260 Kilometer großer Asteroid könnte größten Krater des Mondes verursacht haben

Beim Blick auf den Mond, ob mit bloßem Auge oder durch ein Teleskop, sind auf seiner Oberfläche zahlreiche Krater zu erkennen. Der größte Krater, das Südpol-Aitken-Becken, hat einen Durchmesser von mehr als 2.500 Kilometern, und Astronomen könnten seinen Ursprung kürzlich identifiziert haben.
Trotz seiner wissenschaftlichen Bedeutung gibt das SPA-Becken weiterhin Rätsel auf. Es könnte Material aus dem Mondmantel enthalten, was für Wissenschaftler von großem Interesse ist. Ein Forscherteam um Shigeru Wakita von der Purdue University hat jedoch 3D-Simulationen durchgeführt und festgestellt, dass der Einschlag wahrscheinlich durch einen Asteroiden mit einem Durchmesser von 260 Kilometern verursacht worden ist. Doch damit nicht genug, denn laut Astronomen soll dieser Himmelskörper aus Eisen und Gestein bestanden haben.
Darüber hinaus hat dieser Asteroid den Mond in einem flachen Winkel von 30 Grad und mit einer Geschwindigkeit von etwa 13 Kilometern pro Sekunde getroffen. Durch die Untersuchung der Folgen dieses gewaltigen Einschlags gehen Astronomen davon aus, dass Fragmente des Mondmantels in Richtung Südpol des Mondes geschleudert worden sind.

Außerdem könnten Astronauten diese Fragmente laut den Autoren der Studie bei einer Mission im Jahr 2028 sammeln:
Unsere Arbeit legt nahe, dass die Artemis-Mission der NASA, die Astronauten zum Mond bringen soll, wahrscheinlich SPA-Auswurfmaterial beproben wird, sofern sie wie geplant in der Südpolregion des Mondes landet.
Dies könnte Wissenschaftlern tatsächlich dabei helfen, den Zeitpunkt des Einschlags zu bestimmen, und damit unseren natürlichen Satelliten besser zu verstehen.
Quelle(n)
Bild: NASA/GSFC/Arizona State University












