45 % der PlayStation-Fans erwägen einen Wechsel zum PC

PC-Gaming scheint weiter an Bedeutung zu gewinnen. Laut einer Umfrage von Push Square unter mehr als 6.545 Lesern erwägen 41 % der PlayStation-Spieler ernsthaft, ihre Konsole zugunsten eines Gaming-PCs aufzugeben. Diese Stimmung hat sich in der vergangenen Woche deutlich verstärkt, nachdem Sony angekündigt hatte, die Produktion physischer Spiele einzustellen.
Nur 23 % der Befragten gaben an, der PlayStation treu bleiben zu wollen. Weitere 15 % haben den Wechsel zum PC bereits vollzogen, während 10 % angaben, sowohl auf der PlayStation als auch auf dem PC zu spielen.
Unter den genannten Beweggründen für einen möglichen Plattformwechsel gaben 41 % der Befragten Sonys Entscheidung an, die Produktion physischer Spiele einzustellen. Das mag zunächst überraschend erscheinen, da PC-Gaming bereits seit Jahren nahezu vollständig auf digitale Distribution setzt. Dennoch ist PC-Gaming dank leistungsfähiger Hardware und Plattformen wie Steam, die beim digitalen Spielevertrieb ein hohes Maß an Vertrauen genießen, heute zugänglicher denn je.
Angesichts der anhaltenden RAM-Knappheit und steigender Hardwarekosten, die sich auch auf den PC-Markt auswirken, wird spekuliert, dass der Preis der PS6 die Marke von 1.000 Euro überschreiten könnte. Sollte dies eintreten, dürfte es für viele Spieler schwieriger werden, den Kauf einer Konsole zu rechtfertigen, die nur noch wenige echte Exklusivtitel bietet. Sony hat in den vergangenen Jahren weniger First-Party-Spiele veröffentlicht, und die meisten davon erscheinen früher oder später auch für den PC. Im Gegensatz dazu setzt Nintendo weiterhin erfolgreich auf exklusive Spielereihen und sein hybrides Konsolenkonzept.
Hinzu kommen steigende Spielepreise: Neue First-Party-Titel für die PlayStation kosten zum Marktstart häufig rund 70 Euro. Zusammen mit der allgemeinen Inflation ist Gaming dadurch insgesamt zu einem kostspieligeren Hobby geworden. Gleichzeitig fallen die Hardware-Unterschiede zwischen den Konsolengenerationen heute deutlich geringer aus als früher. Viele Spiele erscheinen weiterhin sowohl für die PS4 (derzeit für rund 125 Euro auf Amazon erhältlich) als auch für die PS5, wodurch für viele Nutzer der Anreiz sinkt, auf die neueste Konsolengeneration umzusteigen.













