Test Zepto Mythos A15 Notebook

Das Warten hat ein Ende...

Nach dem ersten Wirbel um die neue Notebook Serie des dänischen Herstellers Zepto Anfang des vergangenen Sommers ist es überaus still geworden. Nun aber ist man bei Zepto offenbar in der Tat soweit, die neuen Multimedia-Allrounder, die sich vor allem durch ihr Design und ihr interessantes Preis/Leistung Verhältnis auszeichnen, auch an die Kunden ausliefern zu können. Das Mythos A15 verspricht dank Intel Core 2 Duo CPUs und nVIDIA Geforce 9600M GT Grafik auch beste Ergebnisse im Multimedia und Gaming Bereich.

Zepto Mythos A15

Sie heißen Mythos A15 und Nox A15 und bilden beim Hersteller Zepto nunmehr die leistungsfähige Mittelklasse bei den 15.4 Zoll Multimedianotebooks. Trotz unterschiedlicher Namensgebung unterscheiden sich die beiden Modelle lediglich in ihrem Äußeren, sprich der Farbe. Das Mythos ist gänzlich in weiß getaucht, während das Nox völlig in schwarz auftritt.

Zu haben sind die beiden Modelle, bzw. vorerst nur das Nox, auch im 14 Zoll Displayformat (Nox A14). Beeindruckend dabei ist vor allem, dass in dem wesentlich kompakteren Gehäuse dieselbe leistungsfähige Technologie steckt, wie sie auch in den etwas größeren 15-Zoll Kollegen angeboten wird. Es bleibt allerdings abzuwarten, wie diese Notebooks in Punkto Emissionen, also Lüfterlautstärke und Oberflächentemperatur abschneiden werden.

Mit der genauen Bezeichnung „Zepto Mythos A15 - Design“ ist die Ausrichtung des neuen Barebones bei Zepto bereits eindeutig definiert. Das Mythos soll in erster Linie Kunden ansprechen, die auch Wert auf die Gestaltung ihres Notebooks legen. In Punkto Design kommt man zur Zeit offenbar kaum um den bekannten Apple-Style herum, dem sich auch das Mythos A15 bedient, oder zumindest versucht dies zu tun.

Nach dem Vorbild der mittlerweile überholten Macbooks (aktuell: Macbook Aluminium), wurde das Mythos A15 komplett weiß eingefärbt. Damit setzt sich das Notebook in der Tat von der Mehrzahl der aktuellen Notebooks deutlich ab. Offenbar wollte man nicht nur fürs Auge sondern auch für den Tastsinn etwas bieten, denn das Gehäuse wurde außerdem komplett mit einer gummierten Oberfläche versehen. Unsere Meinung dazu fällt eher zweigeteilt aus. Während einige die samtig weiche Haptik als durchaus angenehm empfinden, lehnten andere Tester das Oberflächenfinish als „speckig“ ab.

Auf jeden Fall positiv ist den so ausgeführten Bauteilen anzurechnen, dass diese im Gegensatz zu den momentan auch gern verwendeten Lack-Oberflächen nahezu unempfindlich für Fingerabdrücke sind. Auch Staubpartikel sind auf der weißen Oberfläche kaum auszumachen. Wie sich die Oberfläche im Langzeiteinsatz schlägt, muss allerdings erst abgewartet werden. Insbesondere hinsichtlich Abnützungen und Verschmutzungsanfälligkeit fehlen hier Erfahrungswerte.

Das Gehäuse wurde bewusst geometrisch und schlicht gehalten, was ebenso als Anlehnung an die Apple Macbooks interpretiert werden kann. Hinsichtlich der verwendeten Materialien wirkt das Gehäuse aufgrund der gummierten Oberfläche überaus „Kunststoff-like“. Auch ein Blick in das Gehäuse vermag diesen Eindruck nicht zu entkräften. Obwohl sich das Chassis durchaus verwindungssteif und druckresistent gibt, besteht dieses offenbar überwiegend aus Kunststoff. Von der Aluminium-Verstärkung konnte abgesehen von feinen Staubpartikeln an der Oberfläche des Materials nichts bemerkt werden. Knarrgeräusche beim Hantieren mit dem Laptop konnten dennoch nicht beobachtet werden.

In Punkto Verarbeitungsqualität muss sich das Mythos A15 Kritik aufgrund teils ungleicher Spaltmaße im Bereich der Displayeinfassung, des Bauteils oberhalb der Tastatur sowie beim eingesetzten 9-Zellen Akku gefallen lassen. Auch die extrem schwergängigen Schiebetasten zur Ver- bzw. Entriegelung des Akkus drücken etwas auf den Gesamteindruck.

Als Scharniere für das Display kam eine übliche Klapplösung zum Einsatz, die leider auch ein Wippen des 15.4 Zoll Panels nicht gänzlich verhindern kann. Des Weiteren wurde auf eine Sicherung des Displays mittels eines Hakens verzichtet. Glücklicherweise schließt der Bildschirm allerdings überaus bündig mit der Baseunit ab, sodass sich die Gefahr von eindringenden Gegenständen in den Zwischenraum in Grenzen hält. Nicht wirklich überzeugen wollte auch die Druckstabilität des Displaydeckels. Schon bei leichter bis mäßiger Druckausübung sind starke Veränderungen am aktivierten Display zu beobachten.

Zepto Mythos A15 Verpackung
Zepto Mythos A15 Verpackung
Zepto Mythos A15 Verpackung
Schicke Verpackung des Zepto Mythos A15

Das Zepto Mythos A15 bietet eine Auswahl aktuell geläufiger Ports an den Seitenkanten des Gehäuses. Die Rückseite bleibt mit Ausnahme des Kensington Locks frei von Anschlüssen. Dies gilt außerdem auch für die Vorderkante des Notebooks.
An der rechten Seitenkante befindet sich im vorderen Bereich das optische Laufwerk, wobei im Falle unseres Testsamples ein Blu-Ray Laufwerk zum Einsatz kam. Es folgt ein Hardware Schalter zur Deaktivierung des Wireless LAN Moduls, ein USB 2.0 Port sowie der Anschluss für kabelgebundenes Netzwerk. Im hinteren Bereich der rechten Seitenkante findet man außerdem noch einen Anschluss für ein Antennensignal, für den Fall dass das Notebook mit einem TV-Tuner konfiguriert wird, sowie den Netzanschluss.

An der linken Seitenkante sind die hier platzierten Ports eher im mittleren bzw. im vorderen Bereich platziert, da im hinteren Bereich die Ausströmöffnung des Systemlüfters sitzt. Geboten wird ein HDMI Port, zwei weitere USB 2.0 Ports, Anschluss für Kopfhörer und Mikrofon bzw. ein optischer S/PDIF Sound-Ausgang sowie ein digitaler Lautstärkeregler für die Soundausgabe. Im vorderen Bereich der linken Gehäuseseite findet man außerdem auch noch einen ExpressCard 34mm Slot und den SD-Cardreader.

Die Anordnung der Ports an den Seitenkanten ist im Test durchaus positiv aufgefallen. Fairerweise muss man dabei jedoch sagen, dass das Zepto Mythos A15 Rechtshänder doch sehr bevorzugt, da die einzelnen Anschlüsse an der rechten Gehäuseseite wesentlich weiter hinten platziert wurden.

Vorderseite: keine Anschlüsse
Vorderseite: keine Anschlüsse
Linke Seite: HDMI, 2x USB 2.0, Audio (S/PDIF), ExpressCard, SD Cardreader
Linke Seite: HDMI, 2x USB 2.0, Audio (S/PDIF), ExpressCard, SD Cardreader
Rückseite: Kensington Lock, Akku
Rückseite: Kensington Lock, Akku
Rechte Seite: DVD (Blu-Ray) Laufwerk, USB 2.0, LAN, Antenne, Netzanschluss
Rechte Seite: DVD (Blu-Ray) Laufwerk, USB 2.0, LAN, Antenne, Netzanschluss

Kommunikationstechnisch verfügt das Mythos A15 über eine Gigabit Ethernet Schnittstelle von Realtek (RTL8168C(P)/8111C(P)) und ein hauseigenes Zpro N-Standard (b/g/n) Wireless LAN Modul. Im Test zeigte unser Testsample im Gaming Betrieb über WLAN bei kurzer Distanz zum Router oftmals Lags und kurze Unterbrechungen die das Spielen überaus mühsam gestalteten. Erst eine Anbindung über Kabel schaffte hier Abhilfe. Da Zepto alternativ auch ein WLAN Gerät von Intel anbietet, das bekannt-bewährte 4965AGN Modul, ist der Mehrpreis von rund 10.- Euro durchaus eine Überlegung wert.

Bei unserem Testsample noch nicht integriert aber bereits auf der Website von Zepto angekündigt ist eine Docking Schnittstelle, die ab Dezember 2008 in das Notebook integriert werden soll. Je nach Ausführung der entsprechenden Docking-Station kann das Mythos dann um weitere Anschlussoptionen erweitert werden, bzw. rasch von zahlreichen angeschlossenen Peripheriegeräten getrennt und mobil eingesetzt werden. Lt. Zepto soll das Mythos dann 6 weitere USB Ports und einen Firewire Port spendiert bekommen.

Als Betriebssystem kommt in der Regel Windows Vista zum Einsatz. Verfügbar sind die gängigsten Versionen sowohl in 32- als auch in 64-Bit Ausführung. In Frage kommen 64-Bit Systeme vor allem sofern eine Unterstützung von spezieller Anwendungssoftware gegeben ist, oder aber bei einer Arbeitsspeicherausstattung von mehr als 3GB.
Für experimentierfreudige oder „Microsoft-Verweigerer“ wird auch auf Linux Ubuntu Kompatibilität hingewiesen. Zwar will man hier keine offizielle Software-Unterstützung bieten, mittels alternativen Treibern sollte sich das Mythos A15 aber auch unter Linux bedienen lassen.

Die Standardgarantie umfasst lediglich 12 Monate Pick up & Return Service. Optional sind auch 2 Jahre QuickREP Gewährleistung verfügbar, die eine „prioritäre Abwicklung“ der Reparatur verspricht. Genaue Aussagen über Reparatur- und oder Servicedauer werden jedoch leider nicht gemacht.

Die Tastatur gibt sich passend zum Gehäuse des Zepto Mythos A15 komplett in weiß. Überaus gut fällt damit der Kontrast zur schwarzen bzw. zur blauen Beschriftung der Tasten für die Sekundärfunktionen aus.
Alle angebotenen Tasten fügen sich in den rechteckigen Ausschnitt für die gesamte Tastatureinheit ein, was vor allem im rechten Bereich unterhalb der zweizeiligen Enter Taste bei den Cursor-Tasten zu Platznot führt. Diese wurden ebenso wie die Funktionstasten rechts neben der Enter-Taste etwas verschmälert. Die übrige Tastatur bietet dann aber gut bedienbare Zifferntasten mit einer Größe von 13x13 Millimetern.

Die Anordnung der einzelnen Tasten bedingt keine allzu große Einarbeitungszeit. Alle gewünschten Funktionen und Ziffern wurden im Test praktisch auf Anhieb getroffen. Das Tippgefühl fiel subjektiv durchwegs positiv auf, zumindest im zentralen Tastaturbereich. Im Bereich rund um die insbesondere für Gaming-Aktivitäten wichtigen A-W-S-D Tasten saß die Tastatureinheit unseres Testsamples leider nicht absolut fest im Gehäuse und gab beim Anschlag ein Klappergeräusch von sich.

Eine Besonderheit der Tastatur ist die Möglichkeit die FN-Taste zu deaktivieren (FN+Windows), um so etwa beim Spielen von Games einem unbeabsichtigten Drücken der FN Taste und einem damit verbundenen Wechsel zur Windows Oberfläche vorzubeugen.
Die Lautstärkeregelung der Soundwiedergabe kann entweder durch die entsprechende FN-Tastenkombinaton oder aber mittels des digitalen Drehrades an der linken Gehäuseseite vorgenommen werden.

Das Touchpad zeigt dieselbe gummierte Oberfläche wie auch das restliche Gehäuse des Mythos A15. Gute Gleiteigenschaften sind damit ausschließlich mit staubtrockener Fingerkuppe zu erreichen. Optisch kann diese Lösung durchaus gefallen, der praktische Nutzen hinkt jedoch etwas nach. Dies gilt auch für die durchgehende Tastenleiste unterhalb des Touchpads. Während sich diese in den Randbereichen noch überaus gut drücken lässt, ist der zentrale Bereich als tote Zone praktisch funktionslos.

Touchpad/Trackpoint
Zepto Mythos A15 Touchpad
Tastatur
Zepto Mythos A15 Tastatur

Zwei Displayvarianten sind aktuell für das Zepto Mythos A15 verfügbar. Entweder ein übliches 1280x800 WXGA Panel mit spiegelnder Displayoberfläche bzw. ein hochauflösendes WSXGA Display mit einer Auflösung von 1680x1050 Pixel, ebenso mit spiegelnder Glare Displayoberfläche.
Aus Gründen der Übersicht und des Arbeitsplatzes am Desktop ist durchaus dem WSXGA Panel der Vortritt zu gewähren, wenn auch dieses preislich je nach Ausstattung um 80.- bis 130.- Euro über dem Verkaufspreis des WXGA Displays liegt.

Auch unser Testexemplar des Zepto Mythos A15 war mit dem beschriebenen WSXGA Display ausgestattet. Im Test der Displayhelligkeit lieferte das Panel einen guten Maximalwert von 216 cd/m² bei einer durchaus guten durchschnittlichen Helligkeit von 197.8 cd/m². Auch die Ausleuchtung des Displays könnte mit einem Wert von 82.5% als durchaus passabel bewertet werden. Dennoch sind speziell bei dunklen bis schwarzen Displayinhalten im unteren Bereich auch mit freiem Auge leichte Ausleuchtungsschwächen zu beobachten.

184.6
cd/m²
191.9
cd/m²
178.1
cd/m²
200
cd/m²
216
cd/m²
200
cd/m²
197.0
cd/m²
212
cd/m²
201
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
Infos
Maximal: 216 cd/m²
Durchschnitt: 197.8 cd/m²
Ausleuchtung: 82 %
Schwarzwert: 0.41 cd/m²
Kontrast: 527:1

Überaus gut schneidet das Display in Punkto Kontrast ab. Mit einem niedrigen Schwarzwert von 0.41 cd/m² erreicht das Panel einen sehr guten maximalen Kontrast von bis zu 527:1. Im Test der Farbdarstellung mittels des Spyder 3 Displaykalibrierungsgerätes von Datacolor erwies sich das dargestellte Bild im unkalibrierten Zustand als deutlich zu kühl mit einer zu starken Gewichtung von Blautönen.

Zepto Mythos A15 - Glare Display
Zepto Mythos A15 - Glare Display

Die Verwendung des Zepto Mythos im Freien gestaltet sich aufgrund der spiegelnden Displayoberfläche beider verfügbarer Varianten als äußerst schwierig. Beim Außeneinsatz des Notebooks kommt es zu überaus starken Reflexionen an der Displayoberfläche, die ein Arbeiten am Laptop nahezu unmöglich machen. Daran vermag auch die durchwegs gute Helligkeit des Displays nicht zu ändern.

Blickwinkel Mythos A15
Blickwinkel Mythos A15

Die Blickwinkelstabilität gehört nicht wirklich zu den Stärken des getesteten Displays. So kann man im vertikalen Bereich bereits bei mäßiger Abweichung vom idealen Blickwinkel Veränderungen am dargestellten Bild beobachten. Im horizontalen Sichtbereich bleibt das Bild zwar wesentlich länger stabil, hier trüben allerdings bald auftretende Spiegelungen das Vergnügen.



Video der Einsichtbereiche des Displays

Eine der Stärken des Mythos A15 liegt mit Sicherheit in den Leistungsreserven des Notebooks, die sich je nach gewählter Konfiguration durchaus sehen lassen können. Zum Einsatz kommen ausschließlich Intel Prozessoren, beginnend bei der P7350 CPU als leistungsschwächste und kostengünstigste Variante bis hin zur P9500 CPU mit 2.53 GHz und 6MB L2-Cache. Die Oberklasse der Intel Prozessoren, also die T9400 und die T9600 CPUs mit 2.53 und 2.8 Ghz kommen offenbar aufgrund des deutlich höheren TDP (Thermal Design Power) Wertes von 35W nicht zum Einsatz. Einen Vergleichstest der aktuellen Intel Centrino 2 Prozessorpalette finden Sie hier.

Unterschiedliche Konfigurationsmöglichkeiten bietet das Mythos A15 auch in Hinsicht Grafik-Performance. Zur Wahl steht entweder die nVIDIA Geforce 9600M GT Grafikkarte oder aber der etwas leistungsstärkere Geforce 9650M GT Grafikchip.
Bei der 9600M GT Grafikkarte handelt es sich um einen aktuellen Mittelklasse Grafikchip, der die Nachfolge der Geforce 8600M GT Grafikkarte antritt. Wichtigster Unterschied ist die Verkleinerung des Fertigungsfaktors auf 65nm (80nm bei 8600M GT). Dadurch konnten die Taktraten weiter erhöht werden, während der Stromverbrauch und die Abwärme in etwa auf selben Niveau wie beim Vorgängerchip blieb.

Dasselbe Prinzip wurde bei der alternativen Geforce 9650M GT Grafikkarte abermals angewandt. Ein nochmaliges Shrinken des Fertigungsprozesses auf 55nm erlaubt ein Höhertakten des Chips bei gleich bleibendem Stromverbrauch. Der Leistungsvorteil des 9650M GT Chips soll bei rund 20% gegenüber dem 9600M GT Chips liegen. Beiden gemein ist die Videospeicherausstattung mit 512MB GDDR3 VRAM.

Im 3D Mark 2006 Benchmarktest wird der Leistungszuwachs der 9600M GT Grafikkarte im Vergleich zum 8600M GT Vorgängergrafikchip gut sichtbar. Rund 40% Liegt das Zepto Mythos A15 vor vergleichbaren Ausstattungen mit 8600M GT Grafik. Es fällt allerdings auch auf, dass das Mythos in der uns vorliegenden Ausstattung deutlich hinter dem Acer 5930G zu liegen kommt, welches noch dazu über eine schwächere CPU verfügt.

An vorderster Front steht das Zepto Mythos A15 im PC Mark 2005 Benchmarktest. Mit guten 6350 Punkten im Durchlauf des Anwendungsbenchmarktests positioniert sich das leistungsstarke Multimedianotebook im vordersten Feld vergleichbarer Laptops.

3D Mark 2006
3D Mark 2006
PC Mark 2005
PC Mark 2005

Sehr gut steht das Zepto auch im Cinebench R10 Benchmarktest da, insbesondere im Open GL Shading Test aber auch im Single- und Multi GPU Test. So reichen die ermittelten Ergebnisse im Rendering Test sogar über die Werte des leistungsstarken Area-51 m15x mit Intel Extreme x9000 CPU hinaus.

Cinebench R10
Cinebench R10

Ähnlich positiv fallen auch die Ergebnisse hinsichtlich OpenGL Performance aus. Hier wird beispielsweise das Acer Aspire 5930G eindrucksvoll geschlagen. Da es sich bei der eingesetzten Hardware um grundsätzlich baugleiche Chips handelt, dürften vor allem Unterschiede hinsichtlich Treiber verantwortlich für diese Abweichungen sein.

Dank Intel Montevina Plattform kann das Mythos A15 auf bis zu 8 Gigabyte Arbeitsspeicher hochgerüstet werden. Auch DDR3 Speicher könnten eingesetzt werden. Dagegen spricht jedoch einerseits die noch überaus hohen Preise als auch die Verfügbarkeit derartiger Module. Aus diesem Grund bietet auch Zepto online vorerst ausschließlich DDR2 Speicher bis zu 8 GB an. Unser Testsample war mit 4096MB DDR2 Speicher mit einer Geschwindigkeit von 800 MHz (PC2-6400) ausgestattet. Um auch den gesamten Speicher nutzen zu können, wurde außerdem Windows Vista Home Premium 64-Bit eingesetzt.

Als Massenspeicher kam in unserem Testexemplar eine Harddisk aus dem Hause Toshiba zum Einsatz (MK3252GSX), die eine Bruttospeicherkapazität von 320 Gigabyte bietet. Zugriffszeiten als auch Übertragungsraten dieses Massenspeichers lagen im HDTune Benchmarktest nur im durchschnittlichen Bereich.
Je nach Anforderung des Users bietet Zepto alternativ auch schnellere Datenträger mit 7200 U/min und einer Kapazität von bis zu 320 GB, oder aber auch Solid State Drives bis zu 128 GB, sofern das nötige Kleingeld (+488.- Euro) vorhanden ist.

Systeminfo CPU
Systeminfo CPU
Systeminfo Chipset
Systeminfo Ram
Systeminfo Ram
Systeminfo GPU
Systeminfo GPU
Systeminfo HDD
Systeminformationen Zepto Mythos A15
3D Mark
3DMark 0510796 Punkte
3DMark 06
 1280x1024
5138 Punkte
3DMark Vantage1459 Punkte
Hilfe
PC Mark
PCMark 056250 Punkte
PCMark Vantage3466 Punkte
Hilfe
Cinebench R10
 EinstellungenWert
 Rendering Single 32Bit3094 Points
 Rendering Multiple CPUs 32Bit5995 Points
 Shading 32Bit3934 Points
320 GB - 5400 rpm
Minimale Transferrate: 28.5 MB/s
Maximale Transferrate: 61.7 MB/s
Durchschnittliche Transferrate: 47.8 MB/s
Zugriffszeit: 18.9 ms
Burst-Rate: 84.6 MB/s
CPU Benutzung: 5.5 %

Spieleleistung

Dass das Zepto Mythos A15 auch etwas auf die Gaming Fan-Gemeinde abzielt, wird in Anbetracht der leistungsstarken Komponenten schnell klar. Allem voran die Geforce 9600/9650M GT Grafikkarte, welche ausreichend Power um auch aktuelle Spiele bei sehenswerten Details spielen zu können bietet.

Im Rahmen unserer Spieletests wurde beispielsweise Crysis am Notebook hinsichtlich Spielbarkeit überprüft. Im Durchlauf der GPU- und CPU Benchmarktests konnte für das Zepto Mythos A15 eine Performance von 23.6 bzw. 23.1 Fps bei Medium Details (1024x768) festgehalten werden. Im praktischen Test beim Anspielen der ersten Single-Player Mission lag die beobachtete Framerate zwischen 15 und 33 Fps. Das Game war damit zwar noch einigermaßen spielbar, mit oftmaligen kurzen Aussetzern muss allerdings gerechnet werden.

Deutlich besser performte das Mythos A15 im schnellen Shooter Unreal Tournamnet 3. Bei einer Auflösung von 1024x768 und Standard Details (Stufe 3/5) lieferte Fraps eine protokollierte Framerate von 58-62 Fps. Eine Erhöhung der Auflösung auf 1280x800 Pixel drückte das Ergebnis auf immer noch gut spielbare 45-63 Fps. Erst bei maximaler Auflösung von 1680x1050 Pixel sackte die Framerate auf problematische 32-48 Fps ab.

Der beliebte Multiplayer Shooter Call of Duty 4 - Modern Warfare lieferte im praktischen Test beim Anspielen der Single Player Missionen (Einstellungen 1024x768, alle Optionen ein bzw. mittel, AA deaktiviert) eine Performance von 40-70 Fps und gab sich subjektiv durchaus gut spielbar.

Auch das Rennspiel GRID Racer war beim Anspielen der Demo-Version im BMW M3 für das Team Deutschland durchaus gut spielbar. Bei einer Auflösung von 1024x768 und deaktiviertem XMSAA lieferte das Spiel stets flüssige 33-45 Frames pro Sekunde.

Keine Probleme hatte das Zepto Mythos A15 mit der neuen Simulation SPORE aus dem Hause EA-Games. Mühelos kämpften und sozialisierten wir uns bis zur Stammesphase fort. Selbst bei maximaler Auflösung von 1680x1050 Pixel und allen Details auf High lag die Framerate bei gut spielbaren 25-30 Fps.

Lautstärke

Sozusagen simultan mit dem Einschalten des Notebooks läuft auch der Systemlüfter an. Soweit so gut, vor allem da sich dieser mit einer Lautstärke von 34.6 dB(A) in diesem Zustand auch dezent verhält und im Hintergrund bleibt. Nach einiger Zeit im Betrieb bzw. nach kurzer Belastung der Hardwarekomponenten beginnt das Zepto Mythos mit einem wenig erfreulichem Spiel. Je nach Umgebungstemperatur und Anforderung an das Notebook dreht in regelmäßigen Abständen (alle 2,3,4…-10 Minuten) der Systemlüfter kurz bis auf maximale Geschwindigkeit hoch, um nach einigen Sekunden wieder auf Normalniveau zurückzukehren.

Das Übel an der Geschichte ist, dass sich der Lärmpegel des Zepto A15 bei maximaler Drehzahl des Lüfters bei rund 45.4 dB(A) befindet, was bereits als durchaus laut empfunden wird. Hinzu kommt der subjektiv starke Kontrast zwischen der gemäßigten Lauststärke im Idle Betrieb und dem kurzzeitig aufheulenden Lüfter.
Unter Last, insbesondere im Gaming Betrieb läuft das Zepto Mythos A15 konstant mit maximaler Lüfterdrehzahl. Dies ist aber deutlich leichter zu verkraften als das ständige Anlaufen des Lüfters im Idle oder Office Betrieb. Lt. Zepto wird zurzeit an diesem Problem gearbeitet. Es bleibt zu hoffen, dass alsbald auch Ergebnisse folgen.

Lautstärkediagramm

Idle 34.6 / 34.6 / 45.4 dB(A)
HDD 34.9 dB(A)
DVD 37.9 / dB(A)
Last 45.3 / 45.3 dB(A)
 
    30 dB
leise
40 dB
deutlich hörbar
50 dB
störend
 
min: , med: , max:     (aus 15 cm gemessen)

Temperatur

Der Grund für den auf Hochtouren laufenden Lüfter unter Last ist bei Begutachtung der Oberflächentemperaturen schnell gefunden. So erwärmt sich etwa die Unterseite der Baseunit auf bis zu 44.3 °C im zentralen Bereich und fühlt sich damit auch schon überaus heiß an. Auch die Oberseite erwärmt sich auf bis zu 38 °C bzw. 37.2 °C im Bereich der linken Handballenauflage.

Max. Last
 34.2 °C35.1 °C31.6 °C 
 38.0 °C35.1 °C31.8 °C 
 37.2 °C35.0 °C29.9 °C 
Maximal: 38.0 °C
Durchschnitt: 34.2 °C
34.2 °C38.8 °C42.1 °C
36.0 °C44.3 °C43.8 °C
33.9 °C43.9 °C42.9 °C
Maximal: 44.3 °C
Durchschnitt: 40 °C
Raumtemperatur 22 °C

Lautsprecher

Etwas enttäuschend fällt die Soundqualität der integrierten Speaker aus. Diese lieferten im Test einen nur sehr dünnen, basslosen Sound, der sowohl bei Musikwiedergabe als auch bei Computerspielen kaum für Furore sorgen konnte. Nicht nur die Soundqualität, auch die maximale Lautstärke ließ im Test zu wünschen übrig, insbesondere bei DVD Wiedergabe fiel diese teils deutlich zu leise aus. Was nutzt demnach beste Bildqualität dank Blu-Ray Laufwerk wenn der passende Sound für eine adäquate Stimmung fehlt?

Es bleiben zwei Möglichkeiten um dieses Defizit zu umgehen: Entweder man benutzt ein hochqualitatives Headset bzw. Kopfhörer oder aber man bindet das Zepto A15 in eine bestehenden Hi-Fi Anlage ein, wobei der optische S/PDIF Ausgang für eine volldigitale Übertragung der Audiosignale garantiert.

Maximale Akkulaufzeit
Maximale Akkulaufzeit - BatteryEater Readers Test
Minimale Akkulaufzeit
Minimale Akkulaufzeit - BatteryEater Classic Test

Zwei Akkuvarianten bietet Zepto derzeit für das Mythos A15 an. Einerseits einen 6-Zellen Lithium-Ionen Akku oder aber einen größeren 9-Zellen Akku mit einer Kapazität von 79.9 Wh. Dieser ist mit einem Aufpreis von knapp über 30.- Euro veranschlagt und damit vergleichsweise günstig zu haben. Nachteil des größeren Akkus ist neben seinem größeren Gewicht vor allem auch die Baugröße des Akkupacks, welches rund zwei Zentimeter an der Rückseite des Notebooks übersteht. Der 6-Zellen Akku schließt hingegen bündig mit dem Gehäuse ab.

In der Ausstattung mit 9-Zellen Li-Ion Akku erreichte unser Testsample des Zepto Mythos A15 eine maximale Akkulaufzeit im BatteryEater Readers Test (min. Displayhelligkeit, Energiesparprofil, WLAN deaktiviert) von 223 Minuten.
Als „worst-case“ Szenario dient der BatteryEater Classic Test, der die minimal zu erwartende Laufzeit des Notebooks unter Last simuliert. Bei maximaler Displayhelligkeit im Energieprofil Höchstleistung und aktiviertem WLan hielt das Mythos A15 142 Minuten durch.

In den praxisnahen Laufzeittests wie etwa im WLAN Betrieb reichte die Kapazität des Akkus bei 90% Displayhelligkeit, aktiviertem Energiesparprofil und aktiviertem WLAN Modul für eine Laufzeit von rund 190 Minuten. In Anbetracht des großen 9-Zellen Akkus vermag dieses Ergebnis allerdings kaum zu begeistern.
Bei DVD Wiedergabe hielt das Mythos A15 immerhin 145 Minuten durch. Damit sollte sich ein typischer Hollywood Streifen ohne Probleme ausgehen. Problematisch könnte es allerdings bei Blu-Ray Wiedergabe werden, da hier die Last für die Hardwarekomponenten aufgrund der Dekodierung der Videodaten deutlich höher ausfällt.

Stromverbrauch

Idle 22.8 / 30.6 / 32.9 Watt
Last 67.5 / 87.5 Watt
 
Legende: min: , med: , max:         
Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
3h 43min
Surfen über WLAN
3h 10min
DVD
2h 25min
Last (volle Helligkeit)
2h 22min
Zepto Mythos A15
Zepto Mythos A15

Das Mythos A15 des dänischen Herstellers Zepto versucht vor allem mit seinem weißen Design zu punkten und sich damit von der großen Konkurrenz im leistungsstarken 15.4 Zoll Multimedia Sektor abzugrenzen. Dies mag zwar gelingen, dennoch bleiben bei dem Notebook auch ein paar Schwächen, beispielsweise ungleiche Spaltmaße im Bereich des Akkus und des Displays, die nicht durch Design und Optik wettgemacht werden können.
Die Baseunit gibt sich durchaus kompakt und resistent gegenüber Verformungen, allerdings kann das Display in diesen Punkten nicht ganz mithalten. Die gummierte Gehäuseoberfläche vermittelt ein weiches samtartiges Gefühl. Über Gefallen oder Missfallen entscheidet jedoch letztlich der individuelle Geschmack des Benutzers.

Die Tastatur zeigt ein ebenso stimmiges Äußeres und fügt sich harmonisch in das Gesamterscheinungsbild ein. Alle Tasten sind an ihren angestammten Plätzen zu finden wodurch eine Einarbeitungszeit auf dem Notebook praktisch entfällt. Kritik müssen wir hier ebenso in Richtung Verarbeitung anbringen, da die Tastatureinheit insbesondere im linken Bereich nicht ganz fest im Gehäuse sitzt und es zu Klappergeräuschen beim Tippen kommen kann.

Punkten konnte unter anderem das in unserem Testsample eingesetzte WSXGA Display, das im Test eine gute Helligkeit als auch einen überaus guten Kontrast bot. Leider verhindert die spiegelnde Oberfläche einen sinnvollen Einsatz des Notebooks im Freien.

Ausgestattet mit Intel P9500 CPU und Geforce 9600M GT Grafikkarte von nVIDIA bietet das Zepto Mythos erstklassige Leistung sowohl für Standard-Anwendungen als auch für Leistungsfordernde Multimedia Applikationen bzw. Games. Bereits die Geforce 9600M GT Grafik bietet eine passable Performance bei aktuellen Spielen. Mit der alternativ Verfügbaren 9650M GT Grafikkarte sollte dann nochmals eine Leistungssteigerung möglich sein.

Leider wirken sich die guten Leistungsreserven des kompakten Notebooks negativ auf die Geräuschkulisse aus. So läuft der Systemlüfter auch ohne Last in regelmäßigen Abständen immer wieder kurz an. Das permanente Geräusch unter Last ist vergleichsweise unproblematisch zu verkraften. Sofern man das Notebook überwiegend stationär betreibt,  verursachen auch die etwas erhöhten Temperaturen an der Unterseite keine Einschränkungen.

Letztlich bleibt auch die Akkulaufzeit trotz größten verfügbaren 9-Zellen Li-Ion Akku nur im durchschnittlichen Bereich. Die Hoffnung auf eine besondere Mobilität bleibt demzufolge Wunschdenken.

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Im Test: Zepto Mythos A15
Zepto Mythos A15

Datenblatt

Zepto Mythos A15

:: Prozessor
:: Mainboard
Intel PM45
:: Speicher
4096 MB, DDR2 PC6400 800 MHz, 2x2048MB, max. 8GB
:: Grafikkarte
NVIDIA GeForce 9600M GT - 512 MB, Kerntakt: 500 MHz, Speichertakt: 800 MHz, GDDR3, 7.15.11.7490 (Forceware 174.90)
:: Bildschirm
15.4 Zoll 16:10, 1680x1050 Pixel, WSXGA TFT, spiegelnd: ja
:: Festplatte
320 GB - 5400 rpm, 320 GB 5400 U/Min Toshiba MK3252GSX
:: Soundkarte
Realtek ALC262 HD Audio
:: Anschlüsse
1 Express Card 34mm, 3 USB 2.0, 1 HDMI, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: Kopfhörer, Mikrofon, S/PDIF, Card Reader: SD Cardreader, Antenneneingang für TV Modul
:: Netzwerkverbindungen
Realtek RTL8168C/8111C Family PCI-E Gigabit Ethernet NIC (10/100/1000MBit), Zpro N-Standard (b/g/n) Wireless (b g n ), 2.0 Bluetooth
:: Optisches Laufwerk
Optiarc BD ROM BC-5500S ATA Device
:: Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 36 x 257 x 359
:: Gewicht
3.05 kg Netzteil: 0.5 kg
:: Akku
79.9 Wh Lithium-Ion, 11.1V 7.2 Ah
:: Preis
1785 Euro
:: Betriebssystem
Microsoft Windows Vista Home Premium 64 Bit
:: Sonstiges
12 Monate Garantie

 

Ein komplett neues Outfit verschafft Zepto seiner neuen leistungsstarken Multimediaklasse.
Ein komplett neues Outfit verschafft Zepto seiner neuen leistungsstarken Multimediaklasse.
Eine Ausnahme stellt in dieser Hinsicht der Bereich um die A-W-S-D Tasten dar, wo es zu Klappergeräuschen beim Tastenanschlag kommen kann.
Eine Ausnahme stellt in dieser Hinsicht der Bereich um die A-W-S-D Tasten dar, wo es zu Klappergeräuschen beim Tastenanschlag kommen kann.
Als Display bietet Zepto aktuell zwei verschiedene Varianten an:
Als Display bietet Zepto aktuell zwei verschiedene Varianten an:
Entweder ein übliches WXGA Display oder ein höher Auflösendes WSXGA Panel mit einer Auflösung von 1280x800 Pixel.
Entweder ein übliches WXGA Display oder ein höher Auflösendes WSXGA Panel mit einer Auflösung von 1280x800 Pixel.
Dieses Panel zeigte im Test eine gute Helligkeit und ein sehr gutes Kontrastverhältnis.
Dieses Panel zeigte im Test eine gute Helligkeit und ein sehr gutes Kontrastverhältnis.
Eine der Stärken des Zepto Mythos A15 liegt in seiner leistungsfähigen Hardwareausstattung.
Eine der Stärken des Zepto Mythos A15 liegt in seiner leistungsfähigen Hardwareausstattung.
Mit Centrino 2 Prozessoren und Grafikkarten von nVIDIA (Geforce 9600M GT, 9650M GT) bietet das Notebook solide Leistungsreserven.
Mit Centrino 2 Prozessoren und Grafikkarten von nVIDIA (Geforce 9600M GT, 9650M GT) bietet das Notebook solide Leistungsreserven.
Dank Intel Montevina Plattform kann das Mythos A15 mit bis zu 8GB Arbeitsspeicher vom Typ DDR3 ausgestattet werden.
Dank Intel Montevina Plattform kann das Mythos A15 mit bis zu 8GB Arbeitsspeicher vom Typ DDR3 ausgestattet werden.
Leider kommt der Laptop mit der damit entstehenden Abwärme offenbar nicht ganz zurecht.
Leider kommt der Laptop mit der damit entstehenden Abwärme offenbar nicht ganz zurecht.
Der Lüfter dreht auch im Idle Betrieb in regelmäßigen Abständen kurzfristig bis auf maximale Drehzahl hoch und sorgt damit für eine unangenehme Geräuschkulisse.
Der Lüfter dreht auch im Idle Betrieb in regelmäßigen Abständen kurzfristig bis auf maximale Drehzahl hoch und sorgt damit für eine unangenehme Geräuschkulisse.
Auch bei der Messung der Oberflächentemperaturen des Gehäuses können insbesondere an der Unterseite der Baseunit deutliche Erwärmungen beobachtet werden.
Auch bei der Messung der Oberflächentemperaturen des Gehäuses können insbesondere an der Unterseite der Baseunit deutliche Erwärmungen beobachtet werden.
Als für ein Multimedianotebook nur ungenügend zu beurteilen sind die integrierten Speaker im Mythos A15. Sie liefern unattraktiven, dünnen und basslosen Sound.
Als für ein Multimedianotebook nur ungenügend zu beurteilen sind die integrierten Speaker im Mythos A15. Sie liefern unattraktiven, dünnen und basslosen Sound.
Die Tastatur passt sich nicht nur optisch gut an das Gesamterscheinungsbild des Mythos A15 an, sie lässt sich auch durchwegs passabel bedienen.
Die Tastatur passt sich nicht nur optisch gut an das Gesamterscheinungsbild des Mythos A15 an, sie lässt sich auch durchwegs passabel bedienen.
Auch ein Fingerprint Reader zählt zur Ausstattung und bietet ein zusätzliches Maß an Datensicherheit.
Auch ein Fingerprint Reader zählt zur Ausstattung und bietet ein zusätzliches Maß an Datensicherheit.
Neben 3 USB 2.0 Ports bietet das Notebook auch einen digitalen HDMI Display Port und einen optischen S/PDIF Ausgang.
Neben 3 USB 2.0 Ports bietet das Notebook auch einen digitalen HDMI Display Port und einen optischen S/PDIF Ausgang.
So präsentiert sich das Zepto Mythos A15 gänzlich in weiß, wobei auch abgesehen von der Farbgebung eine gestalterische Anlehnung an Apple Produkte zu erkennen ist.
So präsentiert sich das Zepto Mythos A15 gänzlich in weiß, wobei auch abgesehen von der Farbgebung eine gestalterische Anlehnung an Apple Produkte zu erkennen ist.
Das Gehäuse zeigt eine schlichte und geometrische Formgebung ohne allzu großen Schnickschnack.
Das Gehäuse zeigt eine schlichte und geometrische Formgebung ohne allzu großen Schnickschnack.
Nicht nur für das Auge hat das Zepto Mythos A15 etwas zu bieten, auch der Tastsinn kommt bei dem Laptop nicht zu kurz.
Nicht nur für das Auge hat das Zepto Mythos A15 etwas zu bieten, auch der Tastsinn kommt bei dem Laptop nicht zu kurz.
So wurde das gesamte Gehäuse mit einer gummierten Oberfläche versehen, dies sich samtartig anfühlt.
So wurde das gesamte Gehäuse mit einer gummierten Oberfläche versehen, dies sich samtartig anfühlt.
Die einen oder anderen Schwächen konnten wir in Hinsicht Verarbeitung feststellen.
Die einen oder anderen Schwächen konnten wir in Hinsicht Verarbeitung feststellen.
So findet man am Notebook im Bereich des Akkus aber auch bei der Einfassung des Displays unregelmäßige Spaltmaße.
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In Punkto Gehäusestabilität kann die Baseunit durchaus überzeugen.
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Probleme gibt es diesbezüglich allerdings beim Displaydeckel, der einwirkende Druckkräfte kaum aufnehmen kann.
Probleme gibt es diesbezüglich allerdings beim Displaydeckel, der einwirkende Druckkräfte kaum aufnehmen kann.
Die Scharniere wirken nahezu etwas unterdimensioniert hinsichtlich ihren Proportionen,...
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...und können auch ein Wippen des Bildschirmes nicht gänzlich verhindern.
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Das Zepto Mythos A15 bietet eine Auswahl an aktuell geläufigen Anschlussoptionen.
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Selbst mit dem großen 9-Zellen Akku erreicht das Mythos nur durchschnittliche Laufzeitergebnisse und präsentiert sich damit nicht unbedingt als Mobilitätsprofi.
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Pro

+Gefälliges Design
+Kompakte und Formstabile Baseunit
+Benutzerfreundliches Tastenlayout
+Helles, kontrastreiches Displays mit hoher Auflösung verfügbar
+Gute Anwendungs- und 3D Leistung
+Umfangreiche Konfigurationsmöglichkeiten
 

Contra

-Verarbeitungsmängel hinsichtlich Spaltmaße
-Verbindungsprobleme mit WLAN-Modul
-Klappern der Tastatur möglich
-Teils hohe Lautstärke, auch ohne Last
-Nur mäßige Soundqualität der integrierten Speaker
-Eingeschränkte Akkulaufzeit

Bewertung

Zepto Mythos A15
19.10.2008
J. Simon Leitner

Gehäuse
84%
Tastatur
84%
Pointing Device
82%
Konnektivität
84%
Gewicht
74%
Akkulaufzeit
79%
Display
88%
Leistung Spiele
91%
Leistung Anwendungen
92%
Temperatur
81%
Lautstärke
71%
Auf- / Abwertung
86%
Durchschnitt
83%
84%
Multimedia *
gewichteter Durchschnitt

Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

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Autor: J. Simon Leitner (Update: 11.02.2014)