2016
Als Tech-begeisterter Jugendlicher mit Assembling- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bevor ich professionell in die Computerwelt eingestiegen bin und 7 Jahre lang Kunden beim österreichischen IT-Dienstleister Iphos IT Solutions als Windows Client- und Server-Administrator sowie Projektmanager betreut habe. Als viel reisender Freelancer schreibe ich nun schon seit 2016 für Notebookcheck von allen Ecken dieser Welt aus über brandaktuelle mobile Technologien in Smartphones, Laptops und Gadgets aller Art.
Kontakt: @alfawien
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Autor: Alexander Fagot, 15.01.2021 (Update: 15.01.2021)