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ARM-Chef schenkt Nvidia-Chef Huang historisches Windows-ARM-Gerät Surface RT

Huang nimmt das Surface RT entgegen: Dahinter ein Foto der Vorstellung aus dem Jahr 2012.
ⓘ Andreas Sebayang / Notebookcheck.com
Huang nimmt das Surface RT entgegen: Dahinter ein Foto der Vorstellung aus dem Jahr 2012.
Mit Microsofts Surface RT haben ARM und Nvidia ursprünglich ARM-Windows für Endkunden versucht zu etablieren. Windows RT war geboren als stark eingeschränltes Betriebssystem für ein Tablet. Nun haben es die beiden Partner noch einmal in Erinnerung gebracht.

Auf der Computex-Pressekonferenz von Arm hat der Chipentwickler neben allerhand KI-Themen, bei denen die Nachricht eigentlich nur ist, dass es aufwärts geht, am Ende für eine kleine Überraschung gesorgt. Denn der ARM-Chef Rene Haas bot zum Ende der Veranstaltung Nvidia-Chef Jensen Huang auf die Bühne und schenkte ihm ein Surface RT.

Das Surface RT war seinerzeit etwas besonderes, denn das Windows-Gerät bot einen ARM-Chip, den Nvidia entwickelte (Tegra 3). Vorgestellt wurde es damals von Rene Haas, der damals noch für Nvidia arbeitete. Das Versprechen 2012: Ein lüfterloses Design und zehn Stunden Akkulaufzeit durch die energiesparende Plattform.

Das Surface RT kam zu einer Zeit, als Microsoft die eigentliche Idee des Surface, ein zunächst ziemlich großer Tisch mit Touchscreen und Sensorik für Elemente als Tischplatte, weitestgehend aufgegeben hatte. Stattdessen wurde der Markenname für Tablets und Notebooks etabliert.

Ungewöhnliche Hardware zu x86er-Zeiten

Das Gerät war damals auch etwas besonderes, ähnlich wie die Windows-Phone-Vorgänger als MP3-Player (Zune) war es nämlich äußerst schwierig Apps oder Programme zu installieren. Damals war die Software-Infrastruktur bei weitem nicht so weit. Das Surface RT war aber ein spannendes Gerät, um es bei Verwandten oder Bekannten unterzubringen, die damals noch nicht so fit waren. Man konnte nämlich auch nicht viel falsch machen, kaputtkonfigurieren oder sich gar Schadsoftware einfangen.

Surface RT und Windows RT waren durch die Einschränkungen aber auch ein Flop, zumal die Geräte damals auch nicht sonderlich schnell waren. Auch unser Fazit des Surface RT aus dem Jahr 2012 fiel durchwachsen aus. Microsofts erster Versuch scheiterte und es brauchte noch mehrere weitere Anläufe, um ARM unter einem Endkunden-Windows zu einer gewissen Bedeutung zu verhelfen. Denn im Embedded-Bereich funktionierte Windows natürlich schon.

Letztendlich haben Microsoft, ARM und Nvidia aber die Grundlagen geschaffen, um ARM auch in der Windows-Welt zu etablieren. Und wie Jensen Huang auf der ARM-Keynote sagte, wird es bei der neuen RTX-Spark-Plattform auch weiterhin bei Windows bleiben.

Quelle(n)

ARM / Computex

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-06 > ARM-Chef schenkt Nvidia-Chef Huang historisches Windows-ARM-Gerät Surface RT
Autor: Andreas Sebayang,  2.06.2026 (Update:  2.06.2026)