AirPlay-Monopol des Apple iPhone soll mit iOS 27 fallen

Die Europäische Union hat Apple über die vergangenen Jahre zu zahlreichen gravierenden Veränderungen gezwungen. Aufgrund von EU-Regulierungen besitzt das iPhone 17 (ca. 850 Euro auf Amazon) nicht nur einen USB-C- statt Lightning-Anschluss, sondern erlaubt es auch, Apps aus Drittanbieter-Stores zu installieren, Standard-Apps zu ändern, und auch durch eine Drittanbieter-Smartwatch auf eingehende Nachrichten zu antworten.
Laut Bloomberg steht mit dem Update auf iOS 27, das voraussichtlich im September veröffentlicht wird, eine weitere gravierende Änderung an. Denn Apple soll Drittanbietern erlauben, Alternativen für AirPlay anzubieten, und zwar so, dass diese systemweit verfügbar sind. Das ist ein großer Schritt, denn bisher waren AirPlay-Alternativen in der Regel auf einzelne Apps beschränkt, und waren daher nur dann verfügbar, wenn dieselbe App sowohl auf dem iPhone als auch auf dem Empfangsgerät geöffnet war. iPhone-Nutzer sollen zwischen AirPlay, Google Cast und anderen Diensten wählen können, indem der Standard-Dienst in den Systemeinstellungen ausgewählt wird.
Das bedeutet einerseits, dass es einfacher wird, Musik, Fotos und Videos von einem iPhone an Geräte zu streamen, die Apple AirPlay nicht unterstützen. Diese Änderung würde andererseits aber auch die Tür für einen offenen Standard öffnen, der sowohl auf iOS als auch auf Android, Windows, macOS und Linux unterstützt wird, um der Fragmentierung ein Ende zu bereiten. Da sich diese Änderung auf iPhones beschränken dürfte, die innerhalb der Europäischen Union verwendet werden, bleibt abzuwarten, ob sich mittelfristig eine Alternative etablieren kann.





