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ZTE Hawkeye: Upgrade-Umfrage wegen miserabler Kickstarter-Performance

Selbstklebend und mit Eye-Tracking. Behindern die Midrange-Specs des ZTE Hawkeye den Crowdfunding-Erfolg?
Selbstklebend und mit Eye-Tracking. Behindern die Midrange-Specs des ZTE Hawkeye den Crowdfunding-Erfolg?
Zur CES 2017 wurde die Kickstarter-Kampagne für das selbstklebende und Augen-verfolgende Midrange-Smartphone gestartet, doch wegen der mangelnden Beteiligung denkt ZTE jetzt an ein limitiertes Upgrade der Spezifikationen. Ob das Projekt dadurch noch gerettet werden kann?
Alexander Fagot,
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199 US-Dollar kostet das ZTE Hawkeye im Rahmen der Kickstarter-Kampagne doch trotz der innovativen Features Eye-Tracking und selbstklebendes Gehäuse scheint es ein Ladenhüter zu sein. Seit dem Start der Kampagne zur CES 2017 haben sich zum heutigen Tag gerade einmal 180 Unterstützer gefunden, die insgesamt knapp 35.000 US-Dollar investiert haben, weit vom eigentlichen Ziel von 500.000 US-Dollar entfernt. Es sind zwar noch 27 Tage bis zum Ende der Crowdfunding-Phase, dennoch brennt bei ZTE bereits der Hut. In einem Entschuldigungs-Schreiben hat der Hersteller Fehler eingestanden. Offenbar habe man sich verschätzt und mit den Midrange-Specs und dem niedrigen Preisniveau an der eigentlichen Zielgruppe des innovativen Smartphone-Konzepts vorbei entwickelt. Da man aber den Startpreis im Rahmen der Kampagne nicht mehr ändern könne, will man nun zumindest ein wenig nachbessern und fragt die Vorlieben der Community im Rahmen einer Umfrage ab.

Zur Auswahl, siehe unten, stehen ein Snapdragon 835-SOC statt des Midrange-Prozessors Snapdragon 625, eine stärkere Batterie, ein Stock-Android mit Eye-Tracking-Komponenten sowie eine freie Position für andere Ideen. Der Hersteller schränkt jedoch gleich ein: Mehr als ein bis zwei Komponenten könnten nicht geändert werden ohne den Preis erhöhen zu müssen, aus dem Midrange-Phone wird also kein Flaggschiff-Produkt mehr werden. In den Kommentaren werden etwa mehr RAM, mehr LTE-Bänder und Stereo-Lautsprecher gefordert. Auch ein anderes Display mit höherer Auflösung oder eine bessere Kamera werden als Wünsche erwähnt. Fraglich ist, ob sich durch ein oder zwei Änderungen bei den Spezifikationen noch deutlich mehr Unterstützer finden werden. Wer an dem Projekt interessiert ist, kann jetzt jedenfalls dabei mitwirken, das Gerät noch zu verbessern.

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Autor: Alexander Fagot, 22.01.2017 (Update: 22.01.2017)
Alexander Fagot
Alexander Fagot - Managing Editor News
Als Tech- und Gadget-begeisterter Allrounder mit Desktop-Selbstbau- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bin dann zusehends auch professionell in die Computerwelt geschlittert und schuftete einige Jahre als Windows-Admin und Projektmanager. Nach längeren Reisen schreibe ich nun von allen Ecken dieser Welt aus als News-Redakteur für Notebookcheck und konzentriere mich im Moment tendenziell auf den Bereich Mobile.