Um diese Zeit im Mai berichteten wir, dass AMD möglicherweise bis zu fünf verschiedene Varianten der Zen 7-CPU-Architektur entwickelt. Diese Varianten verfolgen unterschiedliche Designziele, wobei einige auf maximale Leistung und andere auf Effizienz ausgelegt sind. Der Zen 7 „Classic“ für die Desktop-AM6-Plattform soll Berichten zufolge insbesondere Verbesserungen bei IPC und Taktrate bieten.
Moore’s Law Is Dead (MLID) enthüllt nun, dass die Zen 7-Consumer-CPUs neben den IPC- und Taktsteigerungen auch eine deutliche Erhöhung der Kernanzahl gegenüber Zen 6 erhalten werden. MLID gibt an, dass diese Informationen von einer seiner besten AMD-Quellen stammen.
Die Zen 7 „Classic“-Desktop-CPUs sollen dank zweier 16-Kern-CCDs auf bis zu 32 Kerne kommen. Mit Hyperthreading ergeben sich damit satte 64 Threads. Der zuvor geleakte „3D Core“ scheint für Zen 7-Consumer-CPUs allerdings nicht verfügbar zu sein.
Laut MLID werden die Zen 7-Chips für die AM6-Plattform über „tonnenweise V-Cache“ verfügen, da das 3D-Core-Design wahrscheinlich nicht in den Consumer-CPUs zum Einsatz kommt. Dennoch sollen Zen 7-Consumer-CPUs und die 3D-Core-Variante eine „vergleichbare“ IPC haben, wobei die „Classic“-Kerne höhere Spannungen und Taktraten aufweisen.
Eine Flaggschiff-Zen-7-Desktop-Ryzen-9-CPU könnte somit 50 % mehr Kerne bieten als der Zen-6-Flaggschiff-Chip. Zen 6 soll Gerüchten zufolge die Kernanzahl auf 24 erhöhen und damit doppelt so viele Kerne wie der Ryzen 9 9950X besitzen. Zusammen mit einer IPC-Steigerung und einem deutlich größeren 3D-V-Cache könnten Nutzer aktueller Ryzen-9000-CPUs einen guten Grund haben, bis 2028 ein Upgrade in Betracht zu ziehen.
Wie MLID im Video auch warnt, ist Zen 7 noch mehr als zwei Jahre entfernt. Daher können sich alle hier durchgesickerten technischen Details noch ändern.
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