Schenker MG6
Ausstattung / Datenblatt
Notebook: Schenker MG6Prozessor: Intel Core 2 Duo T9800
Grafikkarte: ATI Mobility Radeon HD 4650 512 MB
Bildschirm: 15.6 Zoll, 16:9, 1366x768 Pixel, spiegelnd: ja
Gewicht: 2.67kg
Preis: 1400 Euro
Wird verkauft in der Region: DACH
Durchschnitt von 2 Bewertungen (aus 4 Tests)
Testberichte für das Schenker MG6
Quelle: Hardware-Mag.de

Nach den ausführlichen Tests, die wir auf den zurückgliegenden Seiten beschrieben haben, wollen wir die gewonnen Eindrücke und Messungen des MG6 von mySN abrundend in einem Fazit zusammenfassen. In der Größen- und Preiskategorie des getesteten Notebooks, hatten wir hier ein recht überzeugendes Modell vorliegen. Bei einem Preis von gerade mal 589 Euro für die Basiskonfiguration (allerdings ohne Betriebssystem) wird man von der allgemeinen Leistungsfähigkeit doch sehr überzeugt.
Einzeltest, online verfügbar, Lang, Datum: 08.04.2010
Bewertung: Preis: 80% Leistung: 90%
Quelle: T-Online

In der von uns getesteten Ausstattung kostet das Schenker MySN MG 6 rund 950 Euro. Dafür bekommen Sie zwar kein Gamer-Notebook mit High-End-Komponenten. Immerhin ist die Ausstattung eine gute Mischung aus Mittelkasse-Hardware – etwa dem Dual-Core-Prozessor Core 2 Duo P8800 (2,66 GHz) und der ATI-Grafikkarte Mobility Radeon HD4650 mit 512 MB lokalem Speicher. Das Schenker MySN MG6 ist ein klug konfiguriertes Spiele-Notebook – seine Leistung reicht für DX9-Spiele auf jeden Fall aus. Als Plus gibt's noch eine ordentliche Akkulaufzeit. Nur die Qualität des Displays fiel ein wenig ab.
Einzeltest, online verfügbar, Mittel, Datum: 08.01.2010
Bewertung: Gesamt: 66% Preis: 80% Leistung: 99% Ausstattung: 68% Ergonomie: 34%
Quelle: c't - 12/09

Für Spieler stellen die beiden Performance-Grafikchips GeForce 9800M GS oder Mobility Radeon HD 4650 alltagstaugliche Kompromisse dar: Die Chips liefern genug 3D-Leistung für aktuelle Spiele und passen in Mainstream-Notebooks mit 15-Zoll-Bildschirmen, die man anders als die fetten Gaming-Boliden mit -Zoll-Schirmen auch mal mobil benutzen kann. Der Geldbeutel freut sich ebenfalls, denn statt mit mehr als 2000 Euro ist man bei kleineren Spielenotebooks wie den beiden getesteten schon mit der Hälfte dabei.
Mobilität gut, Leistung gut, Ergonomie zufriedenstellend, Emissionen gut, Display gut
Vergleich, online nicht verfügbar, Lang, Datum: 01.06.2009
Bewertung: Leistung: 80% Bildschirm: 80% Mobilität: 80% Ergonomie: 70% Emissionen: 80%
Quelle: Notebookcheck

In Anbetracht des Einstandspreises des mySN MG6 von gerade einmal 649.- Euro, allerdings ohne Betriebssystem und insgesamt sehr dürftiger Ausstattung, lagen die Erwartungen an das Compal Barebone eher niedrig. So konnte auch das biedere Kunststoffgehäuse mit mäßigem Qualitätseindruck nur wenig überraschen. Auch die Positionierung der Schnittstellen ist mit Sicherheit ein gerechtfertigter Kritikpunkt am HLB2 Barebone. Unsere Erwartungen übertroffen hat allerdings die Leistungsfähigkeit des Notebooks, allen voran die der Mobility Radeon HD 4650 von ATI. Der Chip lieferte eine erstklassige 3D Performance und reichte bei den einzelnen Gaming Tests sogar bis an die Leistung einer Geforce 9800M GS Grafikkarte vom Konkurrenten Nvidia heran. Ausgestattet mit den aktuellsten Treibern von Nvidia, sollte die Geforce 9800M GS allerdings leistungstechnisch dennoch klar voran bleiben, und bei höheren Auflösungen und Detailstufen den lengthren Atem haben.
84, Leistung 94, Display 78, Mobilität 84, Verarbeitung 80, Ergonomie 83, Emissionen 75
Einzeltest, online verfügbar, Lang, Datum: 03.05.2009
Bewertung: Gesamt: 84% Leistung: 94% Bildschirm: 78% Mobilität: 84% Verarbeitung: 80% Ergonomie: 83% Emissionen: 75%
Kommentar
ATI Mobility Radeon HD 4650: Die Mobility HD 4650 ist die Nachfolgekarte der HD 3650. Sie kann zwischen 450-550 MHz schnell getaktet werden (Speicher 600-800 MHz) und verbraucht demnach 15-25W (Chip alleine). Je nach Verwendung von DDR2, DDR3, GDDR3 unterschiedlich schnell. Dank Avivo HD kann die GPU auch HD Video dekodieren.
Diese Grafikkarten sollten alle modernen Spiele flüssig darstellen können. Anspruchsvolle Spiele müssen jedoch in mittlerer Detailstufe gespielt werden. Ältere und weniger anspruchsvolle Spiele wie die Sims Serie können auch in hohen Detailsstufen flüssig dargestellt werden.
» Weitere Informationen gibt es in unserem Notebook-Grafikkartenvergleich und der Benchmarkliste.
Intel Core 2 Duo: Core Duo Nachfolger mit längerer Pipeline und 5-20% Geschwindigkeitszuwachs bei 0.5 - 3 Watt mehr Stromverbrauch.
Der Notebook Core 2 Duo ist baugleich mit den Desktop Core 2 Duo Prozessoren, jedoch werden die Notebook-Prozessoren mit niedrigeren Spannungen und geringerem Frontsidebus Takt betrieben. Von der Leistung bleiben gleichgetaktete Notebooks deswegen (und auch wegen der langsameren Festplatten) 20-25% hinter Desktop PCs.
T9800: High End Dual Core CPU mit 2.93 GHz und 6 MB Level 2 Cache. Auch für anspruchsvolle Spiele und Anwendungen gut geeignet.» Weitere Infos gibt es in unserem Prozessorvergleich Vergleich mobiler Prozessoren und der Prozessoren Benchmarkliste .
15.6": 15 Zoll Display-Varianten sind der Standard und werden für fast die Hälfte aller Notebooks verwendet. Notebook-Displays im 15 Zoll-Format sind der Standard schlechthin. 15.4 Zoll ist meist die genaue Größeneinheit für 16:10 Notebooks, während 15.6 Zoll ein Indiz für das Format 16:9 sind. Der Grund der Beliebtheit mittelgrosser Displays ist, dass diese Größe einigermaßen augenschonend ist und dennoch nicht allzu viel Strom verbraucht und die Geräte noch halbwegs kompakt sein können.
alle aktuellen 15 Zoll Widescreen-Testberichte
» Prüfen Sie in unserer DPI Liste, welche Displays wie fein aufgelöst sind.
2.67 kg: Dieses Notebook ist etwas leichter als der Durchschnitt aller Notebooks. Für Subnotebooks ist das bereits zu schwer. 14 Zoll Displays passen in diesen Gewichtsbereich.
Schenker: Schenker ist ein kleiner deutscher Notebookhersteller mit geringen regionalen Marktanteilen und einer geringen Anzahl an Notebook-Testberichten. Früher wurde die Marke "mySN" = my Schenker Notebook verwendet.
75%: Diese Bewertung ist schlecht. Die meisten Notebooks werden besser beurteilt. Als Kaufempfehlung darf man das nicht sehen. Auch wenn Verbalbewertungen in diesem Bereich gar nicht so schlecht klingen ("genügend" oder "befriedigend"), meist sind es Euphemismen, die eine Klassifikation als unterdurchschnittliches Notebook verschleiern.
» Lesen Sie auch unsere Notebook-Kaufberatung.
