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Verlust: Sony baut künftig weniger Smartphones und TVs

Hiroki Totoki: Der neue President & CEO der Sony Mobile Communications räumt auf.
Hiroki Totoki: Der neue President & CEO der Sony Mobile Communications räumt auf.
Für Sony sind Smartphones und TV-Geräte ganz dicke Verlustbringer und ziehen den japanischen Unterhaltungselektronikkonzern immer tiefer in die roten Zahlen. Künftig liege der Fokus auf Gewinnbringern wie der PlayStation und Bildsensoren.

Bei den Anlegern hatte es Sony nach den letzten Meldungen zu Rekordverlusten schwer. Der japanische Elektronikkonzern machte mit sehr hohen Verlusten in den Sparten Smartphones und TV-Geräten weltweit Negativschlagzeilen. Und auch Fans und Kunden der Marke fragen sich, wie es mit Sony weitergehen soll. Nun sprach der neue Chef der Sony Mobilsparte Hiroki Totoki zu der Zukunft dieser Unternehmensbereiche Klartext.

Wie von Analysten erwartet und von Anlegern gefordert, wird Sony sein Engagement bei den Smartphones und der TV-Sparte grundlegend umstrukturieren. Denn besonders das Unternehmenssegment Smartphones bescherten Sony zuletzt sehr hohe Verluste. Totoki kündigte an, dass Sony seine Produktpalette bei den Smartphones deutlich straffen wird und in Zukunft auf teure, sprich profitable Modelle beschränken wird.

Der Sony-Manager räumte zudem ein, dass Sony seine hochtrabenden Pläne, mit Apple und Samsung bei den Smartphones mithalten zu wollen, nun endgültig begraben hat. Künftig zähle einzig die Profitabilität, auch wenn das einen Einbruch bei den Verkaufszahlen in der Größenordnung von 20 bis 30 Prozent zur Folge haben könnte, so Totoki weiter. Die wichtigsten Sparten sind laut Sony künftig die Gewinnbringer PlayStation und der Bereich Bildsensoren.

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Autor: Ronald Tiefenthäler, 26.11.2014 (Update: 26.11.2014)