Nvidia N1X Specs kurz vor Launch geleakt. Eine primäre Zielgruppe der neuen PC-Ära laut Analyst

Bis wenige Stunden vor dem Launch konnten Nvidia und seine Partner die Details zur neuen ARM-APU geheim halten, nun ist aber doch mehr geleakt als bisher bekannt war. Erst wenige Stunden alt ist ein Händler-Leak aus Osteuropa, der eine Lenovo Yoga Pro 7 Workstation mit zwei Nvidia N1X Konfigurationen und Preisen geliefert hatte, allerdings noch keine Specs. Auch eine angeblich etwas günstigere Nvidia N1 SKU ist bei Lenovo geplant.
Nvidia N1X Specs
Nun lieferte Videocardz weitere Details zu diesen und einer weiteren Konfiguration. Demnach wird das Top-Modell, offenbar Nvidia N1X 675 benannt, eine 10+10 Cluster-Konfiguration auf Basis von Cortex-X925 und Cortex-A725 Cores bieten. Als GPU kommt eine Blackwell 2.0 Architektur mit 48 SMs (Streaming Multiprocessors) zum Einsatz, das entspricht 6.144 CUDA-Cores.
Die etwas abgespeckte Nvidia N1X 650 APU liefert 9 + 9 CPU-Cores und 40 SMs (5120 CUDA-Cores) Beide N1X SKUs haben eine gemeinsame (CPU+GPU) TDP von 45 bis 80 Watt, also im Bereich klassischer High-End Gaming-Laptops. 12 PCIe 5.0 Lanes und 5 PCIe 4.0 Lanes sowie 128 GB 16 Channel LPDDR5X RAM werden unterstützt, die Basiskonfiguration könnte aber schon bei 16 GB liegen. Bis zu drei M.2 SSDs werden unterstützt.
Nvidia N1 Specs
Wie der Lenovo-Leak gezeigt hat, sind die erwarteten Preise von 3.000 bis 4.000 Euro wohl jenseits klassischer Laptops für Konsumenten. Diese Zielgruppe dürfte eher mit dem Nvidia N1 bedient werden. Auch hier gibt es zwei Konfigurationen, die jeweils nur 8 PCIe 5.0 Lanes und 3 PCIe 4.0 Lanes sowie 8 bis 64 GB 8-Channel LPDDR5X RAM sowie maximal zwei M.2 SSDs unterstützen. Mit einer TDP von 18 bis 45 Watt ist auch der Energieverbrauch deutlich reduziert.
Eine N1 Konfiguration (SKU noch unbekannt) wird demnach eine 8+4 Cluster-Konfiguration sowie 20 SMs (2.560 CUDA-Cores) bieten, die unterste N1-SKU hat noch eine 7+3 Core-Konfiguration und eine 16 SM-GPU (2.048 CUDA-Cores). Laut Leak stammen einige der Informationen noch aus dem Jahr 2024, ob sie also den aktuellen Specs entsprechen, bleibt abzuwarten.
On-Device AI
Nicht uninteressant auch ein länglicher X-Post von Ming-Chi Kuo, der vielen als weitsichtiger Apple-Beobachter bekannt ist. Seiner Analyse zufolge könnten PC-Hersteller in den nächsten zwei Jahren um die 10 Millionen Stück der N1x basierten Geräte absetzen, die primäre Zielgruppe sei aber nach wie vor eine Nische im globalen PC-Markt. Konkret erwartet der Analyst vor allem Interesse bei Powerusern, die eine Mac-Alternative als On-Device-AI-Maschine suchen, wofür allerdings auch umfangreiche Windows-Reformen nötig wären.











