Test Chiligreen X7 Outdoor-Notebook

Im Falle eines „Falles“…

Der Diskonter Hofer/Aldi bietet immer wieder verschiedene Notebooks zum Schnäppchenpreis an. Diesmal findet man ein Outdoor Notebook von Chiligreen im Prospekt der Supermarktkette. Der österreichische Notebook Vertreiber Chiligreen liefert ein 15.4-Zoll „Semi-Rugged-Standard“ Notebook zum offenbaren Schnäppchenpreis von knapp 700.- Euro. Lesen Sie hier, was sie von dem Gerät erwarten können.

Chiligreen X7 Outdoor-Notebook

Lange kam man um die Toughbooks von Panasonic bei besonderen Anforderungen hinsichtlich Stabilität und Verlässlichkeit nicht herum. Mit der Zeit endeckten auch andere Hersteller diesen Nischenmark und boten entsprechende Modelle an, etwa Dell mit dem Latitude E6400 XFR. Mit Preisen oberhalb der 4000 Euro Marke, sind diese Profi Geräte aber praktisch außer Reichweite für private Kunden. Um auch dieser Klientel ein gewisses Maß an erhöhten Gehäuseanforderungen bieten zu können, bringt Chiligreen nun ein günstiges Notebook mit speziell verstärktem Gehäuse.

Gehäuse

Wie wir testen - Gehäuse

Viele Business Notebooks verfügen über ein  robustes Chassis, welches teils auch im Falltest bis zu einem Meter getestet wurde. Allerdings kennt man den teuren Kollegen dies meist nicht an, was in der Regel auch so sein sollte. Anders stellt sich die Situation schon bei den so genannten „Rugged“-Notebooks dar. Diesen soll man natürlich auch nach außen hin ihre überdurchschnittliche Stabilität ansehen.
Das Chiligreen X7 versucht dies in Form überstehender Kunststoff-Wülste an den Ecken von Display und Baseunit zu erreichen.

Sollte das Notebook also mal ihren Händen entgleiten, können diese Kunststoffleisten an den Kanten den Aufschlag abfangen und die auf das Gerät wirkenden Kräfte etwas reduzieren. Apropos Fallen: Chiligreen beruft sich auf den U.S. Militär Standard MIL-STD-810F, der einen Falltest aus 75 Zentimeter Höhe vorsieht. Mit welcher Zielsetzung hinsichtlich akzeptablen Schaden bleibt allerdings unerwähnt.

Chiligreen X7 Outdoor-Notebook
Chiligreen X7 Outdoor-Notebook

Laut Prospekt soll das Notebook auch „stoßsicher und vibrationsresistent“ sein. Abgesehen von diversen geschraubten Verbindungen die hier entsprechend gesichert sein sollten, betrifft dies vor allem die Harddisk. Optimal wäre natürlich ein Solid State Drive, das ohne bewegliche Teile auskommt, und als völlig Erschütterungsunabhängig bezeichnet werden kann. Das Problem: der Preis. Für eine angemessene Kapazität von 64-128 Gigabyte legt mal schon mal mindestens 200 Euro auf den Tisch. Dies ist ein Vielfaches von herkömmlichen Festplatten und fällt damit für ein preisgünstiges Notebook leider aus.
Das Chiligreen X7 beschränkt sich auf eine vibrationsdämpfende Aufhängung der Hdd (Fujitsu MHZ2320BH G2), verfügt allerdings nicht über einen bei Business-Notebooks üblichen Free-Fall Sensor. Dies reicht für einen Schutz im ausgeschalteten Zustand der Notebooks, im aktivierten Zustand ist allerdings Vorsicht geboten.

Ein weiteres beworbenes Merkmal stellt die spritzwassergeschützte Tastatur dar, die den Herstellerangaben zufolge 100ccm Wasser verkraften kann, zumindest für einen Zeitraum von wenigen Sekunden. Dies ist zwar kein Freibrief für das Baden mit dem Notebook, allerdings reicht die Zeit, um im eingetretenen Fall das Notebook herunterzufahren und den Akku zu entfernen. Damit kann dann das Gerät vor massiven Schäden bewahrt werden. Was die Anschlüsse an den Seitenkanten betrifft, legt Chiligreen passende Gummi-Dummies bei, die auch diese vor Feuchtigkeit schützen sollen. Vorausgesetzt natürlich, man hat diese im Ernstfall auch aufgesteckt.

Ein gutes Zeugnis können wir dem Gehäuse hinsichtlich Stabilität ausstellen. Die verwendeten Bauteile aus einer Magnesiumlegierung bieten eine ausgezeichnete Resistenz gegenüber einwirkenden Druckkräften und auch hinsichtlich Verwindungen gibt sich die Baseunit gänzlich unempfindlich.  Dies gilt auch für das Display, an dem man kaum Bilderveränderungen durch Kraftweinwirkung provozieren kann.

Etwas untypisch für ein „rugged“ Modell, wird auf einen klassischen Verriegelungsmechanismus verzichtet. Stattdessen sorgen zwei flexibel installierte Haken am linken und rechten Displayrand für eine Sicherung gegen Schubkräfte, die beispielsweise bei einem Sturz wirken können.

Ausstattung

Wie wir testen - Gehäuse

Hier orientiert sich das X7 am Office Standard. Mit drei USB 2.0 Ports, einer VGA Bildschnittstelle, Modem und LAN, Anschlüsse für Mikrofon und Kopfhörer sowie einem Firewire Port und einer seriellen Schnittstelle bietet das Notebook alles, was für einen einfachen Office-Betrieb benötigt wird. Der serielle Anschluss ist mit Ausnahme weniger Business-Notebooks heutzutage kaum mehr zu finden und mittlerweile nahezu vollständig durch den USB Port abgelöst worden. Verwendung findet er nur mehr bei speziellen Anwendungen, etwa der Programmierung von elektronischen Bauteilen.

Das eingesetzte optische Laufwerk verfügt über einen Verriegelungsmechanismus, der die Lade gegen versehentliches Öffnen schützt. Berührt man allerdings, etwa während eines laufenden DVD-Filmes die Auswurftaste, so wird die Wiedergabe dennoch gestoppt, da lediglich das Herausfahren der Lade mechanisch unterbunden wird. Da abgebrochene DVD-Laden schon mal vorkommen, könnte sich diese Sicherung als durchwegs hilfreich erweisen. Eine Slot-In Lösung hätte allerdings einen ähnlichen Erfolg auf elegantere Art und Weise gewährleistet.

Front: SIM, CardReader
Front: SIM, CardReader
Rückseite: Kensington-Schloss
Rückseite: Kensington-Schloss
Links: Netzanschluß, VGA, 2xUSB, Audio, ExpressCard
Links: Netzanschluß, VGA, 2xUSB, Audio, ExpressCard
Rechts: Firewire, Seriell, USB, optisches Laufwerk, Modem, LAN
Rechts: Firewire, Seriell, USB, optisches Laufwerk, Modem, LAN

Die Kommunikationsausstattung fällt mit Gigabit LAN von Realtek und einem 802.11 b/g WLAN Adapter üblich aus. Hinzu kommt allerdings eine Vorbereitung für ein integriertes UMTS Modem über einen freien PCIe Slot im Inneren des Notebooks. Die notwendigen Antennen sind im Notebook bereits verbaut, und auch die SIM-Card Aufnahme an der Vorderkante des Gerätes ist bereits vorbereitet.

Vorbildlich umfangreich fällt das im Paket inkludierte Zubehör aus. Auf der Softwareseite ist etwa Windows Vista Home in der 32-Bit variante samt Windows 7 Upgrade genannt. Hinzu kommt Cyberlinks DVD Suite 7, die Hilfestellung beim Erstellen und Brennen von DVDs aller Art gibt, und Microsoft Works 9, quasi die Schmalspurvariante von Microsofts Office Paket.

Außerdem kommt man noch in den Genuss umfangreichen Lesestoffs in Form diverser Handbücher sowie eines wasserdichten Aufbewahrungsbeutels nach dem Prinzip eines Seesacks.
Die 3 Jahre Garantie (Pick-up and Return) sind ebenso als Pluspunkt für das X7 zu werten, und selbst bei normalen Office Geräten dieser Preisklasse kaum zu finden. Im Falle von Beschädigungen durch Feuchtigkeit oder Stürze verweist Chiligreen auf eine gewisse Kulanz, sofern diese im Rahmen der genannten Spezifikationen bleiben.

Eingabegeräte

Wie wir testen - Eingabegeräte

Das Chiligreen X7 bietet eine Tastatur mit angenehmer Tastengröße. Auch das vergleichsweise weiche Tippgefühl mit mittellangem Hubweg und dennoch gut spürbarem Druckpunkt vermochte zu überzeugen. Nicht ganz zufrieden waren wir allerdings mit dem Layout der Tastatur, das etwa die FN-Taste an den linken äußeren Rand rücken lässt, oder aber auch die „<>“-Taste links neben der Leertaste positioniert. Da bei unserem Testgerät offensichtlich ein deutsches Tastenlayout zum Einsatz kann, verwunderte auch die einzeilige Enter-Taste, die unter Umständen eine gewisse Einarbeitungszeit bedingt.

Zusatztasten wurden komplett eingespart. Hier muss man sich mit den Sekundärbelegungen der F-Tasten begnügen. Lediglich der Taste zur Aktivierung des WLAN-Moduls wurde eine eigene, dafür besonders große und beleuchtete Taste, zugestanden.

Das Touchpad zeigt eine angenehme, weil gleitfreudige Oberfläche. Erreicht wird dies durch die raue Oberflächenstruktur des Pads. Die beiden Touchpadtasten wurden wohl auch aus Sicherheitsgründen aus Gummi ausgeführt, um gegen Spritzwasser besser geschützt zu sein. Dennoch, die Tasten sprechen über die gesamte Breite einwandfrei an und geben angenehmes Feedback.

Tastatur
Tastatur
Touchpad
Touchpad

Display

Wie wir testen - Display

Ausgestattet mit einem üblichen 15.4-Zoll Display im Format 16:10, bietet das Chiligreen X7 mit einer Auflösung von 1280x800 Pixel eine bei Einsteigernotebooks durchwegs übliche Auflösung. Für Office-Basisanwendungen reicht diese auch auf jeden Fall aus, auch für Internet und Mail sollte man genug Platz am Bildschirm finden.

Die Eckdaten des Displays fallen durchschnittlich aus. Maximal liefert das Panel 200 cd/m². Im Schnitt sind es immer noch gute 171.5 cd/m². Die Ausleuchtung fällt mit 75% allerdings etwas unterdurchschnittlich aus, was vor allem auf den Helligkeitsabfall in den oberen Eckbereichen (150.5 cd/m²) zurückzuführen ist.

157.2
cd/m²
167.8
cd/m²
150.5
cd/m²
179.8
cd/m²
200.0
cd/m²
163.9
cd/m²
180.7
cd/m²
165.6
cd/m²
177.8
cd/m²
Infos
Maximal: 200.0 cd/m²
Durchschnitt: 171.5 cd/m²
Ausleuchtung: 75 %
Schwarzwert: 1.28 cd/m²
Kontrast: 156:1
Ausleuchtung des Bildschirms
Chiligreen X7 - Outdoor
Chiligreen X7 - Outdoor

Die subjektive Bildqualität fällt durchaus passabel aus. Auch rechnerisch liegt der festgestellte maximale Kontrastwert mit 156:1 im noch vertretbaren Bereich.

Auf etwas Unverständnis stößt bei uns allerdings die spiegelnde Displayoberfläche,  die speziell im Freien für störende Reflexionen sorgt. Schade, denn dies wäre eigentlich das vorrangige Einsatzgebiet eines Rugged-Notebooks.

Bei den Blickwinkeln zeigt das Display die üblichen Schwächen im vertikalen Sichtbereich, wo bereits bei geringfügigen Abweichungen vom Idealen Blickwinkel mit Farbveränderungen zu rechnen ist. Im horizontalen Bereich fällt dies weniger stark aus, allerdings treten hier vermehrt Spiegelungen auf.

Blickwinkel Chiligreen X7
Blickwinkel Chiligreen X7

Ausgestattet mit einer Intel Dual-Core CPU mit 2.0 GHz und einer integrierten Intel X3100 Chipsatzgrafik ordnet sich das Chiligreen X7 eindeutig unter den Office Notebooks ein. Speziell der Grafikchip gehört zwar nicht mehr zum aktuellsten Stand der Technik, ermöglicht aber trotzdem eine ausreichende Performance für Office Basisanwendungen.
Im Klartext heißt das: Textverarbeitung, Internet surfen, Mails, einfache Tabellenkalkulation, DVD-Wiedergabe und einfache Bildbearbeitung sind das Metier des Chiligreen X7.

Um auch unter Windows Vista eine ansprechende Performance zu gewährleisten, stattet Chiligreen das X7 mit insgesamt 4096MB Arbeitsspeicher vom Typ DDR2 PC2-6400. Als Festplatte kommt eine üppige 320GB Harddisk mit einer Geschwindigkeit von 5400 U/min zum Einsatz. Die im HDTune Benchmarktest ermittelten Werte fallen durchschnittlich aus. Dies gilt sowohl für Übertragungsraten von bis zu 64,8 MB/sek als auch für die Zugriffszeit von 18 Millisekunden.

Für Computerspiele ist das Chiligreen X7 als nicht geeignet zu beschreiben. Selbst bei vergleichsweise weniger anspruchsvollen und schon etwas älteren Spielen, wie etwa World of Warcraft oder Counterstrike, sind kaum flüssige Frameraten zu erreichen, selbst bei niedrigsten Grafikdetails.

Systeminfo CPUZ CPU
Systeminfo CPUZ Cache
Systeminfo CPUZ Mainboard
Systeminfo CPUZ RAM
Systeminfo CPUZ RAM
Systeminfo GFX
Systeminfo HDTune HD
Systeminformationen Chiligreen X7
PC Mark
PCMark 054099 Punkte
Hilfe
3D Mark
3DMark 05997 Punkte
Hilfe
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
3856
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
2013
Cinebench R10 Shading 32Bit
882
Hilfe
Fujitsu MHZ2320BH G2
Minimale Transferrate: 30.6 MB/s
Maximale Transferrate: 64.8 MB/s
Durchschnittliche Transferrate: 50.6 MB/s
Zugriffszeit: 18 ms
Burst-Rate: 82.2 MB/s
CPU Benutzung: 3.2 %

Emissionen

Wie wir testen - Emissionen

Geräuschemissionen

Ohne nennenswerte Last, sprich im Office Betrieb oder aber beim Surfen im Internet, bleibt das Chiligreen X7 vergleichsweise leise. Unser Lärmpegelmesser verzeichnete 33.5 dB(A) bei der Messung 15 Zentimeter vor dem Gerät. Abhängig vom gewählten Energieprofil schaltete sich aber dennoch der Lüfter von Zeit zu Zeit lautstärk hinzu, lief einige Sekunden und verstummte daraufhin für längere Zeit wieder.

Unter Last konnten wir dem X7 bis zu 43.3 dB(A) abringen was subjektiv als durchwegs laut beschrieben werden kann. Im regulären Anwendungsfall sollte dieses Niveau allerdings kaum erreicht werden.

Lautstärkediagramm

Idle 33.5 / 33.5 / 40.9 dB(A)
HDD 35.2 dB(A)
DVD 36.3 / dB(A)
Last 37.6 / 46.0 dB(A)
 
    30 dB
leise
40 dB
deutlich hörbar
50 dB
störend
 
min: , med: , max:     (aus 15 cm gemessen)

Temperatur

Ohne Last im Office Betrieb war an der Untersite des Gehäuses eine maximale Erwärmung von bis zu 38°C und an der Oberseite von bis zu 36°C zu beobachten, beides vertretbare Werte. Erst bei konstanter Auslastung der Kernkomponenten erhöhte sich die Oberflächentemperatur auf bis zu maximal 38°C an der Oberseite und 42.5°C an der Geräteunterseite. Selbst dies würde theoretisch noch einen Betrieb auf den Oberschenkeln zulassen.

Max. Last
 38.5 °C36.6 °C31.8 °C 
 35.9 °C35.7 °C30.8 °C 
 30.2 °C32.3 °C29.3 °C 
 
30.8 °C35.8 °C42.5 °C
31.8 °C35.1 °C38.9 °C
31.1 °C32.9 °C35.5 °C
Maximal: 38.5 °C
Durchschnitt: 33.5 °C
 Maximal: 42.5 °C
Durchschnitt: 34.9 °C
Raumtemperatur 23.0 °C

Lautsprecher

Das Chiligreen X7 verfügt über zwei Speaker, integriert in den unteren Bereich des Displayrahmens. Der gebotene Sound geht für ein Office-Notebook dieser Preisklasse durchaus in Ordnung. Auffallend war eine gute maximale Lautstärke, bei der allerdings auch minimale Unsauberkeiten im Klangspektrum beobachtet werden konnten. Insgesamt reichen die Lautsprecher für anspruchslose Hintergrundbeschallung oder für DVD Wiedergabe aber allemal aus.

Akkulaufzeit

Wie wir testen - Akkulaufzeit

Maximale Akkulaufzeit
Maximale Akkulaufzeit (Readers Test)
Minimale Laufzeit
Minimale Laufzeit  (Classic Test)

Die Ausstattung mit einem leistungsstarken 9-Zellen Akku mit einer Kapazität von 73 Wh ist für ein Office Notebook in dieser Preisklasse ebenso recht ordentlich. Bestätigen können wir hier auch die angegebene maximale Akkulaufzeit von bis zu 4 Stunden. Im durchgeführten BatteryEater Readers Test bei maximalen Energiesparoptionen (min. Displayhelligkeit, Energiesparmodus, WLAN aus) konnten 256 Minuten erreicht werden.
Im Classic Test (Last, max. Helligkeit, Profil Höchstleistung, WLAN ein) kam das Chiligreen X7 allerdings auf nur mehr knapp 2 Stunden (116 Minuten).

Überraschend gut fiel die beobachtete Akkulaufzeit im WLAN Betrieb aus. Im Energiesparprofil bei maximaler Displayhelligkeit konnten wir eine Laufzeit von rund 230 Minuten beobachten. Damit ist man auch ohne nahe Stromquelle eine ganze Weile arbeitsfähig.
Die erfahrungsgemäß etwas höhere Last bei der Wiedergabe einer DVD drückte die Laufzeit hier (max. Displayhelligkeit, Energiesparmodus) auf 170 Minuten. Dies reicht aber dennoch problemlos aus, um etwa einen Film mit üblicher Länge wiedergeben zu können.

Stromverbrauch

Aus / Standby 0.4 / 1.0 Watt
Idle 16.7 / 22.4 / 23.4 Watt
Last 42.5 / 51.1 Watt
 
Legende: min: , med: , max:         
Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
4h 16min
Surfen über WLAN
3h 50min
DVD
2h 50min
Last (volle Helligkeit)
1h 56min

Fazit

Wie wir testen - Fazit

Das Chiligreen X7 präsentierte sich im Test mit einer sehr stabilen Magnesium Chassis, wie sie ansonsten nur bei hochwertigen Business Notebooks zu finden ist. Design als auch Verarbeitung lassen etwas zu wünschen übrig, wobei ersteres sicher auch Geschmackssache ist.

Die Ausstattung des Gerätes befriedigt User mit geringen Anforderungen hinsichtlich Systemleistung. Klassische Office Anwendungen stellen aber für das Notebook kein Problem dar, auch wenn die verbaute Hardware teils nicht mehr auf dem letzten Stand der Technik ist.

Gefallen hat vor allem die Tastatur welches ein angenehmes Schreiben ermöglicht, als auch die gute Akkulaufzeit von bis zu knapp vier Stunden im WLAN Betrieb. Ermöglicht wird dies durch den großen 9-Zellen Akku, der ohne Aufpreis im Paket enthalten ist.
Nicht verstehen können wir den Einsatz eines Displays mit Glare Oberfläche, da das Notebook auch als Outdoor-Gerät bezeichnet wird. Hier ist auf jeden Fall mit störenden Spiegelungen zu rechnen.

Auch wenn das Chiligreen als Outdoor Notebook mit „Semi-Rugged-Standard“ beworben wird, vom Niveau der Panasonic Toughbooks oder spezieller Rugged-Modelle einzelner Hersteller ist das Chiligreen X7 weit entfernt. Dies gilt aber auch für den Preis. Hier bekommt man am Preisniveau eines Office/Multimedia Einsteigergerätes zumindest ein ungewöhnlich stabiles Gehäuse, das sich mit einzelnen Sicherungsmaßnahmen doch von herkömmlichen Notebooks abhebt, und so für eine Verwendung unter etwas widrigeren Umständen durchwegs geeignet erscheint. All zu viel sollte man dem Gerät aber trotzdem nicht zumuten, auch wenn letztlich die 3 Jahre Garantie einen gewissen Schutz bieten.

Chiligreen X7
Chiligreen X7
Chiligreen X7
Chiligreen X7
Chiligreen X7
Chiligreen X7
Chiligreen X7
Chiligreen X7
Chiligreen X7 Outdoor Notebook
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Im Test: Chiligreen X7
Im Test: Chiligreen X7

Datenblatt

Chiligreen X7

:: Prozessor
:: Mainboard
Intel GM965
:: Speicher
4096 MB, DDR2 PC2-6400, 2x2048MB
:: Grafikkarte
:: Bildschirm
15.4 Zoll 16:10, 1280x800 Pixel, WXGA Glare-Type TFT, spiegelnd: ja
:: Festplatte
Fujitsu MHZ2320BH G2, 320 GB 5400 U/Min
:: Soundkarte
Realtek ALC262 HD Audio
:: Anschlüsse
1 Express Card 54mm, 3 USB 2.0, 1 Firewire, 1 VGA, 56k Modem Modem, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: Kopfhörer, Mikrofon, Card Reader: 4in1,
:: Netzwerkverbindungen
Realtek RTL8168C/8111C Family PCI-E Gigabit Ethernet NIC (10/100/1000MBit), 802.11b/g (b g )
:: Optisches Laufwerk
HL-DT-ST DVDRAM GSA-T50N
:: Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 46 x 374 x 281
:: Gewicht
3.16 kg Netzteil: 0.42 kg
:: Akku
73 Wh Lithium-Ion, 11.1V 6600 mAh
:: Preis
699 Euro
:: Betriebssystem
Microsoft Windows Vista Home Premium 32 Bit
:: Sonstiges
wasserdichter Beutel, Cyberlink DVD Suite, MS Works, 36 Monate Garantie

 

Mit einer robusten Magnesium Chassis versucht das Chiligreen X7 erhöhten Ansprüchen hinsichtlich Gehäusestabilität gerecht zu werden.
Mit einer robusten Magnesium Chassis versucht das Chiligreen X7 erhöhten Ansprüchen hinsichtlich Gehäusestabilität gerecht zu werden.
Dies wird in der Tat erreicht, Verformungen unter Druckeinwirkung sind kaum möglich.
Dies wird in der Tat erreicht, Verformungen unter Druckeinwirkung sind kaum möglich.
Selbst das Laufwerk verfügt über einen Sicherungsmechanismus, der unbeabsichtigtes Öffnen verhindert.
Selbst das Laufwerk verfügt über einen Sicherungsmechanismus, der unbeabsichtigtes Öffnen verhindert.
An Anschlussoptionen bietet das X7 lediglich die Office-Basisausstattung.
An Anschlussoptionen bietet das X7 lediglich die Office-Basisausstattung.
Aktuell kaum mehr zu finden ist allerdings der serielle Port an der rechten Seitenkante.
Aktuell kaum mehr zu finden ist allerdings der serielle Port an der rechten Seitenkante.
An Zusatztasten wurde gespart, lediglich ein WLAN Button wird angeboten.
An Zusatztasten wurde gespart, lediglich ein WLAN Button wird angeboten.
Die verbaute Tastatureinheit bietet grundsätzlich ein gutes Tippgefühl, zeigt aber einige Eigenheiten hinsichtlich Layout.
Die verbaute Tastatureinheit bietet grundsätzlich ein gutes Tippgefühl, zeigt aber einige Eigenheiten hinsichtlich Layout.
So rückte etwa die FN-Taste an den linken äußeren Rand.
So rückte etwa die FN-Taste an den linken äußeren Rand.
Auch die einzeilige Entertaste bei deutschsprachigem Layout ist eher ungewöhnlich.
Auch die einzeilige Entertaste bei deutschsprachigem Layout ist eher ungewöhnlich.
Das Touchpad eignet sich durchwegs auch als mobiler Mausersatz.
Das Touchpad eignet sich durchwegs auch als mobiler Mausersatz.
Beim eingesetzten Display handelt es sich über ein übliches 1280x800 Glare Panel.
Beim eingesetzten Display handelt es sich über ein übliches 1280x800 Glare Panel.
Speziell im Outdoor-Betrieb ist damit leider mit störenden Spiegelungen zu rechnen.
Speziell im Outdoor-Betrieb ist damit leider mit störenden Spiegelungen zu rechnen.
Auch die gebotene Leistung orientiert sich an einfachen Office Anwendungen wie etwas Textverarbeitung und Internet surfen.
Auch die gebotene Leistung orientiert sich an einfachen Office Anwendungen wie etwas Textverarbeitung und Internet surfen.
Der Lüfter bleibt im Office Betrieb überwiegend leise.
Der Lüfter bleibt im Office Betrieb überwiegend leise.
Auch die Oberflächentemperaturen bleiben insgesamt im grünen bereich.
Auch die Oberflächentemperaturen bleiben insgesamt im grünen bereich.
Die Speaker liefern durchschnittlichen Sound, der sich für anspruchslose Hintergrundbeschallung durchwegs eignet.
Die Speaker liefern durchschnittlichen Sound, der sich für anspruchslose Hintergrundbeschallung durchwegs eignet.
Überzeugen konnte das Chiligreen X7 dank großem 9-Zellen Akku, der Laufzeiten von bis zu 4 Stunden beschert.
Überzeugen konnte das Chiligreen X7 dank großem 9-Zellen Akku, der Laufzeiten von bis zu 4 Stunden beschert.

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Pro

+Robustes Magnesium Chassis
+Umfangreiches Zubehör
+3 Jahre Garantie
+Angenehme Tastatur
+Brauchbare Akkulaufzeit
 

Contra

-Verarbeitungsschwächen
-Spiegelndes Display
-Lüfter läuft immer wieder an

Shortcut

Was uns gefällt

Der „Baustellen-Charakter“ des Notebooks. Entgegen dem aktuellen Trend hin zu klein, dünn und zerbrechlich, versucht das Chiligreen X7 mit simpler Masse zu punkten.

Was wir vermissen

Ein paar Features die das X7 noch mehr in Richtung Datensicherheit trimmen würden. Etwa eine Harddisk mit Erschütterungssensor oder gleich eine SSD, wenn auch preislich dann wesentlich weniger attraktiv.

Was uns verblüfft

Ein spiegelndes Display in einem „Outdoor Notebook“. Unserer Meinung nach ein Widerspruch in sich.

Die Konkurrenz

Unter den klassischen „rugged“-Notebooks wird  man in dieser Preisklasse kaum fündig werden. Eher schon bei günstigen Business-Notebooks, die ebenso einen gewissen Schutz bei Erschütterungen und Stürzen bieten: Thinkpad SL/R-Serie, Acer Travelmates,…

Bewertung

Chiligreen X7
18.08.2009
J. Simon Leitner

Gehäuse
74%
Tastatur
84%
Pointing Device
82%
Konnektivität
84%
Gewicht
71%
Akkulaufzeit
86%
Display
72%
Leistung Spiele
56%
Leistung Anwendungen
79%
Temperatur
84%
Lautstärke
86%
Auf- / Abwertung
82%
Durchschnitt
78%
80%
Office *
gewichteter Durchschnitt

Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

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Autor: J. Simon Leitner (Update: 11.02.2014)